Immer Frühdienst, total übermüdet (lang) Seite: 2

      • (26) 12.05.17 - 05:23

        Also,

        Habt ihr euch mal eure Antworten so durchgelesen?

        Und hat eure Mutti euch nicht beigebracht, ein bisschen emphatisch zu sein und auf die Gefühle von anderen Rücksicht zu nehmen?

        Und nicht gleich von euch auf andere zu schließen und zu meinen, dass jede die Schwangerschaft so gut wegsteckt wie ihr es tut, da man ja an allen Situationen "selber schuld ist"?

        Alter Falter, fährt mal etwas runter!

        Denn wenn ihr euren Kindern auch so wenig Mitgefühl und Einfühlungsvermögen auf den Weg gebt: geniale Generation kommt da auf uns zu!

        • (27) 12.05.17 - 07:38

          Was haben die Vorschläge den Schlafrhythmus zu ändern, mit mangelnder Empathie zu tun?

          Wenn meine Jungs sich morgens beklagen, das sie sooooo müde sind, schreibe ich ihnen auch keine Entschuldigung für die Schule, sondern schlage ihnen vor, früher ins Bett zu gehen (und Pubertät wirkt sich vermutlich verheerender auf den Schlafrhythmus aus als eine Schwangerschaft).

          Grüsse
          BiDi

          • (28) 12.05.17 - 11:28

            Manche Vorschläge mit "selber ausgesucht", Pech gehabt oder ähnliches sind einfach mal völlig drüber!

            Ich gebe euch ja recht, dass man bestimmt früher ins Bett kann und nicht von Kollegen verlangen kann, dass diese ihre Schichten um die Schwangere herum planen müssen!

            Aber wenn hier jemand eine Schwangerschaft nicht gut wegsteckt, dann zu sagen: selbst schuld finde ich ganz schön mies!

            Ich Pendel mit einer Wegstrecke von 1.15 Stunde pro weg und gehe morgen um kurz nach fünf aus dem Haus. Selbst schuld? Naja... mein Job und Team machen mir wahnsinnig viel Spaß und Gehalt stimmt. Dann hat die Firma den Standort verlegt (schon speziell auf meinem Gebiet, ist kein 0/8/15 Job, den man an jedem Ort ausüben kann).. Kein Problem mit dem pendeln, denn dafür wollte ich mein soziales Umfeld und mein Eigenheim nicht aufgeben. Und das klappte seit 14 Jahren (!!) wunderbar!

            Seit der Schwangerschaft geht mir das pendeln MIT dem frühen aufstehen sehr auf den Wecker und es zerhrt immer mehr an der Energie. Selbst ausgesucht? Klar, ich hätte ja kinderlos bleiben können. Oder lieber kündigen um auf deiner Tasche zu liegen? Wäre das besser?

            Aber hier mit neunmal klugen Ratschlägen im die Ecke zu kommen oder sowas wie: wer früh arbeitet, kann früh Feierabend machen und früh ins Bett, also echt!!

            Haushalt und Einkauf will ja auch noch gemacht werden, Hund raus und Freunde sowieso Sport und eventuell Familie hat man ja auch, ne?! Und ja, hört sich alles nach Freizeit an... wenn der Sport nicht gleich Physiotherapie ist und die Eltern Zuwendung brauchen und mn da nicht mal eben so zu. Kaffee vorbei fährt....

            Das meine ich damit! Erstmal fragen, woher diese Abgeschlagenheit kommt, anstatt hier gleich einen auf neunmal klug zu tun und einfach mit dem Finger zu zeigen:selbst schuld!

            Und ich schrieb die jetzt mal stellvertretend für einige antworter

        (29) 12.05.17 - 08:10

        Denn wenn ihr euren Kindern auch so wenig Mitgefühl und Einfühlungsvermögen auf den Weg gebt: geniale Generation kommt da auf uns zu!

