Geldwertevorteil bei einer Tomobla

    • (1) 12.07.17 - 08:46

      Hi,

      hab da mal eine Frage, mein Chef hat da auch nicht richtig Informationen dazu.....

      Ich musste für die Firma auf eine Sportveranstaltung zum Netzwerken und hab da nach "Losverfahren" eine Uhr in Wert von 300,00 Euro gewonnen.

      Das Los wurde nicht einer Firma zugeordnet und musste nicht bezahlt werden.

      Mein Chef meint, ich muss es nicht melden, da hier keine Bestechlichkeit, Vorteilsnahme etc. im Raum steht. Bin mir aber unsicher.

      Wer kennt sich da aus? Es ist ja kein Geschenk einer Firma, die speziell meiner Firma zugeordnet ist.

      LG
      Lisa

      • (2) 12.07.17 - 09:57

        Ich weiß es auch nicht, aber wenn mir soetwas passieren würde, dann würde ich da meinen Steuerberater fragen. Oder vielleicht den Steuerberater von eurer Firma. Ich bekomme da immer fundierte und kompetente Antworten und weiß, wie ich verfahren muß.

        Waren alle Gewinne so hochwertig? Gab es auch Nieten?

        • (3) 12.07.17 - 12:25

          Die Gewinne gingen locker ab 150,00 Euro aufwärts.
          Letztes Jahr wurde sogar für zwei Personen eine Reise nach Südafrika verlost.....
          Nieten gab es nicht.....es wurden nur Preise unter den TN gezogen.

          LG
          Lisa

          • (4) 12.07.17 - 13:50

            Ich kann mir dann schon vorstellen, dass man dass dann bei der Steuer angeben müßte.

            Kann aber auch sein, dass die Firma die ganzen Gewinne bereits pauschal versteuert hat.

            Wir hatten letztens eine Lohnsteueraußenprüfung und da hatten wir eine rechnung mit Weinpräsenten für Kunden. Der Prüfer wollte entweder die Namen der Kunden, an die wir die verschenkt hatten um zu prüfen, ob sie es angegeben hatten oder, dass wir den gesamten Betrag pauschal nachversteuern.

      In der Regel wird es durch die Firmen pauschalversteuert da eine Zuordnung von Losen im Nachhinein nicht möglich ist.

      (6) 13.07.17 - 11:04

      Bestechlichkeit oder Vorteilsnahme steht auf einem anderen Blatt.
      Hier geht es doch um die Frage, ob das Geschenk der LSt unterliegt.

      Ich würde hier auch in Richtung der Pauschalversteuerung denken. Eine Frage ist aber auch, ob der Schenker oder die Beschenkte es versteuert oder ggfs. sogar schon versteuert hat.

      Ich kenne es nur so, dass werthaltige Geschenke auch beim Schenker versteuert werden.

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