Bewerbung Ausbildung zur Hebamme...zu lang!

    • (1) 29.05.17 - 17:34

      Liebe Menschen :)

      Ich verzweifele! Ich sitze schon seit Tagen an diesem Schreiben für eine Ausbildung zur Hebamme. Nach dem mir erst nichts eingefallen ist, ist es jetzt viel zu lang :( Ich würde mich sehr über Eure konstruktive Kritik freuen!

      Habt einen schönen Abend und genießt die Sonne <3

      Eure Artemis92

      HIER DER TEXT:
      hiermit bewerbe ich mich um einen Ausbildungsplatz in der Hebammenschule der Universitätklinik in XXX, beginnend am XXX 2017.

      Die Bewerbung in Ihrem Hause liegt mir besonders am Herzen, nicht nur wegen der ausgezeichneten Möglichkeiten zur Weiterbildung und Studium im Bereich Midwifery.
      Ich selbst durfte Dank der Kompetenz der anwesenden Hebamme, und insbesondere durch die pränatale Vorsorge und Diagnostik, in Ihrer Klinik trotz widrigster Umstände, das Licht, der Welt in einem der Kreißsäle erblicken.

      Diese Anekdoten weckten zunächst mein Interesse für Humangenetik und pränatale Diagnostik, was sich zu einem regen Interesse an der Geburtshilfe entwickelte.
      Daher absolviere ich nun ein dreimonatiges geburtshilfliches Praktikum im Kreißsaal und der Wöchnerinnenstation des Marienhospitals in Brühl. Jeder Tag birgt wertvolle Erfahrungen, welche mich sehr bereichern und mein medizinisches und praktisches Interesse an der Geburtshilfe schüren. Durch den täglichen Kontakt mit Patientinnen und die kompetente Anleitung, ist es mir möglich eine ausgeprägte Beobachtungsgabe, fachliche Disziplin wie auch die Fähigkeit angemessen mit emotional aufgeladenen Situationen umzugehen zu entwickeln. Ich verfüge über eine umfassende und rasche Auffassungsgabe und erlernte die geforderten pflegerischen Maßnahmen, das Bedienen diagnostischer Instrumente und Abläufe innerhalb kürzester Zeit. Die Arbeit in einem so vielfältigen pflegerischen Team und der Kontakt mit den Schwangeren und deren Familie bereitet mir besondere Freude, da zwischenmenschliche Kommunikation und Kontaktfreudigkeit, auch in diversen Sprachen, zu meinen Stärken zählt.

      Durch mein Studium der Humanbiologie verfüge ich über ausgezeichnete und profunde Kenntnisse der menschlichen Physiologie und auch pathologischer Prozesse.

      Während meiner Praktika, doch vor allem auch durch die Erfahrung meine Großmutter zu pflegen, welche an einer schweren neurodegenerativen Krankheit litt, ist mir bewusst geworden, dass man als medizinisches Fachpersonal in der einzigartigen Position ist, einen signifikanten Unterschied im Leben der individuellen Patientin zu erreichen. Der respektvolle, würdevolle Umgang mit jeder Patientin und Neugeborenen ist für mich eine Selbstverständlichkeit, welche auch bei hohem Arbeitsaufkommen den höchsten Stellenwert einnimmt. Jede Frau hat ein Recht auf selbstbestimmte Gesundheitsversorgung und professionelle Behandlung der höchsten Standards, die ihre Wünsche respektiert und die beste individuelle Lösung findet, gerade in einer so sensiblen Zeit wie der Geburt und dem Wochenbett.

      Diese Erfahrungen bestätigten mir, dass ich über die nötige Disziplin, organisatorisches Talent und tiefe Empathie verfüge, welche für die Aufgaben unerlässlich sind.

      Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr freuen.

      Mit freundlichen Grüßen,

      • (2) 29.05.17 - 20:23

        Also,

        ich habe es überflogen, weil es echt viel zu lang ist.

        Ich frage mich gerade immer noch, warum Du Hebamme werden willst. Deiner Begründung nach hätte ich eher auf Krankenschwester getippt. Da wäre auch die Geschichte mit der Pflege Deiner Oma schlüssig.

        Bitte achte darauf, so Geschwafel wie

        "Jede Frau hat das Recht..." zu entfernen bzw. raus zu lassen. Du BEWIRBST Dich und nichts anderes.

        Warum nicht gleich Hebamme?

