GdB 30

    • (1) 12.06.17 - 08:40

      Hallo ihr Lieben,

      mein Freund hat nun bescheid bekommen, er hat einen GdB von 30% bekommen.

      Wie geht es nun weiter? Muss man das dem AG auch mitteilen? Hat er nun irgendwelche Vor/Nachteile davon?

      Es stehen dieses Jahr noch 2 weitere Op´s an. Muss man diese dann auch mitteilen? Kann es sein, dass der GdB sich dann erhöht?

      Danke euch, Bea

          • Mein Vater hatte Prostata-Krebs. Ihm haben sie diese entfernt und ihm gehts besser. Aber das hat mit dem GdB nichts zu tun, denn da geht es um die Krebserkrankung.

            • Das ist schön für ihn.
              Das trifft aber nicht auf alle Prostata Patienten zu.

              Ich werde das jetzt nicht weiter ausbreiten hier und auch nicht in persönliche Details gehen.
              Aber glaube mir vielleicht, dass es auch anders kommen kann.

              • <<<Aber glaube mir vielleicht, dass es auch anders kommen kann. >>>

                Das habe ich auch nie behauptet, dass es immer gut ausgeht. Aber wenn eine OP ansteht, dann soll sie dafür dienen, dass es besser wird. Es kann natürlich sich auch verschlimmern, aber dass kann bei jeder OP passieren. Deshalb meine Frage, warum sich der GdB erhöhen sollte. Wenn sich diese Krankheit verschlimmern sollte, dann kann man noch einmal einen Antrag auf Erhöhung des GdB stellen.

      Ihr solltet den Bescheid darauf überprüfen, ob alles was er angegeben hat auch berücksichtigt wurde. Es gibt online Tabellen, da könnt ihr euch informieren, welche Beeinträchtigung wieviel Prozent bringt. Bei mehreren Leiden wird allerdings nicht einfach addiert. Wenn etwas fehlt, solltet ihr erstmal fristwahrend Widerspruch einlegen, eine Begründung könnt ihr nachreichen. Sprecht auch mit dem behandelnden Arzt, ob er den Bescheid für gerechtfertigt hält. Ggf. schreibt er auch noch etwas für euch.

      Nach meiner Erfahrung ist der erste Bescheid oft ein recht niedriges "Angebot" des Versorgungsamtes und mit einem Widerspruch erreicht man fast immer etwas.

      Ansonsten ruhig schon mal den Arbeitgeber informieren und beim Finanzamt einen Steuerfreibetrag eintragen lassen (bin mir aber nicht sicher, ob es bei 30% GdB schon einen Freibetrag gibt).

      Wenn der Partner Mitglied einer Gewerkschaft ist, kann er sich dort auch sehr kompetent und kostenlos in dieser Angelegenheit beraten und unterstützen lassen.

      Viel Erfolg!

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