Krankschreibung

    • (1) 14.03.17 - 19:09

      Hi.

      War jetzt 5 wochen auf Psyche krank geschrieben und jetzt seit gestern auf schwangerschaft.. Falle ich ins Krankengeld wenn ich auf ss krank bin? Irgendwie konnte mir das keiner beantworten????

      Danke für eure antworten

      • Die Psyche hat einen anderen Diagnoseschlüssel als die Schwangerschaft, ergo zählen die 6 Wochen dann seit gestern neu.

        Bitte um Korrektur falls falsch.

        • Ansonsten morgen einfach bei deiner KK anrufen und nachfragen =)

          Falsch! Hier, ich bin betroffen. Habe mich auch erst wegen ss und dann internistisch krank schreiben lassen, wurde dann von der Kk zwecks Krankengeld angeschrieben, weil ich 42 Tage (= 6 Wochen) am Stück nicht arbeiten war. Hier zählen dann die 42 ununterbrochenen AU Tage, die Diagnose ist unerheblich. Hoffe nun auch, dass die das als SS-Diagnose einrechnen zwecks Elterngeld..

          • Dann fängt dein Diagnoseschlüssel vllt gleich an. Weil eigentlich ist das dann ne neue Krankschreibung. Ich würde da nochmal genauestens nachhaken, erscheint mir nicht richtig.

            Und die anderen sehen das ja hier auch so, dass das ne neue AU ist.

            • Nein Ss war ne "O" Diagnose und internistisch eine "J". Habe extra mit der Kk deshalb telefoniert und die Auskunft mit den 42 zusammenhängenden Tagen bekommen. Die beiden Diagnosem standen in keinerlei Zusammenhang , also auch nicht "Atemnot aufgrund Ss" oder sowas in der Art. Aber die TE wird ja sicherlich bei ihrer Kk anrufen, ich kann eben nur von meinem aktuellen Fall berichten!

            • Als Tipp - meine Vorrednerin hat vollkommen recht ! Dass was die Kasse mit dir macht ist nicht rechtens. Bei unterschiedlichen Diagnoseschlüsseln beginnt die Karenzzeit von neuem! Wenn sie bei Dir alles zusammenrechnen ist dies nicht korrekt . Ich würde Beschwerde einreichen! Ist alles im Arbeitsrecht nachzulesen .

              • Evtl ist die Diagnose eine 2 Diagnose?! Also die auf die erste Diagnose basiert. Es gibt ja die Möglichkeit 2 Diagnosen auf einen krankensxhein zuschreiben . So ist es bei mir nämlich . Daher bin ich auch nach 6 Wochen ins krankengeld gefallen .

                • Dann werde ich wohl doch nochmal anrufen bei der Kk.. die erste Diagnose war Erschöpfung in der Ss und die nächste war dann Bronchitis. Also völlig losgelöst voneinander. So wie mir die Kk mitgeteilt hat, hat sich wohl mein AG (Zeitarbeit...) an die Kk gewandt und gefragt ob das nicht zusammenhängend ist. Das hatte ich kurzzeitig abwenden können, da der FA einen Zusammenhang der Kk gegenüber ausgeschlossen hat. Dann kam die Bronchitis nahtlos und ich dachte, ich wäre Krankengeld technisch auf der sicheren Seite-Pustekuchen! Kannst du mir den §nennen, in dem das im Gesetz steht, damit ich was zur Argumentation gegen die Kk in der Hand habe? Das wäre echt super! Lg

                  • Ich habe nochmal gegoogelt: "Kein neuer Anspruch auf Lohnfortzahlung entsteht, wenn während einer Arbeitsunfähigkeit eine neue Krankheit auf- bzw. hinzutritt oder wenn die bisherige Krankheit durch eine neue ablöst wird, ohne dass der Mitarbeiter zwischendurch seiner Arbeit nachgegangen ist. Die sechswöchige Lohnfortzahlung wird also nicht verlängert."
                    Die Kk scheint wohl recht zu haben mit ihrem Vorgehen..

    Solange es eine andere Diagnose ist müsstestdu Netz wieder sechs Wochen haben bevor die Krankengeldregelung in Kraft tritt.
    LG und gute Besserung

    Hallo,

    Wenn deine erste Krankheit Psyche keinen diagnioseschlüssel mit J hat dann werden beide AUs getrennt behandelt.

    Nur zusammenhängende Krankheiten zählen beim Krankengeld!

    Lg

    (15) 14.03.17 - 19:13

    Hallo, was heißt denn auf SChwangerschaft? Welche Symptome?

    Es kommt immer auf den Diagnoseschlüssel an. Sind es tatsächlich zwei versch. Gründe fällst du nicht aus der Lohnfortzahlung, auch wenn du über die 6 Wochen kommst.

    Zur Sicherheit kannst du bei der KRankenkasse nachfragen.

    Dein Arbeitgeber fordert im Normalfall die Anrechenbarkeit der Vorerkrankung bei der KK ein. Danach weiß er, ob er die Lohnfortzahlung beenden kann oder nicht.

    LG

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