Schwanger Wohnungssuche nach Trennung

    • (1) 06.03.17 - 13:07

      Hallo ihr,
      ich weiß nicht, ob ich hier jetzt im richtigen Forum bin. Ich bin total verzweifelt. Mein Partner und ich haben uns getrennt. Wir wohnen noch in einer Wohnung und ich bin im 5. Monat schwanger. (ET 27.07) Er möchte gerne in der Wohnung bleiben. Ich bin nun auf der Suche nach einer neuen Wohnung, in der Stadt, in der auch meine Familie wohnt, da ich deren Unterstützung wohl gut gebrauchen werde als Alleinerziehende. Nun stehe ich aber vor folgendem Problem:

      Wie bekomme ich eine Wohnung, wenn mein Einkommen aufgrund der Elternzeit/Elterngeld bald wesentlich geringer ausfallen wird? Bzw. (woher) kann ich für diese Zeit finanzielle Unterstützung bzw einen Nachweis darüber bekommen? Ich wollte ursprünglich 2 Jahre in Elternzeit und weiß jetzt nicht, wie ich mir das leisten soll. In der direkten Nachbarschaft meiner Mutter wird eine Wohnung mit Wohnberechtigungsschein frei. Diesen habe ich bereits beantragt und werde ihn am Donnerstag abholen können. Das habe ich dem Vermieter mitgeteilt und ihm die übrigen Unterlagen auch schon eingereicht. Allerdings sagte dieser heute am Telefon zu mir, dass es nicht gut für mich aussehe, da mein Einkommen für die nächsten Jahre ja nicht sicher sei. Ich habe ihm meine Situation noch einmal erklärt, nämlich dass die Trennung ja noch läuft und ich doch noch nicht weiß, was genau ich an Unterhalt etc. bekommen werde und dass mir vom Amt mitgeteilt wurde, dass ich mir keine Sorgen machen brauche, da ich Wohngeld bekommen werde und wenn das nicht reicht, auch noch finanzielle Unterstützung durch das Jobcenter und dass das ganze einfacher sei, wenn man shon in einer öffentlich geförderten Wohnung wohne, also mit Wohnberechtigungsschein. Mehr kann ich doch jetzt nicht machen bzw. nachweisen, oder?

      Der Vermieter klang ziemlich uneinsichtig und meinte, dass das ja alles keine Garantien seien....und ich müsse doch deren Sicht auch verstehen. :( Ich versteh aber gar nichts mehr. Ist ja klar, dass ein Vermieter ne Sicherheit möchte, aber ich selber kann mich doch auch nur darauf verlassen, was die von der Stadt mir bisher gesagt haben, nämlich dass ich da unterstützt werde. Mehr konnten die mir jetzt auch nicht sagen.

      Was soll ich denn machen? Es muss doch einen Weg geben, dass man alleine und schwanger in eine Wohnung ziehen kann?! Ich werde doch nicht die einzige auf der Welt sein, die in dieser Situation ist??!!

      Vielleicht geht oder ging es hier ja jemandem genauso und kann mir ein paar Tips geben. Danke schon mal.

      • (2) 06.03.17 - 13:36

        Solange die Miete gezahlt wird vom Mieter, kann dieser sich immer sicher sein.
        Wenn alle Stricke reissen, bekommt der Mieter Alg2, dann übernimmt das Jobcenter die Miete, sofern sie angemessen ist,
        Du hast doch einen Job, in den Du nach der Elternzeit wieder reingehst, verstehe den Vermieter nicht so ganz.

        (3) 06.03.17 - 13:38

        Es wäre einfacher, wenn dein Ex eine Wohung sucht und du in der gemeinsamen Wohnung bleibst. Oder wenn du zu deiner Mutter ziehst. Wenn du mit der Mutter wohnst (vorausgesetzt sie hätte ein Zimmer für dich) hättest du den Vorteil dass sie auch mal mit dem Baby mit anpacken kann. Ein Baby ganz alleine zu versorgen, empfinde ich als sehr anstrengend.

        • (4) 06.03.17 - 17:10

          In der Wohnung möchte ich nicht bleiben, weil sie zu weit weg von meiner Familie ist und zudem zu teuer. Da meine Mutter alleine wohnt, hat sie auch nur eine 2-Zimmer-Wohnung. Die Wohnung, auf die ich mich beworben habe und bei der der Vermieter so einen Terz gemacht hat, wäre halt direkt in ihrer Nachbarschaft und somit optimal. Der Vermieter ist für die ganze Siedlung zuständig und schon als Idiot bekannt -.-

          • (5) 06.03.17 - 17:56

            Zu einem Idioten würde ich aber nicht einziehen und ich würde niemand als Mieter haben wollen, der mich für einen Idioten hält. Das ist keine Basis für eine Vermietung!!

            • (6) 06.03.17 - 20:18

              Das ist ein Unternehmen. Mit dem Typ hat man danach ja normalerweise nichts mehr zu tun. Habe selber schon bis zu meinem 20. Geburtstag da gewohnt. Er ist halt der Ansprechpartner und nicht so der Freundlichste, aber naja...

          (7) 07.03.17 - 09:48

          Könnt ihr nicht erst einmal zusammen wohnen bleiben? Es wäre vielleicht besser für euch alle, wenn ihr über eure persönlichen Befindlichkeiten hinwegsehen könntet. Als Alleinerziehende wirst du es schwer haben. Es ist ja schon für Ehepaare eine Herausforderung, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bekommen. Wenn ihr zusammen wohnt, könnt ihr euch gemeinsam um euer Kind kümmern.

