Fragen zu Vätermonaten (Basiselterngeld)

    • (1) 04.03.17 - 12:51

      Hallo,

      da wir ja nun festgestellt haben, dass das Elterngeld bei meinem Mann niedriger ausfallen wird, als gedacht, haben wir uns entschieden, dass er den zweiten Monat ins kommende Jahr verschiebt.

      Problem ist nämlich, dass seine Prämien- und Nachtschichtzulagen nicht berücksichtigt werden.

      Nun stellt sich die Frage, ob man auch nur in einem der beiden Monate zusätzlich arbeiten darf. Seine Kollegen haben da nämlich Verwirrung gestiftet. Einer sagt, das würde sich nicht lohnen, dann hätte man noch weniger Geld, als wenn man nur das Elterngeld nehmen würde.

      Und anderer hat behauptet, dann dürfte man nur 30 Stunden im Monat arbeiten.

      Aber soweit ich weiß, darf man doch während des Elterngeldbezuges bis zu 30 Stunden wöchentlich arbeiten, oder? Und das gilt ganz sicher auch für die Vätermonate?

      Und ich muss währenddessen nicht zwingend arbeiten? Oder gibt es da noch Voraussetzungen, die man beachten muss?

      Darf mein Mann also einen Monat komplett zu Hause bleiben und im kommenden Jahr dann einen Monat auf 30 Wochenstunden reduzieren? Das würde nämlich passen, da er 37,5 Stunden die Woche so in etwa arbeitet. Dann könnte der Arbeitgeber ihm ja einen Monat lang einen Tag pro Woche frei geben?

      Und falls das so funktioniert: Muss er das jetzt schon im Elterngeldantrag angeben? Also dass er einen Monat komplett nimmt und im zweiten Monat Teilzeit arbeitet? Oder kann er das auch noch später der Elterngeldstelle mitteilen?

      #gruebel

      • Ja er darf max 30std/Woche arbeiten.

        Ja das EG wird gekürzt und oft bleibt nur der sockelbetrag von 300€. (Evtl könnte er wenn er arbeiten will 2x EG+ nehmen, dann könnte er 2 Monate reduziert arbeiten und da wird es nicht so hoch angerechnet bzw anders)
        Ja er muss beim EG Antrag angeben dass er arbeitet, spätestens kurz bevor er tatsächlich arbeitet - dann wird das EG neu berechnet.

        Nein du musst dann nicht arbeiten. .Dein EG/EZ hat nix damit zu tun

        "Nun stellt sich die Frage, ob man auch nur in einem der beiden Monate zusätzlich arbeiten darf."
        Ja darf man.

        "Seine Kollegen haben da nämlich Verwirrung gestiftet. Einer sagt, das würde sich nicht lohnen, dann hätte man noch weniger Geld, als wenn man nur das Elterngeld nehmen würde."

        DAs kann nicht sein!

        "Aber soweit ich weiß, darf man doch während des Elterngeldbezuges bis zu 30 Stunden wöchentlich arbeiten, oder? Und das gilt ganz sicher auch für die Vätermonate?"
        Ja, gilt dort auch, aber immer im Monatsschnitt, sprich man kann auch drei Wochen 40h und eine Woche gar nicht arbeiten!

        "Darf mein Mann also einen Monat komplett zu Hause bleiben und im kommenden Jahr dann einen Monat auf 30 Wochenstunden reduzieren? Das würde nämlich passen, da er 37,5 Stunden die Woche so in etwa arbeitet. Dann könnte der Arbeitgeber ihm ja einen Monat lang einen Tag pro Woche frei geben?"
        KLar darf er das-

        "Und falls das so funktioniert: Muss er das jetzt schon im Elterngeldantrag angeben? Also dass er einen Monat komplett nimmt und im zweiten Monat Teilzeit arbeitet? Oder kann er das auch noch später der Elterngeldstelle mitteilen?"
        Es ist günstiger das vorher anzugeben.

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