        -------

        Keine Sorge! Die lernen nämlich, wie man einen vernünftigen Schlafrythmus erhält. Jugendliche könnten IMMER bis mittags schlafen und kurz vor Ferienende müssen sie sich umstellen, um wieder jeden Morgen um 6 h aufstehen zu können. Das ist ein paar Tage anstrengend, aber dann geht's wieder und wir schicken sie nicht später hin und der Unterricht beginnt auch nicht früher, weil die Teenys nicht aus dem Bett kommen.

        Man gewinnt inzwischen den Eindruck, dass jede Schwangere - egal ob easy Bürojob oder körperlich anstrengendes Handwerk - kaum noch in der Lage ist zu arbeiten. Alle und jeder sollen Rücksicht nehmen. Ein Wunder, dass wir nicht schon längst ausgestorben sind seit der Zeit als es noch nicht diese Art des Mutterschutzgesetzes gab und Schwangere ganz anderes zu leisten hatten bis zur Entbindung. Schwanger zu sein wird mittlerweile mit Krankheit gleichgesetzt.

    (30) 12.05.17 - 08:49

    Du könntest einfach früher zu Bett gehen. Ich verstehe manchmal wirklich nicht, warum man sich, schwanger, so nen Stress macht #kratz
    Du hast also noch 5 Wochen zu arbeiten? Die wirst Du wohl noch packen. Wenn Du krank bist, geh zum Arzt, wenn Du nur müde bist, geh eher zu Bett.

    LG und alles Gute!

    (31) 12.05.17 - 11:23

    Sprich mit Deiner Chefin ein offenes Wort.
    So geht es nicht weiter.

    Entweder andere Schichten oder Du bist krank.
    Ich bin normal strickt gegen BV oder sonstiges rum pimmeln, aber hier ist es angebracht.

    Deine Chefin muss eh jetzt schon einen Plan B in der Tasche haben.
    Du bist 25.SSW, da kann jederzeit ein Ausfall/Krankschreibung/FG eintreten.
    Spätestens mit der geplanten Geburt wirst Du ausfallen.

    Wie stellt sich Deine Chefin das dann vor?

    Sofern Du wieder zurück in den Job willst, schlag ihr vor, eine Zeitarbeitskraft oder befristete Teilzeitkraft auf Deine Stelle einzuarbeiten. Den Rest müssen die festen Kollegen mit übernehmen. Überstunden!
    Solange Du dann noch arbeitsfähig bist, kannst Du später anfangen und die Zeitarbeitskraft macht z.B. 6-9 Uhr den Dienst.

    Es gibt doch für alles eine Lösung.
    Reden hilft.
    Du drückst Dich vor dem Gespräch, dass so oder so kommt und Deine Chefin steckt den Kopf in den Sand ... oder Sie nutzt Deine Gutmütigkeit und Dein Engagement jetzt aus und hat im stillen Kämmerlein bereits ihren Plan B geschmiedet ... vielleicht ganz ohne dich. Das solltest Du klären, bevor Du in MuSchu/Elternzeit gehst, damit Du für Dich planen kannst.

    • (32) 12.05.17 - 12:19

      So, ich bin jetzt eine Woche krank geschrieben.

      Als Schwangere hat man darauf zu achten, was einem selbst und dem Baby gut tut und was nicht und dass man genügend Schlaf bekommt. Es ist übrigens auch genetische Veranlagung wie die innere Uhr tickt und ob man besser früh aufsteht und arbeitet oder eben spät, da ist jeder anders. Schön für euch und für jeden, der ohne Probleme um 21 Uhr (wo es derzeit übrigens noch hell ist) ins Bett geht und um 4 Uhr im Dunkeln aufsteht, dass es euch leicht fällt und auch eure ungeborenen Kinder nicht stört. Meins hat mir jedenfalls klar signalisiert, dass es mit diesem Rhythmus nicht klarkommt.

