Gehaltsvorstellung bei 24 jähriger Berufserfahrung?

Gehaltsverhandlungen lassen sich meistens mit einem Wort zusammenfassen:

Selbstvertrauen

Die von-bis-Spanne ist ja oft sehr groß auf dem freien Arbeitsmarkt.

Meine Empfehlung (hat bei mir immer hingehauen):

Er soll für sich (und nur für sich) ein Minimum festlegen, bei welchem er das Unternehmen, in dem er jetzt ist, verlässt. Dies ist das absolute Minimum, das er für seine qualitative Arbeit erwirtschaften will.

Sagen wir mal: 300 Euro mehr netto (also 600 Euro brutto) mehr sollten es sein - macht jährlich 7200 Euro brutto mehr (kann ja auch mit Urlaubs- bzw. Weihnachtsgeld oder 13. Gehalt erreicht werden).

Meine Gehaltsvorstellung für ein Jahr würde ich dann mit 12000 Euro brutto angeben - also +40 % von meinem Minimum.

Geeinigt habe ich mich oft auf + 20 bis 30 % mehr.

Der Arbeitgeber möchte den Arbeitnehmer möglichst günstig einkaufen - daher braucht Dein Mann ein Minimum.

In das Minimum kann er natürlich auch die Kostenersparnis der kürzeren Wegstrecke und die Mehrzeit für Familie mit einrechnen - so, wie es für ihn halt passt.

Viel größere Gedanken würde ich mir also nicht über die Möglichkeitenspanne machen, sondern wie man eine selbstbewusste Gehaltsverhandlung führt, ohne unverschämt oder unsicher zu wirken (beides sind Kostenkiller).

Dazu sollte er sich mal viel eher belesen - so etwas ist nämlich gold wert, im wahrsten Sinne des Wortes.

LG und viel Erfolg wünsch ich Deinem Mann bei seinem Gespräch.

Wenn er sich jetzt unterbezahlt fühlt, dann sollte er doch wissen, was er haben will.

Wie ich das lesen, ist er nicht auf den neuen Job angewiesen, will aber einen wo er mehr verdient.

Ich fand das damals total toll, was hier in meinem damals neuen Job an mehr Geld bekommen habe... Tja und irgendwann habe ich bemerkt, dass meine Kollegen noch mehr bekommen. Tja, mein Pech. Muss ich jetzt verhandeln...

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