        Bist Du sicher, dass der Ausbildungsplatz in 2017 zu vergeben ist? Ich finde, da bist Du viel zu spät dran.

        Die Leute wissen selber ganz gut, welche Stärken benötigt werden. Das musst Du nicht erklären.

        Erhälst oder hast Du schon ein Praktikumszeugnis? Dieses beilegen! Die Tätigkeiten haben im Schreiben nichts zu suchen.

        So, erstmal viel Spaß beim basteln.

        *Sorry für das Kurzangebunden sein. Bin grad eingespannt.

        (3) 29.05.17 - 20:44

        Hallo,

        Ich hoffe, ich bin nicht zu unkonstruktiv. ;-) Es ist auch gar nicht böse gemeint, aber ich kann es nur so direkt sagen, wie ich es jetzt tue. Ich denke aber, dass es dir so am meisten hilft, denn du willst ja einen Ausbildungsplatz bekommen.

        Du hast völlig Recht, das Anschreiben ist viel zu lang. Ich lese häufig Bewerbungen (wenn auch in einem ganz anderen Umfeld) und ich würde bei diesem Anschreiben nach dem ersten Absatz aufhören zu lesen. Zum einen finde ich die Aussagen doch etwas "geschleimt". Zum anderen: Weil Deine eigene Geburt schwierig war, interessierst du dich für Humangenetik? Ich habe tatsächlich recht lang gebraucht, um diese Aussage überhaupt zu verstehen, so umständlich hast du dsa formuliert. Außerdem ist die Aussage schon recht nebulös und ich persönlich finde solche Stilmittel in einer Bewerbung für einen Ausbildungsberuf nicht so geeignet. Vielleicht für eine Theaterausbildung, aber nicht für eine Hebammenschule. Da haben Anekdoten m. E. Nichts verloren. Wenn ich davon ausgehe, dass sich auch viele direkt nach der Schule (18+) für diese Ausbildung bewerben, wirkt dein Text eher fehl am Platz. Sicherlich stichst du damit heraus, aber ich bin nicht sicher, ob positiv oder negativ.. Vieles davon liesse sich besser im Lebenslauf unterbringen. Ich finde auch, du verwendest etwas zu viele dieser Zeugnis-Adjektive. Natürlich solltest du deine Stärken herausstellen, aber du wiederholst dich öfter (mehrfach Interesse an Geburtshilfe, Studium/Interesse Humangenetik, Beobachtungsgabe/Auffassungsgabe, respektvoll/Wünsche respektiert, ...) Das Anschreiben sollte auf eine Seite passen.

        Hast du dein Studium abgebrochen oder beendet? Für mich klingt es so, als wolltest du mit dem Anschreiben ein abgebrochenes Studium erklären. Ich finde leider, es wirkt, als wärst du überqualifiziert und weniger "praktisch" als vielmehr "theoretisch" und auch kompliziert unterwegs. Ich würde eher erklären, dass du festgestellt hast, dass das studium für dich zu theoretisch ist und du Menschen lieber direkt helfen möchtest. Sei im Anschreiben direkter, einfacher und handfester.

        Bleibt aber noch zu sagen, dass solche Anschreiben auch viel Geschmackssache sind. Ich habe mal einen Bericht gelesen, da wurde ein Anschreiben 5 HR Entscheidern vorgelegt und bekam da von Note 1 bis 5 alles. ;-)
        Mich persönlich spricht das Anschreiben leider gar nicht an, ich würde mir denken "Was für eine Angeberin!".
        Aber wer weiss, vielleicht triffst ud damit ja genau den Nerv der Person, die die Bewerber auswählt.
        Ich finde es es übrigens durchaus nett, zu Beginn zu sagen, dass du dort geboren wurdest und dir die Bewerbung deshalb besonders am Herzen liegt. Auch die Stichwörter Empathie, Respekt und vor allen Dingen hohe Belastbarkeit (fehlt noch!) würde ich auf jeden Fall beibehalten.

        Viel Erfolg und viel Glück, Felisha

        • (4) 29.05.17 - 21:50

          Vielen Dank für deine Hilfe, ich merke jetzt das einiges ein bisschen wirr ist ;)

          Zur Erklärung: Ich habe in England, wo ich eigentlich auch herkomme zunächst Human Biology studiert und das Studium auch sehr gut abgeschlossen. Währenddessen durfte ich ein Externat in der Pränataldiagnostik machen :) Anschließend habe ich jedoch 2 Jahre lang meine Großmutter gepflegt bevor ich mich jetzt an die Ausbildung wagen konnte :)

          • (5) 30.05.17 - 09:48

            Warum setzt Du das Studium in DE nicht fort bzw. lässt es Dir hier anerkennen?

