In 2 Wochen Mutterschutz, was beachten?

    • (1) 30.05.17 - 12:47

      Hallo ihr Lieben,

      ich gehe am 12.6. in den Mutterschutz. Ich habe bis dato Vollzeit in einer Klinik gearbeitet. Mein Arbeitgeber ist sehr familienfreundlich und viele kehren in Teilzeit wieder zurück. Dass dies ebenso mein Plan ist, weiß mein Chef auch. Aber gibt es formelle Dinge, die ich vor dem Mutterschutz noch regeln muss mit dem Arbeitgeber? Muss ich ihm jetzt schon mitteilen, wie das mit der Elternzeit aussieht? Meinen Plan teile ich ihm ja gerne mit, aber gibts da Formalitäten? (Ich habe vor 2 Jahre Elternzeit zu beantragen, aber nach 1,5 Jahren wieder zu kommen).

      Etlernzeit beantragt man doch erst, wenn das Baby da ist, oder? Oh gott, ich bin so unbewandert auf dem Gebiet. Ich sollte mich einlesen, aber irgendwie vermeide ich das. Natürlich mache ich es mir gerade etwas einfach, indem ich hier einfach frage anstatt mich selbst einzulesen, aber vielleicht hat ja trotzdem jemand Lust mir meine Fragen zu beantworten;) Danke!

      • "Etlernzeit beantragt man doch erst, wenn das Baby da ist, oder?"
        Genau, Elternzeit meldet man an, wenn das Baby da ist!

        • Was Spricht dagegen, dass jetzt schon zuerledigen unter Angabe des ET?
          Mit Baby an Deck hat man dafür einfach weniger Zeit und jetzt kann man das noch im persönlichen Gespräch vorab klären.
          Tatsächlichen Beginn der Elternzeit kann man logisch erst festlegen, wenn das Baby da ist.
          Gleiches gilt für Elterngeld.

          • Viel Spricht dagegen:

            1. Das Gesetz sieht es nicht vor, weil man bisher keinen Anspruch hat
            2. man kennt die genauen Daten nicht, damit kann es auch zu ganz anderen Verteilungen der Elternzeit und des Elterngeldes kommen
            3. ein persönliches Gespräch ist nicht ausreichend
            4. es kann immer noch etwas passieren, so dass der AG eh jetzt damit noch nicht planen kann
            5. die Überlegungen nach der Geburt können plötzlich ganz anders sein, denn ein Kind verändert viel

      Wenn das Baby da ist, hast du nur eine Woche Zeit um Elternzeit zu beantragen. In dieser Woche hast du keine Kapazitäten dich mit Bürokratiekram zu beschäftigen. Du hast andere Sorgen und musst daher schon alles außer dem ET vorbereitet haben. Und wenn du Pech hast und es irgendwelche gesundheitlichen Komplikationen gibt, bist du evtl sogar länger im KKH.... das möchte ich lieber nicht weiter ausdenken. Wenn das Baby geboren ist, schreibst du oder dein Mann nur noch das Datum in den fertig vorbereiteten Antrag und schickst ihn fristgerecht ab.

      Im Vorgespräch mit dem AG kannst du ihm deine Pläne und Absichten ausbreiten und ihr könnt darüber in Ruhe sprechen. Das ist ja unverbindlich.

      Ich würde so lange wie möglich Elternzeit beantragen und dann die TZ nach und nach erhöhen, so wie es mit zu Hause klappt. Aber mich nicht auf eine Vollzeit-Rückkehr in kurzer Zeit festlegen. Es ist einfacher, die EZ vorzeitig zu beenden, als sie notfalls zu verlängern.

      • "Wenn das Baby da ist, hast du nur eine Woche Zeit um Elternzeit zu beantragen"
        Beantragen muss man es gar nicht und anmelden hat man mindestens eine Woche Zeit, wenn das Baby später oder genau am Termin kommt, sonst länger. Da man das vorbereitet hat und das in Ruhe im Mutterschutz machen kann, braucht man nicht viel mehr als Daten einsetzen und das muss man eh alles machen, also ist das eine Schreiben kein Aufwand!

        "Und wenn du Pech hast und es irgendwelche gesundheitlichen Komplikationen gibt, bist du evtl sogar länger im KKH...."
        Dann hast du auch länger Zeit um die anzumelden, siehe dazu BEEG.

        "Ich würde so lange wie möglich Elternzeit beantragen und dann die TZ nach und nach erhöhen, so wie es mit zu Hause klappt."
        Ziemlich dämliche Aktion, denn man muss sich nur für 2 Jahre festlegen, also meldet man auch nur die an, denn dann ist man an gar nichts weiter gebunden und kann danach verlängern oder wieder Vollzeit arbeiten, verkürzen geht nicht!

        "Es ist einfacher, die EZ vorzeitig zu beenden, als sie notfalls zu verlängern. "
        So ein Unsinn, genau das geht gar nicht, verkürzt werden darf nur aus dringender finanzieller Notlage und zum Beginn eines erneuten Mutterschutzes, sonst ist es gar nicht möglich.
        Eine Verlängerung ist nach 2 Jahren immer möglich, bedarf keinerlei Zustimmungen, ist also nur eine Mitteilung an den AG und kann sogar tageweise vorgenommen werden!

        Man man man, wenn man so gar keine Ahnung von einem Gesetz hat, dann sollte man nicht so viele Weisheiten hier von sich geben!

        • wenn man so gar keine Ahnung von einem Gesetz hat, dann sollte man nicht so viele Weisheiten hier von sich geben!

          hahaha,...... sehr guter Satz, schreib ihn dir ganz groß auf deinen Computer und vergiß nie was du anderen rätst, danach wirst DU beurteilt werden. Du hast ja schon ziemlich viel Stuss von dir gegeben, von Gesetzen wo du wenig Ahnung hattest. Stimmts?

          • Nein, habe ich bisher glücklicher Weise nicht. Denn auch wenn du immer behauptest alle anderen und auch ich haben keine Ahnung vom MuSchG, so haben doch fast alle außer dir begriffen, dass nur du keine Ahnung hast, denn du kannst ja nie eine unserer angeblichen Falschaussagen belegen!

            Und vor allem habe ich nicht so offensichtlich Stuss erzählt, wenn man nicht mal weiß, dass Elternzeit nicht verkürzt werden kann in der Regel und auch nicht beantragt wird, dann sieht auch der dümmste, das die Antwort nur Unsinn ist.

    Danke für eure Antworten! Den Antrag werde ich also im Mutterschutz schonmal ausfüllen. Dann hab ich ja auch noch etwas Zeit mich mit den Sachen vertraut zu machen- mir war nur wichtig zu wissen, ob ich auf der Arbeit nochwas klären muss(!)!

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