Kinderbetreuung als Minijobberin eingestellen? Vorteile?

    • (1) 20.03.17 - 11:43

      Wir lassen unsere Kinder 2x die Woche betreuuen, während ich arbeiten bin.

      Nun stellt sich mir die frage, ob ich sie als Minijobberin einstelle oder ob sie von uns eine Aufwandsentschädigung bekommt.

      Kann ich die gezahlte Aufwandsentschädigung in unserer Steuererklärung absetzen, oder geht das nur, wenn wir sie als Minijobberin angemeldet haben und auch Sozialabgeaben zahlen?

      Wer kennt sich damit aus, bzw macht dies auch so?
      Die Betreuuerin ist es egal, ob sie als Minijobberin gilt, oder als"normale" Babysitterin.

      Lg

      • Hallo,

        wenn es über "ich stecke der Nachbarstochter 10€ zu und sie passt als Nachbarschaftsgefälligkeit einen Abend auf die Kinder auf" hinausgeht, ist eine Absicherung über die Minijobzentrale immer günstig.

        Die Mitarbeiterin ist Unfallversichert, bei Erkrankung bekommt man über die Umlage einen Großteil des Arbeitsentgeltes zurück und Du kannst die Ausgaben steuerlich geltend machen.

        Bei uns sind es zur Zeit nur alle zwei Wochen zwei Stunden - trotzdem Anmeldung als Minijob.

        Liebe Grüße Andrea

        tja --- weit ausgelegt, macht sie ja auch etwas im Haus -- ich würde abklären, ob du sie nicht als haushaltshilfe über das haushaltsscheckverfahren einstellen kannst.... kommt halt drauf an, was sie noch alles macht.... --- aber wäre für dich betreffend den Abgaben günstiger... und du kannst es trotzdem absetzen.

        • Hallo,

          warum sollte sie sie als Haushaltshilfe beschäftigen, wenn sie die Kinder betreut? Kinderbetreuungskosten kann sie doch auch zu ? als Werbungskosten abziehen. Oder ist der Abzug über als Haushaltshilfe steuerlich günstiger? Kennst Du dich da genauer aus?

          Liebe Grüße Andrea

      Ich habe 2 meiner Kinderbetreuerinnen als Minijob angemeldet.

      Vorteile?
      Mmh...ich habe immer das Gefühl, die Knappschaft erschlägt mich mit Papierkram. Einen Vorteil könnte ich da noch nicht erkennen. Du hast das gute Gefühl jemanden legal bei dir zu beschäftigen.
      Ich habe letztes Jahr an die eine Person 1100€ Netto gezahlt - dazu kamen 163,92€ an die Knappschaft.

      Eine Aufwandsentschädigung ist bei regelmäßiger Beschäftigung die illegale Variante.
      Das Ganze kann man legal allerdings auch noch auf Honorarbasis machen.

      • "Ich habe letztes Jahr an die eine Person 1100€ Netto gezahlt - dazu kamen 163,92€ an die Knappschaft."

        Du müsstest davon immerhin ca. 250 Euro über die Steuer wieder bekommen, sind also ca. 90 Euro weniger zu zahlen, als wenn du es illegal machen lassen würdest.

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