Lohnt sich das für mich? Elterngeld, Hartz4, Minijob

    • (1) 08.03.17 - 14:28

      Hallo ihr lieben,

      Ich befinde mir derzeit in Elternzeit, bekomme Elterngeld das ich leider mit Hartz4 aufstocken muss, da mein Partner mich vor der Geburt verlassen hat und das EG somit hinten und vorne nicht reichte.
      Habe 2 Jahre Ez angemeldet und würde diese gerne, trotz der Umstände durchziehen.
      Soweit zur Vorgeschichte.
      Nun ich es so das ich gerne einen Tag die Woche arbeiten gehen würde, nicht wegen des Geldes sondern um mal wieder raus zu kommen. Die frage ist lohnt sich das überhaupt für mich? Wäre das nicht ein unglaublicher Hickhack mit den Behörden? Hat hier jemand Erfahrung damit? Vielen Dank fürs Lesen!

      Der Minijob wird auf das Elterngeld angerechnet.

    Hallo
    Was ist mit Unterhalt?

    • Bekomme Unterhaltsvorschuss da er zu wenig verdient.

      • Hallo

        Verstehe dann nicht, das du nicht mehr arbeiten möchtest. Du bist doch auf das Geld angewiesen.

        War klar das es hier so abläuft...
        Ich bekomme 14 Monate Elterngeld, welches ich aufstocken MUSS wenn wir leben wollen. Mein Sohn ist, selbstverständlich, schon angemeldet in der Krippe und startet dann am 1.8! Ich habe einen Job und werde den ab da In Elternteilzeit wieder aufnehmen.

        Traurig wie gleich die Schmarotzerkeule geschwungen wird!

        Nirgendwo habe ich geschrieben das ich 3 Jahre Zuhause bleiben will oder werde!
        Ich bin schon immer voll berufstätig gewesen und habe auch nicht vor das in Zukunft zu ändern! Wir reden hier von einer wirklich begrenzten zeit in der ich Hilfe brauche und ich denke genau für sowas ist Hartz4 auch gedacht, als Überbrückung in solchen Situationen und sicher nicht um sich auf Kosten des Staates ein einfaches leben zu machen!

Dein EG reicht nicht, der Vater ist ein Mangelfall, du beziehst Hartz IV und nun fragst du ernsthaft, ob es für dich lohnt arbeiten zu gehen (nicht wegen des Geldes)? Nur einen einzigen Tag in der Woche?

#kratz

Hallo,

wenn das Geld nicht reicht, musst Du wieder arbeiten, so einfach ist das. Was ich machen würde, ich würde das eine Jahr Elternezeit nehmen und nebenher arbeiten. Ja das lohnt sich, Du hast einen Freibetrag, den Du dazu verdienen darfst. Und nach einem Jahr gehst Du wieder arbeiten, bzw. bewirbst Dich jetzt schon, wenn Du keine Arbeit hast.

LG

Also bitte... Es lohnt sich IMMER, arbeiten zu gehen, anstatt ALG II zu beziehen! Ich würde da gar nicht groß nachdenken. Und vor allem würde ich mir dann keine zwei Jahre Elternzeit genehmigen. Je länger du von ALG II lebst, desto schwieriger wird es, wieder Fuß zu fassen. Das sollte doch klar sein.

Natürlich hast du das Recht, drei Jahre lang auf Staatskosten zu Hause zu bleiben. Was ich persönlich wirklich eine Sauerei finde! Ich finde es ein Unding, dass ALG II-Empfängern zugestanden wird, drei Jahre zu Hause zu bleiben, während ein Großteil der Mütter nach einem oder spätestens zwei Jahren wieder arbeiten gehen muss!

Abgesehen davon würde ich auch mehr als einen Tag pro Woche arbeiten gehen. Wie wäre es, wenn du dir, wie so viele andere Mütter auch, einen Kita-Platz suchst und dann zumindest halbtags arbeiten gehst?

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