Während Vollzeitschle (Meister) welche finanzielle Unterschützung?

    • (1) 29.03.17 - 00:33

      Hallo,

      könnt ihr mir bitte helfen, vielleicht kennt sich ja jemand aus.

      Wie wäre es denn, wenn mein Mann für eine bestimmte Zeit (6 Monate) nicht mehr arbeiten würde, weil er eine Vollzeitschule besuchen würde um seinen Meister zu machen. Was könnten wir während dessen beantragen zur Unterschütung unserer Existens, da er keinen Einkommen haben wird und wie ist er währenddessen Krankenversichert?

      Ich bin im Moment in Elternzeit, mein Elterngeld wird zu dieser Zeit nach einem Monat enden aber ich werde weiterhin Elternzeit haben um die Kinder zu versorgen.

      Vielen Dank!

      • https://www.aufstiegs-bafoeg.de/

        Ansonsten Rücklagen ansparen, Familie anpumpen. Oder die Elternzeit verkürzen.

        • genau, er war bei dieser Schule und die haben ihn wegen dem Bafög beraten. Soweit ich ihn verstanden habe, betrifft es ja aber nur die Finanzierung der Kosten für diese Weiteebildung?

          Ok, habe ich mir schon gedacht, weil Arbeitslosengeld geht ja nicht, da er nicht für den Arbeitsmarkt zur Verfügung steht, sondern Vollzeit zur Schule geht, stimmt's?

          • Hallo,

            er soll in die Handwerkskammer oder IHK gehen uns sich beraten lassen. Es gibt Meisterbafög und steuerlich kann man das auch sehr gut geltend machen. Ansonsten Ersparnisse oder den Meister neben der Arbeit machen, ist jetzt auch nicht so wild, ich hab es, ähnlich, hinter mir.

            LG

    Erkundige dich bei der IHK. Es gibt das Meisterbafög und noch Unterstützung in Form von Darlehen. Ich bezweifle aber, dass das für die ganze 4köpfige Familie reicht.

    Wenn ihr keine entsprechenden Ersparnisse habt, dann gehst entweder du früher wieder arbeiten oder dein Mann verschiebt die Fortbildung bis du wieder Geld verdienst.

  • Die soziale Hängematte wird es schon richten ....
    .... ich hoffe nicht!

    Ersparnisse, Minijob(s) für die Dame, privat verschulden oder es einfach bleiben lassen.

    Hi,

    es gibt Meister-Bafög, aber das ist nicht wirklich viel und wird wahrscheinlich nicht ausreichen um eine Familie zu ernähren.

    Ohne Euch angreifen zu wollen, aber ich halte es für extrem dumm einen Job, der die Familie ernährt, hinzuschmeißen um 6 Monate Vollzeit zur Schule zu gehen #klatsch Hättet Ihr Rücklagen um das Vorhaben zu finanzieren wäre es natürlich was anderes - aber so?

    Den Meister kann man genauso gut in Teilzeit, Abendschule oder Fernschule absolvieren. Das kann man dann locker mit dem Meister-Bafög finanzieren und Ihr braucht Euch als Familie keine Gedanken darüber zu machen, wie Ihr in den 6 Monaten über die Runden kommt.

    • Danke, dass du unser Vorhaben dumm nennst, ohne Hintergründe zu kennen :-) Aber ok, das ist deine Meinung, wir haben schon Rücklagen, und ich habe auch schon den Hinweis auf Bafög bekommen, danke an alle, wir werden uns dort beraten lassen.

      Und falls alles nicht reicht, ein Privatkredit beantragen. nach der Schule hat er 100% eine Stelle, wo er weiterarbeiten kann, Vollzeit. Während der Schule sucht er gerade auch Minijobs, ich auch für mich für nach dem Elterngeld.

      Eltern haben wir auch, d

      • ...die uns unterstützen können :-)

        Danke an alle!

        LG

        Du hast nicht richtig gelesen oder nicht verstanden, was ich gemeint habe.

        Das Vorhaben an sich, den Meister zu machen, ist natürlich nicht dumm. Dafür aber den Job aufzugeben und nicht zu wissen, wie man die Familie ernähren soll, hingegen schon. Um nach dem Meister zu 100% eine Stelle zu bekommen, muss man die Prüfung aber auch erst mal bestehen. Nicht böse gemeint, aber das kann ja durchaus auch mal passieren und sollte man irgendwo mit einkalkulieren.

        • Leider gibt es aber auch Berufe, die einen Meister in Abendschule unöglich machen. Gerade die Berufe, die einen Industriemeister anstreben würden - Mechatroniker, Industriemechaniker etc. arbeiten sehr sehr oft im Schichtbetrieb, und die Flexibilität aus der Schicht für mehrere Jahre für die Meisterschule auszusteigen bieten die Arbeitgeber meistens nicht.

