BV und Stundenkürzung

Hallo ihr lieben,

Ich hätte eine Frage zum Beschäftigungsverbot.

Und zwar bin ich seit ende Februar im Beschäftigungsverbot.
Bevor ich wusste das ich schwanger bin, haben wir eine Stundenkürzung

vereinbart ab dem 01.03.17

Laut Gesetz habe ich ja Anspruch auf Lohnfortzahlung. So weit so gut.
Nun zu der Frage: Wird die Stundenkürzung nun bei der Lohnfortzahlung berücksichtigt, weil die Kürzung ja vor Bekanntgabe der Schwangerschaft schon fest stand?

Es sind ja eigentlich die letzen 3 Monate vor Bekanntgabe der SS zur Lohnfortzahlung relevant. Oder etwa nicht?
Hier ein Auszug :

(1) Den unter den Geltungsbereich des § 1 fallenden Frauen ist, soweit sie nicht Mutterschaftsgeld nach den Vorschriften der Reichsversicherungsordnung beziehen können, vom Arbeitgeber mindestens der Durchschnittsverdienst der letzten 13 Wochen oder der letzten drei Monate vor Beginn des Monats, in dem die Schwangerschaft eingetreten ist, weiter zu gewähren, wenn sie wegen eines Beschäftigungsverbots nach § 3 Abs. 1, §§ 4, 6 Abs. 2 oder 3 oder wegen des Mehr-, Nacht- oder Sonntagsarbeitsverbots nach § 8 Abs. 1, 3 oder 5 teilweise oder völlig mit der Arbeit aussetzen.

alles logisch...aber der letzte Satz ist für mich nicht verständlich.
Trifft das dann auf meine Stundenkürzung zu?

Zu berücksichtigen sind dauerhafte Verdienstkürzungen, die während oder nach Ablauf des Berechnungszeitraums eintreten und nicht auf einem mutterschutzrechtlichen Beschäftigungsverbot beruhen.

Wer kann helfen und kennt sich aus?

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Ja, sind zu berücksichtige, da deine Stundenkürzung ja nichts mit dem Mutterschutz oder BV zu tun haben. Könntest deinen AG mal fragen ob er das noch rückgängig machen kann, er ist ja nur während der Mutterschutzfrist davon betroffen und du sonst die gesamte Elternzeit.
Vieleicht ist er ja so nett....

Falls nicht, wird dein Elterngeld mit dem neuen Nettoverdienst (weniger Stunden) berechnet.

VG
Nicky

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vor Beginn des Monats, in dem die Schwangerschaft eingetreten ist, weiter zu gewähren,

und dieser Satz ist dann nicht mehr rechtskräftig?
es steht ja deutlich: Vor Beginn, in dem die SS eingetreten sind. Und davor habe ich normal gearbeitet, also keine Stundenkürzung!!!

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"vor Beginn des Monats, in dem die Schwangerschaft eingetreten ist, weiter zu gewähren, und dieser Satz ist dann nicht mehr rechtskräftig?"
Nein, der ist dann nicht mehr gültig, weil eben die Ausnahmen danach aufgeführt sind und das ist eine mit der Stundenkürzung.

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"Zu berücksichtigen sind dauerhafte Verdienstkürzungen, die während oder nach Ablauf des Berechnungszeitraums eintreten und nicht auf einem mutterschutzrechtlichen Beschäftigungsverbot beruhen."
Das ist der entscheidende Satz, der dich trifft. Ja, es gibt dann ab 1.3. nur noch das gekürzte Geld.

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Danke für eure Antworten#winke