      Ich drücke mich auch nicht vor einem Gespräch, ich habe die Situation schon mehrmals angesprochen. Die Chefin hat auch schon eine neue Mitarbeiterin ab Juli, aber trotzdem möchte sie, dass ich nach der Elternzeit wiederkomme. Ich denke jedoch eher, dass ich mir etwas anderes suche, in Teilzeit, und am Wochenende frei, da mein Mann ja auch schon Schichtdienst arbeitet und das sonst nicht so gut mit der Familie vereinbar ist.

      Bin übrigens ziemlich enttäuscht über die vielen verständnislosen Kommentare. Gestern Abend standen noch vorwiegend nette Sachen da, jetzt ist viel dazugekommen, das meinem Wohlbefinden nicht gerade zuträglich ist. :-(

      • (33) 12.05.17 - 12:54

        <<<Bin übrigens ziemlich enttäuscht über die vielen verständnislosen Kommentare.>>>

        Damit kannst du aber nicht micht meinen.
        Mehr Verständnis geht bei mir nicht.
        Mein Beitrag war offen, konstruktiv und mit klaren Worten.
        Das ist vielleicht nicht immer angenehm, aber böse oder verständislos ist das nicht.

        Hör auf kleines Mädchen zu spielen.
        Du bist nur schwanger und nicht krank.

        Und woher sollte ich oder sonstwer wissen, dass das Gespräch schon statt gefunden hat, dass die Chefin dich wieder sehen will und das die neue Kraft schon da ist. Hellsehen kann ich nicht.

      (35) 12.05.17 - 13:09

      Es ist übrigens auch genetische Veranlagung wie die innere Uhr tickt und ob man besser früh aufsteht und arbeitet oder eben spät, da ist jeder anders. Schön für euch und für jeden, der ohne Probleme um 21 Uhr (wo es derzeit übrigens noch hell ist) ins Bett geht und um 4 Uhr im Dunkeln aufsteht, dass es euch leicht fällt ..........
      -----

      Du hast ja so Recht!!!!

      JA, wirklich schön........ dass es so viele, viele Menschen gibt, die solch einen vortrefflichen Biorhythmus und so eine jobtaugliche genetische Veranlagung haben, um nachts stundenlang Kinder auf die Welt zu holen, den Müttern morgens um 6 h auf die Beine zu helfen im Krankenhaus und dass es so viele Menschen gibt, die im Dunkeln morgens aufstehen und ab 6 Uhr die Regale im Supermarkt auffüllen, damit Mutti um 20 Uhr abends bei Tageslicht auch noch schnell Babywindeln kaufen kann, wenn sie dass vergessen haben sollte - während der Mitarbeiter im Hellen schon wieder auf dem Weg ins Bett ist, um sich am nächsten Morgen um 4.30 h bei Dunkelheit ausgeschlafen aus dem Bett zu erheben!!!

      Denen solltest du wirklich danken, wenn du dein Kind morgens um 7 Uhr auf die Welt bringen solltest! Hoffentlich ist die Hebamme dann auch ausgeschlafen und hat den Job nicht entgegen ihrer genetischen Veranlagung gewählt sondern womöglich nur, weil er ihr Freude bereitet. Nicht auszudenken........

      • (36) 12.05.17 - 13:49

        Hehe, ich weiß sehr gut, warum ich nicht Bäcker geworden bin. #rofl

        • (37) 12.05.17 - 14:17

          Tja, wäre auch nicht meine 1. Wahl. Die meisten schlafen gern länger und wollen nicht früh mit den Hühnern ins Bett.

          Meine Hochachtung gilt den Schichtdienstlern im Wechseldienst.

          • (38) 12.05.17 - 14:22

            Jepp, im Studium hatte ich Jobs mit Nachtschichten.
            Danach noch in die Uni ... man ist ja jung und verpackt das.
            Irgendwann bin ich dann in Mathe auch wieder aufgewacht.... #hicks

    (39) 12.05.17 - 17:27

    Ich bin langsam auch etwas enttäuscht und säuerlich, dass du jetzt beleidigt bist, wo du von mir ganz sachliche Hinweise bekommen hast, die du nutzen kannst, wenn du wolltest.