            Als Hebamme in DE findet sich nicht so leicht ein Job.
            Dazu kommt eher lausige Bezahlung, schlechte Arbeitszeiten, private Hebammen geben eine nach der anderen auf wegen extrem steigender Versicherungskosten. Wir haben Hebammenmangel, ja, aber solange niemand das Arbeitsumfeld verbessert, wird sich daran nix ändern.

            Kannst Du mit dem Studium in Richtung Laborarbeit kommen?

            • (6) 30.05.17 - 09:53

              man findet in DE nicht so leicht einen Job als Hebamme?
              Wo wohnst Du?

              Ich kenn hier nur "wir suchen wir suchen wir suchen" ... egal ob Krankenhäuser oder auch selbstständig

              • (7) 30.05.17 - 11:25

                Ich lebe in einer Großstadt und hatte und habe mehrfach Kontakt mit Hebammen, u.a. hatten wir eine Beleghebamme bei Kind 2 und 3. Das Berufsbild der Hebamme steht unter enormem Druck. Die Versicherungen, die z.B. Hebammen von Geburtshäusern vorlegen müssen sind teuer. Die Hebamme im Kreissaal ist ebenfalls eine Aussterbende Spezies geworden, die gerne weg rationalisert wird.

                Dazu gab es vor ein paar Monaten auch eine sehr ausführliche Doku im WDR Fernsehen. Vielleicht findest Du die noch in der Mediathek.

                Im Ruhrgebiet werden Schwangere per Krankenwagen von Klinik zu Klinik gefahren, je nachdem wo gerade eine Besetzung im Kreissaal mit Hebamme möglich ist.

                Wünscht man sich eine Beleghebamme muss man praktisch mit dem positiven Test sofort auf die Suche gehen und sich auf Wartelisten schreiben.
                Auf keiner der Nordseeinseln gibt es noch eine Hebamme.
                Schwangere werden per Heli auf das Festland ausgeflogen!
                Warum ist das so?

                Es ist inzwischen Normalzustand, dass im Kreissaal Ärzte und Gyns Dienst schieben, weil keine Hebammen da sind. Die KH stellen aber auch keine mehr ein. Warum ist das so?

                Wie gesagt, ich schreibe aus Erfahrung und sage nicht, dass kein Bedarf da wäre, aber es wird gar nicht oder nur sehr wenig eingestellt. Es mag sein, dass es anderswo eine andere Situation gibt.

                • (8) 30.05.17 - 12:33

                  Das es auf den Inseln keine Hebammen mehr gibt liegt aber nicht an den Versicherungskosten ... da musst Du der Qualitätssicherung danke sagen ... wer den Standard nicht erfüllt, bekommt kein Geld ... und nur "just for fun" arbeiten ist ziemlich teuer!

                  Und laut Gesetz muss immernoch eine Hebamme bei der Geburt anwesend sein ... der Gyn ist eigentlich egal.
                  Also kann man nicht alle Hebammen wegrationalisieren.

                  • (9) 30.05.17 - 12:44

                    Wenn die Versicherung Bestandteil der QS ist, dann liegt es natürlich an der QS.

                    BTW: Schwangere per Heli ausfliegen ist scheinbar noch zu billig. Nur dumm, dass es auch mal Unwetter, Sturm etc. gibt, so dass kein Heli fliegen darf. Dann darf Frau halt nicht gebären....

                    Ja, EINE Hebamme ... bei 4-6 Kreissälen relativ albern. Unsere Beleghebamme ist oft die einzige Hebamme im KH. Die KH nutzen das schamlos aus! Der Rest sind Ärzte und normale Schwestern.

                    BTW: Schau Dir einfach mal die Quote der Kaiserschnitte an, ist nur ein Indiz, aber kein gutes.

      (10) 29.05.17 - 22:00

      Text viel zu lang. Du übertreibst schön. . Also nur etwas schreiben was du belegen kannst.

      Die Bewerbung in Ihrem Hause liegt mir besonders am Herzen, nicht nur wegen der ausgezeichneten Möglichkeiten zur Weiterbildung und Studium im Bereich Midwifery. Sonder auch ?

