BV Krankenkasse

    • (1) 13.07.17 - 18:43

      Mädels. Ich hab grad ein bisschen "schiss" ich hab erfahren, das anscheinend mein BV von meinem AG nie an die Krankenkasse weiter geleitet wurde. Genau wie ich ja jetzt erfahren hab, das die den Antrag auf elternzeit nicht wirklich akzeptieren wollen.

      Habe daraufhin eine Mail an meine KK geschrieben, ob die überhaupt Bescheid wissen, dass ich seit der 19. ssw zu Haus bin und nicht mehr arbeite. Nun hab ich ne Mail zurück bekommen, dass die gern mit mir persönlich sprechen würden und ich mich telefonisch melden soll.
      Nun bereu ich ein wenig, das ich nachgefragt habe... habe irhendwie Angst das die das Bv anzweifeln könnten?! Was wollen die sonst von mir? Dachte eher, die setzen sich mit meiner Praxis auseinander.

      • Ist das BV vom AG ausgesprochen?

        Die Elternzeit muss der AG akzeptieren, da hat er kein mitspracherecht.

        Lg

        • Ne, vom FA.

          Aber mir wurde gesagt, dass der AG das weiterleiten muss.
          Und das ist nicht passiert, was ich nun nebenbei erfahren habe.

          Ja, ich weiß... aber bei mir auf der Arbeit geht es grad drunter und drüber. Mein Chef selbst ist erkrankt und da ist grad so ne völlig bescheierte Vertretung

      1. wenn dein AG das BV nicht weiterleiten ist es sein Problem, da er dir deinen Lohn weiterhin zahlen muss, ihn aber nicht erstattet bekommt. Hast du nichts mit zu tun.

      2. Elternzeit ist kein ANTRAG sondern eine ANMELDUNG, eben weil der AG nicht mitzureden hat.

      Außerdem kann Elternzeit eh erst nach der Geburt angemeldet werden.

      Also würde ich jetzt einfach nichts weiter in die Richtung unternehmen.

    Erstmal durchatmen und ganz ruhig. Du hast von deinem Chef doch bestimmt was schriftlich, das nimmst du dann am besten direkt mit zur Krankenkasse und bist damit dann eigentlich ja auf der sicheren Seite.

    Vielleicht wollen die auch erst deine Sicht hören bevor sie mit dem Chef sprechen

    Liebe Grüße

    • Von meinem Chef hab ich garnicht, sondern von meinem FA

      • Dann hast du ja trotzdem was in der Hand. Und wie oben steht, das Problem hat dann dein Arbeitgeber, die Kasse lacht sich dann ins Fäustchen wenn sie dein Gehalt nicht erstatten muss ;-)
        Die werden nur mal mit dir über die Situation reden wollen denke ich

        Ganz entspannt :-)

        • (10) 13.07.17 - 19:04

          So lustig wäre das aber nicht wenn sie nach der Elternzeit dort weiter arbeiten möchte. Andererseits ist der AG ja selbst Schuld wenn er es nicht weiterleitet. Die TE kann ja wirklich nichts dafür.

      Wenn es einen berechtigten Grund für das BV gibt musst du dir keine Sorgen machen.

      Anzweifeln könnten sie es ja nur wenn der Grund tatsächlich 'angreifbar' wäre, wenn zb eine normale AU ausreichend gewesen wäre. Ansonsten können die die garnichts.

      • (12) 13.07.17 - 19:09

        Die Krankenkasse wird das mit Sicherheit nicht anzweifeln, da es sie schließlich nichts kostet, eine AU hingegen schon ;-)

        • (13) 13.07.17 - 19:11

          Natürlich kostet es was. Was meinst du denn wer das volle Gehalt erstattet was der AG zahlt? Natürlich die Krankenkasse. Eine AU mit Krankengeld wäre nicht das volle Gehalt also billiger für die KK :)

          • (14) 13.07.17 - 21:18

            Nein, die Krankenkasse zahlt das Geld nur aus!

            Es kommt aus der Umlagekasse in die jeder AG einzahlen muss, also nein, die Krankenkasse kostet es nichts.

            • (15) 13.07.17 - 21:30

              Ah danke für die Info, das wusste ich nicht. Habe halt nur schon von Fällen gehört dass die KK bei BV Probleme gemacht hat und das würde mir halt nicht einleuchten, wenn es sie nichts kostet.

        (16) 13.07.17 - 19:12

        Der AG bekommt das Geld was er im BV zahlt ja komplett von der KK zurück

    Die Frage ist immer... was sehen sie als "echten Grund"?! Ich hab das bv letztendlich in der 19.ssw bekommen weil ich einfach nicht mehr mit der Situation auf der Arbeit klar gekommen bin und nicht weiß wie es generell mit meinem Arbeitsplatz weiter geht. Ich hatte 2014 eierstockkkrebs und nun ist mein Chef an Krebs erkrankt und wir haben eine Vertretung, die hat mich psychisch so fertig gemacht das ich morgens schon dachte, ich kann nicht mehr.

    • Hm ein BV aus psychischen Gründen ist auf jeden Fall möglich.

      Aber natürlich auch kein eindeutig greifbarer Grund wie bei den meisten physiologischen Krankheiten.

      Bei welcher KK bist du?

      Bin (noch) bei der AOK, da hatte ich persönlich schon einige Probleme mit ähnlichen Sachen. Bei mir war es wegen Krankengeld nicht BV. Die wollten mich gleich zum MDK schicken, nur um nicht zahlen zu müssen. Ich wechsle aber gerade ohnehin die KK.

      • Übelkeit, erbrechen, Schwindel und so hatte ich auch. Aber das war nicht der Grund. Auf dem bv steht auch eigentlich nichts weiter als Grund außer das Gesundheit oder leben der Mutter oder des Kindes gefährdet sind. Ich hatte durch den Stress extrem niedrigen Blutdruck und Mega schnellen Puls. Ich bin aber Zahnarzthelferin, ich denke, das rettet mich da. In dem Bereich sind bv's eh häufig. Ich bin bei der BKK mobil oil. Die kennen ja auch meine Vorgeschichte, durch die ich eh nicht mehr 100% belastbar bin.

        • Es könnte vermutlich tatsächlich dein Arbeitsbereich sein der das retten kann, denn alles andere wäre da kein Grund für BV sondern einfach nur für eine normale Krankschreibung.

          Ne auf dem Attest steht nichts drauf, da die genaue Diagnose den AG nichts angeht. Die Informationen dazu holt sich die KK dann direkt vom FA.

          Halt uns mal auf dem Laufenden was war :)

          Niedriger Blutdruck in der Schwangerschaft ist normal, erhöhter Puls mit ab und an Herzrasen auch. Bei Stress steigt der Blutdruck eigentlich nicht umgekehrt.

          Drücke dir aber die Daumen dass es keine Probleme gibt.

Also ich habe mein Verbot vom Arzt ausgesprochen bekommen und ein Dokument für meinen Arbeitgeber und ein Dokument für die Kasse bekommen.
Beides sollte ich getrennt weiter leiten.

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