Erbschaftsfrage

    • (1) 15.05.17 - 11:03

      Hallo.

      Ich habe auch mal eine Frage zur Erbschaft.

      Eckdaten:

      Vater vom Mann im August gestorben, beerdigt im September. Sterbeurkunde erhalten und wie verhält sich das mit der Erbschaft. Geht das automatisch, oder was müsste mein Mann machen, damit er erfährt, ob er was geerbt hat oder nicht. Mit Stiefmutter kann man darüber nicht reden, da sie immer nur halbe Sätze spricht bzw. das Thema Erbe totgeschwiegen wird.

      Ich danke schon mal.

      LG

      Hallo,

      gab es ein Testament? Gab es denn etwas zu vererben? Mit der Sterbeurkunde muss am Nachlassgericht ein Erbschein beantragt werden (kostenpflichtig).

      Du erbst gar nichts und Dein Mann kann sich selber kümmern. Vielleicht möchte er sich damit gar nicht beschäftigen. Seit August ist schon viel Zeit vergangen.

      Liebe Grüße Andrea

      • Danke für deine Antwort, die mir natürlich nicht weiterhilft.

        <<<Du erbst gar nichts und Dein Mann kann sich selber kümmern.>>>

        Ich habe nicht geschrieben, ob ICH erbe. Da musst du wohl noch lesen lernen.

        • Guten Morgen "Hermine",

          ich bin des Lesens mächtig und habe Dir den Tipp gegeben, dasss ich dein Mann um einen Erbschein hätte kümmern können. Wo ist das Problem? Neun Monate lang hat es deinen Mann nicht interessiert. Und jetzt versuchst Du es?

          Wieso hilft dir oder ihm der Tipp mit dem Nachlassgericht nicht?

          Liebe Grüße Andrea

          • <<<ich bin des Lesens mächtig>>

            Nicht ganz so, ich heiße Hermina. Aber egal.

            Meinem Mann wird bei Besuchen der Stiefmutter, die wir natürlich noch regelmäßi machen, immer mal was an den Kopf geknallt (ich höre es leider mit). Um Erbschaft braucht er sich nicht kümmern, er soll das Erbe ausschlagen, die Versicherungen und andere Ersparnisse sind alle für die Beerdigung drauf gegangen. Alles in Ordnung er lässt sich aber nichts belegen. Mehr wird dazu immer nicht gesagt. Wie du schon schreibst, mische ich mich nicht da ein, obwohl ich es in diesem Moment gerne machen würde. Aber mein Mann möchte keinen Streit deswegen. Versteh ich, aber ich ärgere mich, dass er das dann zuhause nochmal anspricht, wo natürlich keiner was dazu sagen kann. Also wird es totgeschwiegen. Sie kauft sich viele neue Sachen, wo sie dann sagt, aus den Ersparnissen, sie muss ja auch noch leben können. Muss dazu sagen, er ist der einzige Sohn von ihm gewesen, sie hat noch zwei eigene Kinder (nicht seine).

            Aber du hast Recht, ich werde meinen Mann mal sagen, einfach mal nur nach einen Erbschein beim Nachlassgericht nachzufragen. Vielleicht wird er ja dann schlauer.

            Trotzdem danke.

    (10) 15.05.17 - 11:25

    Wenn der Vater mit der Stiefmutter ein Berliner Testament hatte, erbt Dein Mann gar nichts.
    Dann erbt die Stiefmutter alleine.
    Einen Pflichtteil müsste er einfordern (von der Stiefmutter). Von alleine passiert gar nichts.

    Was ist denn da an Vermögen? Ein Haus?

    • Ehrlich, er weiß gar nichts. Es wird ihm nichts erzählt. Weder vom Berliner Testament, noch von irgendeinem Testament. Der Kontakt zum Vater wurde sehr schmal gehalten, erst das letzte halbe Jahr vor seinem Tod haben sie es zugelassen, dass er mehr Kontakt hatte. Schade, da er seinen Enkel erst dadurch intensiver (mehr oder weniger) kennenlernen durfte/wollte. Und jetzt bekommt man von den Stiefkindern und der Witwe auch erst so richtig zu verstehen, wie die Beziehung zwischen den beiden lief. Alles andere als rosig. Aber es ist nicht mehr zu ändern. Sie (Stiefmutter) sagt dann immer mal Bruchstücke an Infos, mit denen mein Mann nichts anfangen kann. Aber näher geht sie auch nicht drauf ein.

      Danke für deine Info. Muss wohl mein Mann mal zum Nachlassgericht.

      (12) 15.05.17 - 12:05

      Als mein Opa vestarb vor 2 Jahren, bekamen Oma und Tochter einen Termin zur Eröffnung, das war 2 Monate später. Ich vermute mal, sollte es dieses Testament geben, wäre der Mann der TE zur Eröffnung geladen worden.

      • Vorausgesetzt, es wurde beim Notar oder Gericht hinterlegt.
        Kann ja auch sein, das die Stiefmutter ein evtl Testament verschwinden lies.

        • Ja, natürlich muss hinterlegt worden sein ;-)

          • (15) 15.05.17 - 12:28

            Tja, das ist wohl das Problem. Es wird darüber kein Wort gelassen. Immer mal nur Bruchstücke, wie ausschlagen, ist nichts zu erben etc. Damit kann mein Mann nichts anfangen. Eines hat die Stiefmutter mal gesagt, als sie aus der Klinik kam (da lebte der Vater noch), dass er ziemlich sauer war und er sagte, nun hast du alle Vollmachten die du brauchst, jetzt brauchst du mich ja nicht mehr. Aber warum erzählt sie sowas meinen Mann, das spricht doch eigentlich gegen sie. Erbsache wurde eigentlich noch gar nicht geregelt/geklärt. Wird immer drumherum geredet. Komisch die ganze Sache, zumal es ja wirklich jetzt schon ein 3/4 Jahr her ist.

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