      Halte dich doch etwas mehr an den klassischen Aufbau

      A. Grund des Anschreibens . Begründung der Wahl des Ausbildungsbetriebes

      b. 2 Sätze Intresse motivation

      c. Schulabschluß oder wechsel vom Studium

      d. Interesse

      .

      (11) 30.05.17 - 10:27

      Viel zu lange, viel zu viel blabla
      Ich würde das Anschreiben nicht fertig lesen und die Bewerbung zur Seite legen.

      Zweiter Absatz komplett raus

      Die Pflege der Oma entnimmt man den Lebenslauf und ist für die Geburtshilfe meiner Meinung nach nicht relevant
      Was du im Praktikum gemacht hast entnimmt man der Praktikumsbescheinigung

      Einfach alles auf das wesentliche reduzieren.

      Arbeite klar heraus wie du von der Humangenetik über die Pränantaldiagnostik zur Geburtshilfe kommst. Ungewöhnlich aber sicherlich bietet dir gerade dieser Wertegang Vorteile gegenüber einer 18jährigen Schulabgängerin.
      Im Moment frage ich mich ehr und was will sie dann versuchen.

      Du mußt dich Verkaufen und das funktiniert nicht mit langweiligen Floskeln.

      Hallo

      ganz so schlimm wie manche hier darstellen, finde ich Dein Anschreiben nicht.

      Gerade in medizinischen Berufen wollen die Häuser oft ausführliche Anschreiben. Oftmals sind sogar noch sog. Motivationsschreiben gefordert.

      Unsere Tochter hat Kinderkrankenpflege gelernt; sie hat von ihrer Erfahrung, ihr blindes Pferd zu pflegen, im Anschreiben erzählt. Hat das mit ihrer Beobachtungsgabe verknüpft, die sie dadurch geschult hat.

      Und auch, dass sie nach einem Reitunfall selbst im Krankenhaus lag und da der Wunsch aufkam, selbst in die Kinderkrankenpflege zu gehen weil ihr die Schwestern so viel Sicherheit gaben in der Zeit.

      Sie war im Schulsanitätsdienst, hat Ferien-Reitbetreuung gemacht, etc., p.p. Hat sie alles irgendwie mit erwähnt.
      Sie hat nur zwei Bewerbungen in Deinem Stil geschrieben, beides Zusagen. Die eine noch im Vorstellungsgespräch, die anderen hatten ein Auswahlverfahren, das ein ausführliches Anschreiben und nachdem man in die engere Auswahl kam, noch ein 1,5 seitiges (Din A 4 , mit vorgegebenem Zeilenabstand und Schriftgröße) Motivationsschreiben, verlangte.

      Ebenso direkt nach der Ausbildung: vier Bewerbungen, vier Zusagen noch im Vorstellungsgespräch, davon zwei in der Intensivpflege mit Frühchen bzw. schwerstbehinderten beatmeten Kindern, eine in der Kinder Jugendpsychiatrie und eine in der Erwachsenenpflege.

      Beobachtungsgabe
      schnelle Auffassungsgabe
      Oranisationstalent
      Nähe und Distanz wahren
      Belastbarkeit
      Überblick und Weitsicht in hektischen Situationen
      Respektvoll, offen und vorurteilsfrei auf Menschen zu gehen
      keine Probleme mit Ausscheidungen
      Vertrauen der Patienten gewinnen
      Teamarbeit aber auch alleinige Verantwortung

      das sind wichtige Dinge im Pflegeberuf und bei Hebammen, die, wenn möglich, in der Bewerbung erwähnt werden sollten.

      Den letzten Abschnitt mit den Patienten und dem Recht auf selbst bestimmtes Gesundheitsblablabla würde ich weglassen.

      Vielleicht so:
      in die Betreffzeile: Bewerbung Ausbildungsplatz zur Hebamme zum XX.XX.XXXX

      Sehr geehrte ....

      durch die ausgezeichneten Möglichkeiten zur Weiterbildung und Studium im Bereich Midwifery würde ich gern in Ihrem Haus meine Ausbildung absolvieren.

      Ich selbst durfte Dank der Kompetenz der anwesenden Hebamme, und insbesondere durch die pränatale Vorsorge und Diagnostik, in Ihrer Klinik trotz widrigster Umstände, das Licht, der Welt in einem der Kreißsäle erblicken.

