Konflikt mit Kollege, wie vorgehen ?

    • (1) 16.02.17 - 21:10

      Hallo
      Vorab es geht nicht um mich sondern um einen Freund , nennen wir ihn A.
      A ist neu in einer Abteilung seiner Firma

      Während der Arbeit beschwerte sich plötzlich ein Kollege B lautstark bei einem anderen Kollegen über meinen Bekannten

      A hätte einen Fehler gemacht etc
      A hat B dann angesprochen wieso er ihm das nicht persönlich sagt wenn er etwas falsch macht

      B wurde laut und meinte " pass auf " etc
      A schlug vor die Situation beim Vorgesetzten zu klären

      Dies lehnte B ab, ging aber dann doch alleine zum Vorgesetzten

      A stieß dann zum Gespräch dazu Und erklärte seine Sicht der Dinge

      Der Vorgesetzte bestätigte dann dass A keinen Fehler gemacht hätte

      Plötzlich behauptet B gegenüber dem Vorgesetzten A hätte ihn als arschloch beschimpft und 2 weitere Kollegen hätten das gehört . Vermutlich weil der Vorgesetzte A recht gegeben hat..
      Die beiden genannten Kollegen gaben dann aber an, dass sie die Beleidigung nicht gehört haben ( es gab ja auch keine )
      Der Vorgesetzte schickt nun eine Mitteilung über den Vorfall an den oberen Chef

      Nun zum Hauptproblem : der obere Chef ist ein Familienmitglied Von B und nicht wirklich ein Fan von A.
      A hat Angst dass er abgemahnt wird , aber er ja eigentlich keinen Fehler gemacht hat

      Seine Idee war ein Gespräch mit dem Betriebsrat und B zu führen da es ja eine Verleumdung war und auch das Verhalten sich bei einem anderen Kollegen über meinen Freund zu beschweren nicht in Ordnung ist

      Haltet ihr das für sinnvoll bzw. welche anderen Lösungsvorschläge habt ihr ?

      Lg

      • Ergänzung : in der Abteilung ist A neu

        In der Firma aber schon länger

        Hallo,

        schwierige Situation.

        Ich glaube nicht, dass ein Gespräch mit dem BR sehr viel Sinn hat. Zumindest nicht, wenn es darum geht B zur Vernunft zu bringen.
        Wenn er wirklich eine Abmahnung bekommt, sollte er sich dagegen wehren, wenn er der Meinung ist sie sei ungerechtfertigt.

        Im Grunde wird er aber nicht viel machen können als zu versuchen, die Sache auszusitzen und gute Leistung abzuliefern. Wenn der Chef ihn loswerden will, wird er einen Weg finden. Er sollte sich aber mal vor Augen halten, dass er trotz, dass der Chef kein Fan ist, immer noch da tätig ist.

        Hat er die Mail an den Chef gelesen? Die würde ich mir ausdrucken und gut aufbewahren.

        • Danke für deine Antwort

          Man muss noch erwähnen dass Es sich bei der Firma um eine sehr große Firma ( auch weltweit Standorte ) handelt , in der der Betriebsrat einen recht guten Einfluss hat

          Wenn A nichts tut wird es doch so aussehen als ob er wirklich eine Beleidigung ausgesprochen hätte .
          Deswegen war Er der Meinung besser in die Offensive zu gehen und das nicht auf sich sitzen zu lassen ?
          Im Prinzip handelt es sich ja um Verleumdung bzw. Mobbing ?
          Lg

          • Hallo

            Dein Freund ist doch in die Offensive gegangen und das war auch gut, aber ich sehe nun nicht mehr viele Möglichkeiten.

            Wenn Ziel sein sollte B loszuwerden, wird das wohl nicht so leicht passieren. Ein Gespräch mit dem BR kann er natürlich führen. Ob das mit B zusammen einen Sinn hat und zum Erfolg führt, kann ich nicht einschätzen. Ich glaube es nach Deiner Beschreibung aber nicht.

            Wie gesagt, dass er sich wehrt ist gut, aber einen Hahnenkampf sollte er nicht veranstalten.

          In einem großen Konzern (?) gibt es über dem Chef immer noch einen weiteren Chef!
          Wenn B also verwandt ist mit dem direkten Chef, dann sollte man im whorst case eine Stufe weiter gehen.

          Den BR sehe ich da nicht.
          Chef vom Chef, Personalabteilung o.ä. würde ich ansprechen.
          Es gibt ein Teaminternes Problem, dass soll erörtert und muss gelöst werden.
          Im Konzern ziehen Floskeln wie Motivation, Teambuilding, und der berühmte Strang immer so toll ... also nutze sie, die Floskeln.

          BTW: Der MA B benimmt sich hier wie die offene Hose und stützt sich auf die Rückendeckung vom Verwandten / Chef. In einem normalen Betrieb hätte B die Abmahnung bzw. zumindest ein Personalgespräch mit Aktenvermerk sicher.

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