Elterngeld und Elternzeit

    • (1) 23.06.17 - 06:30

      Hallo

      Ich habe mal paar Fragen. Mein Mann und ich wollen und dieses we mal schlau machen zwecks den ganzen Formularen. Habe im Internet zwar schon viel gelesen aber vielleicht kann es mir einer für ganz dumme erklären... Lach

      Also... Ich möchte 2 Jahre daheim bleiben. Finanziell ist das auch locker machbar. Was muss ich beantragen? Elterngeld plus? Muss man bei Elterngeld Plus arbeiten im 2. Jahr odet kann man nur?

      Dann möchte Mein Mann auch seine Elternzeit nehmen und diese 8 Wochen splitten auf 3 Jahre. Ist das möglich? Muss er innerhalb einer bestimmten Zeit den ersten Teil nehmen? z.b. Wenn das Kind im Oktober 2017 kommt und er möchte die ersten wir Wochen im Juni 2018 nehmen den restlichen im Februar 2019. Geht das? Oder muss alles aif ein Jahr gemacht werden?

      Doofe fragen aber ja ich frag halt mal. Hoffe hier kennt sich jemand bisl aus.
      Bedanke mich schon einmal.

      Liebe grüsse

      Sabi mit Elias im Bauch

      • Ich hatte mich vertippt. Doof wenn man es mit Handy macht. Er möchte das auf 2 Jahre splitten.

        Wenn du 2 Jahre zu Hause bleiben möchtest, kannst du entweder 12 Lebensmonate (LM) Basiselterngeld beantragen oder LM 1 und 2 Basiselterngeld (während des Bezugs von Mutterschaftsgeld bekommt man immer Basiselterngeld) und LM 3-22 Elterngeld Plus.

        Arbeiten musst du bei Elterngeld Plus nicht.

        Bei deinem Mann meinst du vermutlich auch die Elterngeldmonate.

        Die kann er splitten, aber wenn er Basiselterngeld beziehen will, müssen beide Monate innerhalb der ersten 14 Lebensmonate des Kindes liegen.

        Vg Isa

        Hallo, was würde passieren wenn Sie im zweiten Jahr nochmal Scheanger wird. Bekommt sie dann die gleiche Summe auch für das 2. Baby, oder wird das Elterngeld im 1. Jahr als dein Gehalt gezählt?

        Ich blicke da nicht durch :(

        • Kurioser Weise, laut Aussage der Dame von der Elterngeldstelle, dient dann als Berechnungsgrundlage tatsächlich auch die letzten 12 Monate ( in denen gegebenenfalls nur Elterngeld bezogen wurde) ... also das Elterngeld des ersten Kindes zur Berechnung des Elterngeldes für das 2.kind. Das heißt man bekommt weniger. Ich finde das System sehr kurios und werde mich bevor wir den Antrag stellen nochmal mit einem Familienanwalt o.ä. unterhalten.

          • Ich finde das auch komisch. Das System unterstützt gar keine zweite oder gar dritte Schwangerschaft hintereinander.

            Ich werde mich auch nochmal schlau machen

            • Ja genau. Zumal Elterngeld ja nicht als Einkommen zählen sollte. Es ist ja nur eine Ersatzleistung dafür, dass man zu Hause ist und seine Kinder betreut oder gegebenenfalls reduziert arbeiten geht. Wie soll denn jeder seine 1,5 Kinder zustande bringen, wenn es nicht gefördert wird sie innerhalb von 2 oder 3 Jahren zur Welt zu bringen.

              Doch macht es zumindest bei recht kurzer Geburtsfolge (14-17 Monate):
              Elterngeld ist eine Lohnersatzleistung (wie auch das Mutterschaftsgeld) und kann nicht als Bemessungsgrundlage für das nächste Elterngeld verwendet werden

              Es zählen bei einer erneuten Geburt wieder die 12 Monate Bemessungszeitraum vor der Geburt aber ein Elterngeldbezug würde mit 0 € einfliessen da nur steuerpflichtiges Einkommen aus Erwerbstätigkeit berücksichtigt wird. Allerdings werden bei der Ermittlung des Bemessungszeitraums Monate mit Elterngeldbezug (hier aber maximal 14 Monate) und Mutterschaftsgeldbezug übersprungen und mit Monaten davor ersetzt.

              Damit ist es bei einer erneuten Schwangerschaft relevant wie gross der Zeitraum zwischen den Geburten ist. Liegen die Geburten nur 14 - 16/17/18 Monate auseinander gibt es Elterngeld auf Grundlage des Bemessungszeitraumes vor dem ersten Kind und mit jedem Monat später wird ein Monat zwischen dem 12. / 14. Monate und Beginn des neuen Mutterschutzes zu Berechnung herangezogen... Dabei werden nur vollständige Kalendermonate ohne Elterngeld/Mutterschaftsgeldbezug berücksichtigt daher ist das dann von den genauen Terminen abhängig welche Monate das dann genau sind ...

          Diese Aussage der Elterngeldstelle ist falsch oder wurde falsch verstanden.

          Elterngeld ist eine Lohnersatzleistung (wie auch das Mutterschaftsgeld) und kann nicht als Bemessungsgrundlage für das nächste Elterngeld verwendet werden

          Es zählen bei einer erneuten Geburt zwar wieder die 12 Monate Bemessungszeitraum vor der Geburt aber ein Elterngeldbezug würde mit 0 € einfliessen da nur steuerpflichtiges Einkommen aus Erwerbstätigkeit berücksichtigt wird. Allerdings werden bei der Ermittlung des Bemessungszeitraums Monate mit Elterngeldbezug (hier aber maximal 14 Monate) und Mutterschaftsgeldbezug übersprungen und mit Monaten davor ersetzt.

          Damit ist es bei einer erneuten Schwangerschaft relevant wie gross der Zeitraum zwischen den Geburten ist. Liegen die Geburten nur 14 - 16/17/18 Monate auseinander gibt es Elterngeld auf Grundlage des Bemessungszeitraumes vor dem ersten Kind und mit jedem Monat später wird ein Monat zwischen dem 12. / 14. Monate und Beginn des neuen Mutterschutzes zu Berechnung herangezogen... Dabei werden nur vollständige Kalendermonate ohne Elterngeld/Mutterschaftsgeldbezug berücksichtigt daher ist das dann von den genauen Terminen abhängig welche Monate das dann genau sind ...

          • Genau diese Aussage, haben wir auch schon von einem Anwalt bekommen.

            Aber wie gesagt , die Dame von der Elterngeldstelle sagt definitiv etwas anderes. Sie hat es mir sogar schon vorgerechnet. Bei mir werden die Geburten voraussichtlich 13 Monate auseinander liegen. Elterngeld bekam ich bis einschließlich Juni. Seit gestern bin ich im Mutterschutz.

            Bist du vom Fach oder kannst eine Adresse nennen, an die wir uns bei Bedarf wenden können?

            Liebe Grüße

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