    Es gibt eine legale Möglichkeit, auch schwanger noch die Spätschicht zu machen, wenn die dir besser liegt.
    Und man darf in der Pause abliegen auf einer Liege, einem Sofa, .... und man kann auch bei der Arbeit ein Nickerchen machen. Aber du sagst nicht, ob du diese Möglichkeit genutzt hast.

    Jammern kannst du dann, wenn du alles ausgeschöpft hast, was sich an Verbesserungsmöglichkeiten anbietet und es dir dann immer noch schlecht geht.

    Von wegen Alleinarbeit und so - das musste klargestellt werden. Du kamst mir schon ein bißchen so rüber wie die Prinzessin auf der Erbse. Und für deinen Anfahrtsweg kann nun mal niemand was, das muss dir von dem Tag an doch klar gewesen sein, als du den Vertrag unterschrieben hast. Die meisten berufstätigen Menschen müssen zur Arbeit irgendwo hinfahren - so ist das Leben nun mal heute.

    • (40) 12.05.17 - 17:52

      Stimmt, ich vergaß auf die erwähnte Liege einzugehen. Es exisitiert keine Liege bei uns und ich werde mich bestimmt nicht auf eines der öffentlichen und für die Gäste bestimmten Sofas in die Lobby packen. Einmal als es mir schlecht ging, habe ich mich für ein Stündchen in ein unbelegtes Zimmer gelegt. Übrigens habe ich auch keine Pause.

      Wer mich kennt, und das tut ihr ja nicht, weiß, dass ich mir IMMER auf der Arbeit den Hintern aufgerissen habe, dass ich 2014, 15 und 16 zusammen gerade mal drei Krankheitstage hatte und nie auf die Idee kommen würde, mich wegen ein bisschen Kopf- oder Unterleibsschmerzen krank zu melden. Ich bin auch in der Frühschwangerschaft trotz starker Übelkeit und Erbrechen zur Arbeit gegangen, um meine Kollegen nicht im Stich zu lassen. Ich habe immer Wechselschichten gemacht und bei meinem vorigen Arbeitgeber auch Nachtdienste. Und das ist vielen Leute, die Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr arbeiten, total fremd.

      Ich bin vielleicht schwanger und nicht krank (oh, ich *LIEBE* diesen Satz, vor allem in der Frühschwangerschaft wenn man nur am Erbrechen ist), aber ich fühle mich inzwischen ziemlich krank und ich werde mich in Zukunft wieder auf das stille Mitlesen beschränken und nichts mehr aktiv posten. Ich hätte es wissen müssen.

      • (41) 12.05.17 - 18:10

        Ihr habt also ein Hotel voll mit Betten, und da findet sich für dich keine Liegemöglichkeit ....
        Und du machst die gesetzlich vorgeschriebene Mittagspause nicht.
        Und du gehst trotz starker Übelkeit und Erbrechen immer zur Arbeit.

        Wer soll dir noch helfen oder dich bemitleiden, wenn du die gesetzlichen Vorschriften ignorierst und dich dabei noch als heldenhaft und opferbereit siehst.

        Frag deine Chefin, auf welcher Liegemöglichkeit du deine Mittagspause nehmen darfst, oder wenn dir übel ist.
        Frage wann du die 30 min Mittagspause nehmen genau nehmen sollst.
        Melde dich krank wenn du arbeitsunfähig bist.

        Wenn du erst mal das ausschöpfst, was dir gesetzlich zusteht, brauchst du weder Mitleid noch ein Beschäftigungsverbot, und vielleicht auch keine Krankmeldung mehr. Denn diese Pausen usw. wurden gerade deswegen "erfunden", damit man arbeitsfähig bleiben kann.

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