          Es würde ja auch nicht gehen, wenn man nur Frühschicht macht - wenn man bis 22 Uhr in der Schule sitzt, kann man am nächsten Morgen nicht um 5 Uhr zur Frühschicht ausgeschlafen und fit erscheinen, wenn da noch Fahrzeiten dazu kommen. Man braucht also eine Extra-Schicht zwischen Früh- und Spätschicht, die den kompletten Schichtplan durcheinander würfelt.

          Bliebe nur der Meister per Fernstudium, aber dafür muss man eben auch der Typ sein, der sich mit schriftlichem Lernen leicht tut - für jemanden, der sich ggf. schon an der Schule eher schwer getan hat, an Legasthenie oder ADHS leidet oder einfach selbst nicht so strukturiert lernen kann oder nicht die disziplin hat, vor der Nacht- oder Spätschicht noch ein paar Stunden zu lernen, hat da aber keine realistische Chance.

          Ein Fernstudium nebenher ist schon schwer, wenn man normal Arbeitet und um 17 Uhr Feierabend hat, aber mit Wechselschicht, wenn man oft müde ist oder schlecht geschlafen hat - puh.

          • "Es würde ja auch nicht gehen, wenn man nur Frühschicht macht - wenn man bis 22 Uhr in der Schule sitzt, kann man am nächsten Morgen nicht um 5 Uhr zur Frühschicht ausgeschlafen und fit erscheinen, wenn da noch Fahrzeiten dazu kommen....."

            Ich kenne mehrere die genau diesen Weg gegangen sind...auch mit Familie. Ist halt eine riesige Doppelbelastung aber machbar.

            2 Beispiele:

            Mein Mann geht seit fast 2 Jahren zur Abendschule und arbeitet Vollzeit.

            Eigentlich hätte er WechselSchicht (Früh/Spä), aber er arbeitet seit Beginn der Abendschule nur Frühschicht. Zum Glück hat er keinen Wochenenddienst, arbeitet nur Mo-Fr.

            Er steht um 4.30Uhr auf und fährt um 5Uhr zur Arbeit. Fahrtzeit 45min.

            Sein Dienst geht von 6-14.30Uhr. Gegen 15.15Uhr ist er (je nach Verkehr) zu Hause. Duschen, Essen, Zeit mit den Kindern und um 17Uhr fährt er Zur Schule.

            Unterricht Mo-Do von 17.25-22Uhr, Freitags von 17.25-20Uhr

            Er wird seinen Abschluss mit 1,x machen wenn alles gut läuft.

            Der Freund meiner Schwester hat das ebenfalls einige Jahre so gemacht.

            Wie gesagt, es ist def. machbar, man muss sich aber der Doppelbelastung bewusst sein und auch die Familie muss dahinter stehen und zurückstecken.

            • Hallo!

              Du musst aber zugeben, dass das auch nur dann klappt, wenn der Arbeitgeber überhaupt bereit ist, jemanden komplett aus dem Wechsel heraus zu nehmen, schon alleine daran scheitert es in vielen Betrieben.

              Es ist schon ein extremes Pensum, wenn man über Jahre weg praktisch nur 1,5 Stunden am Tag "frei" hat - die gehen ja eigentlich schon für Duschen und Essen drauf, dann ist Dein Mann ja schon wieder weg. Vielleicht machbar, wenn man jung und gesund ist, aber sobald man da nicht mehr ganz so fit ist wird es schwierig.

              Der Chef von meinem Mann würde ihn schon gar nicht aus der Wechselschicht raus lassen...

              • Natürlich geht das nur wenn der Chef/die Kollegen mitspielen.... es ging mir nur darum, weil du meintest dass es nun gar keine Option sei wegen der Doppelbelastung.

                Ich weß nicht was für dich jung ist...mit 50 wird wohl keiner mehr eine solche Doppelbelstung durchziehen/anstreben.
                Mein Mann ist 35 und natürlich ist es eine Belastung für ihn und auch in gewissen Maße für uns, aber man weiß ja wofür man es macht.
                Das halte ich mir und den Kindern immer vor Augen wenn ich/sie wegen der Schule und somit seiner Abwesenheit genervt bin/sind.

                Wegen seiner Schule arbeite ich 3 von 4 Wochenenden im Monat (Schichtdienst), damit ich unter der Woche mehr frei habe... da geht dann auch wieder viel Familienzeit flöten... aber bei uns ist ein Ende in Sicht in 4 Monaten ist er fertig :-)

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