      Diese Anekdote weckte später zunächst mein Interesse für Humangenetik und pränatale Diagnostik, was sich zu einem regen Interesse an der Geburtshilfe entwickelte.
      Durch mein Studium der Humanbiologie verfüge ich über ausgezeichnete, profunde Kenntnisse der menschlichen Physiologie sowie auch pathologischer Prozesse, die sicher eine sehr gut Grundlage darstellen.

      Derzeit absolviere ich ein dreimonatiges geburtshilfliches Praktikum im Kreißsaal und auf der Wöchnerinnenstation des Marienhospitals in Brühl. Jeder Tag birgt wertvolle Erfahrungen, die mich sehr bereichern sowie mein medizinisches und praktisches Interesse an der Geburtshilfe schüren.

      Durch den täglichen Kontakt mit Patientinnen und die kompetente Anleitung ist es mir möglich, eine ausgeprägte Beobachtungsgabe, fachliche Disziplin wie auch die Fähigkeit angemessen mit emotional aufgeladenen Situationen umzugehen, zu entwickeln.

      Schnell und sicher arbeite ich mich in neue Bereiche ein und erlerne die geforderten pflegerischen Maßnahmen, das Bedienen diagnostischer Instrumente und Abläufe innerhalb kürzester Zeit. Die vielfältige Arbeit in Team aus Pflegepersonal, Hebammen und Ärzten bereitet mir viel Freude.
      Offen und vorurteilsfrei gehe ich Menschen zu, was schnell eine gute Vertrauensbasis schafft, die in diesem Beruf unerlässlich ist. Auch durch meine diversen Fremdsprachenkenntnisse kann ich mit den Patientinnen und ihren Angehörigen gut kommunizieren wobei ich jedoch weiß, zwischen Nähe und Distanz auszubalancieren.

      Mein Organisationstalent konnte ich bei ..... schon des Öfteren unter Beweis stellen. Belastbarkeit, Überblick und Weitsicht, auch in schwierigen / hektischen Situationen, bereiten mir ebenso wenig Schwierigkeiten wie der Umgang mit menschlichen Ausscheidungen und Blut.

      Aufgrund meines bisherigen Ausbildungsstandes, Lebenserfahrung und Fähigkeiten und großen Interesses am Beruf Hebamme bin ich mir sicher, auch Ihren Anforderungen an eine Hebammenschülerin zu entsprechen.

      Über eine Einladung zu einem persönlichen Gespräch freue ich mich sehr.

      Mit freundlichen Grüßen

      vielleicht ist es noch nicht ganz rund, aber so in etwa könnte ich mir das eher vorstellen.

      LG

    (14) 30.05.17 - 18:03

    Hi,

    mir stellt sich gleich die Frage welche Einschränkungen du hast wenn du deine eigene Geburt als so dramatisch hin stellst.... denn irgendwas wird ja damals gewesen sein, oder? Und was sind widrige Umstände? Klingt sehr eigenartig.

    Dann frag ich mich was du eigentlich genau willst - eine Ausbildung oder eine Ausbildung inkl Studium? Das sollte klar formuliert sein im ersten Satz. Die Weiterbildungsmöglichkeiten können dir egal sein, du brauchst erstmal die Ausbildung, also nicht in den Text.

    Gibt es überhaupt noch freie Plätze? Ich bezweifle das stark. Normalerweise sind die Plätze frühzeitig weg.

    Ich persönlich würde bei dem Text die Augen rollen und dir ne Absage schicken, denn im Kreißsaal braucht man kein blabla. Allerdings sind Hebamenschulen häufig sehr speziell, evtl. findet der Leser das sogar toll.

    Grundsätzlich würde ich das Geschwafel weg lassen, klare Aussagen schreiben. Unbedingt erwähnen, dass dein Studium abgeschlossen ist, auch die Pflege der Oma ost gut. Dann erwähnen warum nicht aufs Studium aufbauen sondern Hebamme! Der Text liest sich nämlich eher nach Interesse an Neonatologie (schwierige Geburt, Genetik, Pflege, Familienarbeit...).

    Aber bevor du dich rein hängst frag nach freien Plätzen. Eine zu späte Bewerbung kann nämlich auch peinlich sein, dann lieber für 2018 bewerben.

    Viel Erfolg,
    Hermiene

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