Beschäftigungsverbot?

    • (1) 23.03.17 - 18:43

      Hallo ihr Lieben!
      Ich hatte im November eine Fehlgeburt und bin nun wieder schwanger. Allerdings noch ganz früh 4+2
      War heute beim Arzt. Dort war noch nichts im Ultraschall zu erkennen. Ich arbeite in einer Zahnarztpraxis in der Assistenz. Morgen muss ich mit meinem Arbeitgeber sprechen. Ist zwar sehr früh, aber da komme ich aufgrund des Röntgens wohl nicht drum herum. Hat jemand Erfahrungen in diesem Bereich? Stuhlassistenz ist mit Beginn der Schwangerschaft doch eigentlich nicht mehr zulässig, oder? Höchstens Rezeption.

      Vielen Dank schon mal

      • Hallo und erst mal herzlichen Glückwunsch zur Schwangerschaft :-) ich bin auch Zahnarzthelferin und als ich das erste mal schwanger war hab ich es meinem Chef auch sofort erzählt. Endete dann aber auch sehr schnell in einem Abort und als es dann wieder geklappt hat hab ich mir mehr Zeit gelassen. Ich finde es einfach völlig übertrieben alles nicht mehr zu tun. Wir haben digitales Röntgen und ohnehin hat man einen Abstand beim Auslösen, also meiner Meinung nach bekommt man keinerlei Strahlung ab. Jedenfalls ist fliegen wirklich viel schlimmer was die Strahlenbelastung angeht. Ich bin seit der 15ssw im BV da Rezeption für meinen Chef nicht in frage kam aber mein Frauenarzt und ich waren uns eben einig das wir mit dem BV auf jeden Fall bis zur 13. Woche warten :-) mach einfach wie du es für richtig hältst und vor allem wie du dich wohl fühlst :-)

        Hallo,

        ich arbeite zwar nicht in einer Zahnarztpraxis aber in meinem Beruf arbeite ich auch täglich mit Röntgenstrahlung und in engem Kontakt zu Menschen. Sind ja ähnliche Vorraussetzungen. Ich hab sofort von meinem Arbeitgeber ein Beschäftigungsverbot bekommen.

        Hi,

        Bin auch ZFA.

        Habe meinen Chef nach meinem ersten FA-Termin bei 6+3, wo auch schon der Herzschlag zu erkennen war, von meiner Schwangerschaft berichtet.

        Seit diesem Tag mache ich nur noch meine 16 Stunden in der Woche an der Anmeldung. Keine Assistenz mehr. Für den Bereich wurde von meinen AG ein BV ausgesprochen.

        Die 2 Wochen vom positiven Test bis FA-Termin habe ich ganz normal weiter gearbeitet. Beim Röntgen sind wir eh außerhalb des Kontrollbereichs und sollten bkeine Strahlung abbekommen.

        In der Assistenz und bei der Aufbereitung war ich aber noch vorsichtiger als man sonst schon sein soll.

        So war es bei mir, für mich eine gute Lösung und es ist alles gut gegangen.

        Schau mal wie du es am Besten machst.

        Liebe Grüße

        Muckfine

        29. SSW

      • Guten Abend.

        ich arbeite ebenfalls in einer Zahnarztpraxis. Bin mit meinem 2 Kind schwanger. War im Januar schon Mal schwanger, was in einem Abort endete. Ich habe es bei beiden Malen direkt meinem Chef gesagt. Du bist außerdem auch dazu verpflichtet. Du darfst nicht mehr im infektiösen Bereich arbeiten, sprich: nicht in der Assistenz, kein Röntgen und auch keine Instrumentenaufbereitung. Dein Chef MUSS dich freistellen, wenn er keinen Platz an der Anmeldung o.ä. für dich hat. Das hat meiner Meinung nach auch nix mit übertrieben oder sonst was zutun, sondern es hat ja seinen Grund warum es so vorgeschrieben ist. Bei meinem ersten Kind bekam ich auch das Beschäftigungsverbot.

        Alles Gute für dich #blume

        • Man ist in keinem Beruf dazu verpflichtet eine Schwangerschaft direkt bekannt zu geben, wenn man sich im Klaren darüber ist, dass erst nach Bekanntgabe das MuSchu-Gesetzt eintritt und somit das Risiko, wenn etwas passiert, bis zur Bekanntgabe von einem selber getragen wird.

          Ich möchte, damit deine Entscheidung keines falls in Frage stellen und kann nachvollziehen, wenn man es in unseren Bereich sofort sagt. Versteh das bitte nicht als Angriff, nur war der Satz eben nicht ganz richtig.

          Liebe Grüße

      Du darfst mit Röntgen arbeiten, wenn du der Strahlung nicht ausgesetzt bist. Und das ist bei der geringen Strahlung schon ab 1,5 m der Fall.

      Stuhlassistenz während Behandlungen ist nicht erlaubt, wegen der Infektionsgefährdungen.

      Umsetzung in Administration/Rezeption ist das übliche, wobei bestimmte vorbereitende Tätigkeiten mit sauberen Instrumenten kein Problem wären.

      • Vielen Dank euch allen.

        Ich habe heute mit meinem AG gesprochen. Er war sehr nett und möchte auf keinen Fall, das ich ins Behandlungszimmer gehe. Habe den Tag dann an der Rezeption gearbeitet. Mal sehen wie es weiter geht.
        Erstmal hoffe ich, das mit der Schwangerschaft alles gut verläuft.

        ?????

        Vielen Dank euch allen.

        Ich habe heute mit meinem AG gesprochen. Er war sehr nett und möchte auf keinen Fall, das ich ins Behandlungszimmer gehe. Habe den Tag dann an der Rezeption gearbeitet. Mal sehen wie es weiter geht.
        Erstmal hoffe ich, das mit der Schwangerschaft alles gut verläuft.

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