      Die meisten Frauen versorgen ihr Baby alleine.
      Was ist daran so anstrengend?

      • Solche Antworten/Fragen sind doch wirklich überflüssig und unnötig.

        Nur ein Grund Popcorn essen zu dürfen gesucht ....? #gruebel

        • (10) 06.03.17 - 20:14

          Was ist daran überflüssig?
          Es ist eine Tatsache!

          • In diesem Thread ist es überflüssig.

            Was ist Tatsache? Dass viele Frauen Ihre Babys alleine versorgen? Ja

            Dass das nicht anstrengend ist? Nein, das ist doch wohl ein sehr individuelles Empfinden und von einigen Faktoren abhängig ("pflegeleichtes" Baby vs. "Schreibaby" und vieles mehr).

      Ach? Seit wann sind denn "die meisten" Frauen mutterseelenallein mit Baby ohne jegliche Unterstützung?
      Gerade in Deiner heilen Beamtenfrauenwelt kommt sowas doch bestimmt nicht vor!

      • Bitte? Was willst du jetzt von mir?

        • Das weißt Du ganz gut :)

          Aber erzähl doch einfach mal, in welchem Paralleluniversum es praktisch nur alleinerziehende Mütter von Halbwaisen ohne jegliche weitere familiäre oder freundschaftliche Unterstützung gibt?

          • Ich weiß nicht, was du meinst. Ist mir auch egal.
            Beamte sind weder mein Mann noch ich.

            Wo schrieb ich, das?
            Ich bezog meine Antwort darauf, daß viele ihr Kind tagsüber alleine versorgen, weil der Mann arbeitet.

            • Okay, dann ist es eine rein zufällige Ähnlichkeit mit einer Beamtengattin :)

              Du hast eben nicht geschrieben, dass die meisten Frauen tagsüber ihre Kinder allein versorgen, sondern pauschal das geschrieben:

              "Die meisten Frauen versorgen ihr Baby alleine.
              Was ist daran so anstrengend?"

              Im Beitrag, auf den Du das geantwortet hast, ging es aber eben nicht um eine Frau, die nur tagsüber allein mit dem Kind ist, sondern um die ALLEINERZIEHENDE TE.

              "Die meisten Frauen versorgen ihr Baby alleine.
              Was ist daran so anstrengend?"

              • Ich bezog das auf Frauen, wo der Mann am Tage arbeiten geht.

                Die Te ist nicht ganz alleine. Sie hat noch ihre Mutter zu der sie ziehen möchte.

                Was hast du für ein Problem mit Beamten?

Wenn das erste Kind ist? Das machen Millionen Frauen täglich, deren Männer den ganzen Tag arbeiten sind!

(20) 06.03.17 - 15:02

Dumm gelaufen.
Einen Trauschein gibt es wohl nicht.
Wie schaut es mit Unterhalt vom Kindsvater aus?

Wohnberechtigungsschein vorlegen und weiter suchen.

Im whorst case sollen Deine Eltern anmieten.

(21) 06.03.17 - 15:27

Hallo,

ich war in einer ähnlichen Situation wie du. Allerdings in Elternzeit, aber der Unterhalt lief auch noch nicht.

Habe auch mit einem Wohnberechtigungsschein eine Wohnung gemietet. Ich habe allerdings einen Bürgen benötigt, was meine Mutter übernommen hat. Vielleicht wäre das eine Möglichkeit, um die Wohnung zu bekommen.

Ich wünsche dir alles Gute!

Lieber Gruß
Knödel

  • (22) 06.03.17 - 17:13

    Danke, dass ist wirklich eine gute Idee! Ich werde mal mit meiner Mutter sprechen. Da sie ja bereits in der Siedlung wohnt und bei der Wohnungsgesellschaft und somit dem zuständigen Ansprechpartner bekannt ist und immer brav ihre Miete zahlt, wäre das tatsächlich ideal. Warum bin ich nicht selbst darauf gekommen....

(23) 06.03.17 - 15:37

Kannst du dem Vermieter einen Bürgen anbieten, z.B. Deine Eltern?

(24) 06.03.17 - 17:37

Ist es denn realisierbar, dass Du nach der Elternzeit wieder in Deinen alten Job gehst? Ist das vom gewünschten neuen Wohnort möglich?

(25) 06.03.17 - 20:14

Was du machen sollst?

Schauen dass du Geld verdienst und das Kind was du in die Welt setzt auch selbst finanzieren kannst.

Wenn ich schon höre: zwei Jahre Elternzeit, WBS, Unterhalt...wo bleibt deine Bereitschaft arbeiten zu gehen?

Du wolltest ein Kind, also sieh zu dass du auch dafür gerade stehst und dich nicht auf den Staat und den Erzeuger verlässt.

Was spricht dagegen nach 8 Wochen wieder Vollzeit arbeiten zu gehen?

Schon mal angefragt was eine Tagesmutter oder Kita kosten würde?

Der Vater wird sich doch sicher auch an den Kosten beteiligen.
Ich musste damals 120 Euro im Monat bezahlen, für meine 10 Wochen alte Tochter , da die Beiträge sich meist nach dem Einkommen richten. ...

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