Überstunden

    • (1) 06.04.17 - 20:54

      Hallo zusammen,

      Ich hätte mal ne Frage.

      Bei uns im Geschäft ist es so das Überstunden erst ab 15 Minuten aufgeschrieben werden dürfen. Finde ich soweit ja Ok auch wegen Geschäftsintesse und sowas????... Jetzt ist es aber so das wenn ich 20 oder 25 Minuten länger arbeite ich trotzdem nur 15 Minuten ersetzt bekomme. Erst wieder ab 30 Minuten bekomme ich es dann richtig ersetzt... Ist das rechtens? Verstehe die Logik nicht ganz und kommt mir komisch vor ????

      Über eure Antworten die mir vielleicht Licht ins dunkel bringen würde ich mich freuen
      LG Sandra

      • Ich weiß nicht wie eure Zeiterfassung aussieht, bei uns erfolgt sie "händisch" in einer Excel Tabelle. Bei uns ist daher die kleinste Zeiteinheit 30min. Für die Buchhaltung und die Abrechnung mit Kunden wäre es sonst ein riesen Arbeitaufwand.

        Jedoch wird bei uns nichts gestrichen, also wenn ich an Tag 1 15min länger arbeite und an Tag 2 ebenfalls 15min, darf ich an einem der beiden Tage 30min dazuschreiben. Damit es im Mittel wieder passt und ich nicht benachteiligt werde. Hoffe das war verständlich.

        • Das ist ja super ????bei uns könnte ich jeden Tag 10 Minuten länger arbeiten... Aber im Leben nicht 5 Minuten früher gehn oder für diese "überzeit" mal eine rauchen oder nen kaffee zwischendurch geniessen????... Ich finde es sehr kleinkariert.

      Bei uns wird jede Minute genau erfasst. Aber es liegt natürlich am Vorgesetzten, dass er diese Zeiten zeitnah dahingehend anpasst. Wenn wir eher gehen, muss dies genauso eingepflegt werden.

      Grundsätzlich ist das bei uns gut geregelt, wir hatten auch schon andere Zeiten......Zum Glück ist unser jetziger Betriebsrat in solchen Angelegenheiten pfiffig. Das ganze hat ja auch versicherungstechnische Hintergründe und es ist ein Geben und ein Nehmen.

    • Hallo,

      logisch erscheint es schon, kann man nicht die fehlenden Minuten einfach noch dran hängen?

      LG

      Hallo,

      bei uns ist die Taktung der Stempeluhr, bei Ankunft und Feierabend, 10 Minuten.
      D.h. komme ich morgens um 7.51 Uhr wird quasi auf 8.00 Uhr hochgerechnet.
      Gehe ich um 11.59 Uhr wird auf 11.50 Uhr runtergerechnet und mir fehlen 10 min.

      Raucherpausen und sonstige Abwesenheiten werden minutengenau gerechnet. Müssen auch gesondert in der Stempeluhr gebucht werden.

      Jeder kennt die Regelung und kann sich daran halten. Zudem kann ich auf meinem Stundenkonto ins Plus und ins Minus gehen, das ist auch nicht überall.

      Ja dein Arbeitgebern darf die Taktung so vorgeben.

      LG
      Tanja

    • Hallo!

      bei uns soll auf 15 Minuten gerundet werden - aber auch mal zugunsten des Arbeitnehmers. Da darf aus 15:25 Uhr auch ein 15:30 gemacht werden. Allerdings nicht in übertriebenem Maß, wenn man immer schon um 15:53 Uhr zum Zug los läuft, sollte man schon abwechselnd auf- und abrunden.

      Klar ist es viel einfacher, wenn man rundet, wesentlich leichter zu rechnen.

      Wenn es läuft wie bei Dir würde ich dann halt wenn Du 25 Minuten länger gemacht hast halt nochmal auf Toilette gehen, Kaffeetasse abspülen, in Ruhe den Kram zusammen suchen, den Arbeitsplatz noch aufräumen und abwischen etc. damit es dann halt 30 Minuten werden.

      Wir haben eine elektronische Zeiterfassung. Früher lief es wie bei euch, immer auf 15 Minuten auf- oder abgerundet. Da standen die Kollegen teils seufzend vor dem Kartenlesegerät und warteten, dass die Viertelstunde voll wird. Rechtens wird das schon sein, scheint ja durchaus gängige Praxis.
      Inzwischen haben wir - dank Gleitzeit - minutengenaue Erfassung.
      Du könntest, wie schon eine Vorschreiberin schrieb, bei fehlenden fünf Minuten halt den Platz aufräumen, die Kaffeetasse spülen und nochmal aufs Klo. Bisschen Ablage zum Schluss machen war auch beliebt.

      Hallo!

      Bei dieser Thematik muss man eigentlich an einer ganz anderen Stelle anfangen: Auf welcher Grundlage werden den überhaupt "Überstunden" gemacht?
      Gibt es dazu eine BV?
      Eine Regelung im AV?
      Oder wird das "halt so gemacht" ?

      Im letzteren Fall ist der AN hier auf eher dünnem Eis, den das Gesetz regelt:Überstunden sind durch den AG anzuordnen.
      Wenn der AN aus eigenen Stücken länger macht, so besteht regelmäßig kein Anspruch darauf diese Zeit auch vergütet zu bekommen.
      Wenn die aktuelle Regelung dem AN nicht genehm ist, dann kann er ja auch einfach pünktlich gehen.

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