Arbeiten wärend der Ss im Sicherheitsdienst im Flüchtlingslager

    • (1) 16.07.17 - 09:23

      Hallo

      Ich habe da mal eine Frage

      Und zwar wurde bei mir Freitag die Ss bestätigt

      Nun habe ich nur etwas Angst aus verschiedenen Gründen

      Das Problem liegt laut Mutterschutz Gesetz darf ich nicht mehr wie 8,5 Stunden arbeiten und keine Nachtschicht

      Ich arbeite aber in Schichten das heist Tag und Nacht und das je 12 Stunden

      Das ist für mich nicht schlimm ich liebe meine Arbeit

      Nur meine größte Angst ist es wegen den ganzen Krankheiten die wir hier haben und weil ich ja nun mal auch dazwischen gehen muss wenn "Meinungsverschiedenheiten" sind

      Das nächste ist sollte es mir mal nicht gut gehen kann ich nicht einfach nach Hause weil mein Chef nicht so schnell Ersatz finden kann

      Ich wäre für Ratschläge sehr dankbar

      Ich habe schon mal von einem Berufsverbot gehört

      Aber ich gehe mal nicht davon aus das es in meinem Fall Gründe dafür gibt oder

      Lg Mama und Krümmel (6+3)

      • Guten Morgen,
        Versteh mich bitte nicht falsch, aber bevor du dir Gedanken über ein Beschäftigungsverbot machst, sei doch erst mal so fair und informiere deinen Arbeitgeber.

        Eigentlich sind das nämlich Dinge, um die er sich Gedanken machen muss und die rechtlich geregelt sind. Er wird eine Lösung finden, die dein Baby schützt.

        Alles Gute

        • Das Problem ist das es meinen Chef einfach mal egal ist

          Er sieht nur das ich dann ersetzt werden müsste ????

          • Also weiß dein AG von deiner Schwangerschaft?

            Wenn ja, hilft ein Anruf bei der Bezirksregierung (NRW) oder Gewrbeaufsichtsamt. Das geht ganz schnell, sind am nächsten Tag da und dein AG MUSS dann reagieren.

            Für die erste Zeit kannst Du dich auch krank schreiben lassen, bis das geklärt ist

      (5) 16.07.17 - 09:28

      Ich würde an deiner Stelle mit dem AG sprechen. Der muss dann eine gefährdungsbeurteilung (und eventuell zum Betriebsarzt zwecks immunstatus) machen. Fällt diese so aus, dass die Arbeit zu risikoreich ist, muss er dich ins Beschäftigungsverbot schicken.

      LG Awina

      Guten Morgen :)
      Du musst als erstes den Arbeitgeber informieren. Ab dem Moment, wo du dies getan hast, greift nämlich das Mutterschutzgesetz. Und dann ist es egal was für Schichten du eigentlich immer hattest, ab dann muss dein Chef dich anders einteilen.
      Zudem muss er mit dir einen sogenannten Gefährdungsbogen ausfüllen. Kommt dabei raus, dass Gefahren bestehen, muss der Arbeitgeber diese für dich beseitigen. Kann er es nicht, und kann er dir auch keinen schwangerschaftskonformen Arbeitsplatz anbieten, muss er dir ein Beschäftigungsverbot geben. Aber erst dann ;)
      Hat man einen AG, der sich nicht Schwangerschaft wenig auskennt, kann das manchmal sehr holprig sein und mühselig. Aber informiere dich gut, lese das Mutterschutzgesetz durch etc.
      Reagiert dein AG nicht, ist der nächste Schritt, sich an den Betriebsrat oder die Gewerbeaufsicht zu wenden. Die helfen dir dann weiter.
      Liebe Grüße

    (9) 16.07.17 - 10:26

    Die ganzen Punkte, die du ansprichst, solltest du in der Schwangerschaft nicht mehr ausüben. Wenn du deinen Chef über die Ss informierst, muss er dafür Sorge tragen, dass du in diesem Bereich und in diesen Schichten nicht mehr eingesetzt wirst.

    Er entscheidet dann, ob er dir eine Ersatzarbeit anbieten kann oder dir ein Beschäftigungsverbot erteilt.

    (10) 16.07.17 - 10:58

    Hallo

    Ich hab auch ne zeit lang beim sicherheitsdienst gearbeitet zusätzlich mit Schusswaffe.

    Bei uns War es immer so das alle schwangeren Damen ins 30 km entfernte Büro versetztt worden sind und dort einen ss gerechten Arbeitsplatz bekommen haben.

    Gibt es bei euch in der Nähe kein Büro eurer Firma ?

    Ich weiss aber nicht wie weit das entfernt sein darf bzw wie weit einem da zugemutet wies.

    Wenn deinem chef die Ss egal ist musst du weitere Wege gehen so wie die Mädels hier schreiben und eben derweil krank schreiben lassen.

    Lg

(12) 16.07.17 - 11:57

Ruf dich einfach mal bei der Aufsichtsbehörde für Mutterschutz an. Du wirst an dem Arbeitsplatz ganz bestimmt nicht bleiben, aber vielleicht in ein Büro umgesetzt werden.

  • Büro ist leider schon besetzt

    Und alles andere was er noch an bieten kann sind 500 km entfernte Objekte auch asylheim oder Festival

    Er hat nur Objekte die 12 Stunden Schichten haben

    • Versteh mich bitte nicht falsch. Ob das Büro besetzt ist und welche Möglichkeiten der Umsetzung es gibt, beurteilst nicht du, sondern allein der Arbeitgeber, nachdem du ihm die Schwangerschaft bekannt gegeben hast.

      Deine einzige Aufgabe liegt darin, die Schwangerschaft bekannt zu geben, und falls gefordert, auch ein ärztliches Attest vorzulegen.

      Das weitere wird dir dann gesagt werden.

(15) 16.07.17 - 12:38

Hallo,

das ist definitiv ein Geund für ein BV.
Entweder du erklärst es deinem Frauenarzt denn er stellt auch eins aus oder der Betriebsarzt.

Lg

  • (16) 16.07.17 - 13:00

    Alles was du schreibst, ist ziemlich falsch.

    "das ist definitiv ein Geund für ein BV" - das entscheidet der Arbeitgeber, nicht du.

    "Entweder du erklärst es deinem Frauenarzt" - der ist komplett nicht zuständig. "denn er stellt auch eins aus" - darf er gar nicht, wenns um Arbeitsbedingungen geht. "oder der Betriebsarzt" - der ist hier so gut wie überflüssig.

    Besser mal den Mund halten, wenn man sich nicht wirklich auskennt, als falsche Tipps zu geben.

    • (17) 16.07.17 - 13:07

      Also mein Arzt hat mir ein bv ausgestellt weil ich geröntgt hab. Komisch, dass er das gemacht hat wenn Ärzte das nicht machen.

      Ein Arzt stellt ein bv verbot aus wenn das Wohl der Mutter oder des Kindes geschadet werden kann und das ist in diesem Fall so.

      Weißt du was es für Infektionskrankheiten in so einem Lager gibt? 12 Stunden Schichtarbeit? Natürlich darf sie dort nicht mehr arbeiten und wenn sie keine Alternative in einem geschützten Umfeld bekommt wird sie ins bv gehen.

      Vielleicht überdenkst du deine patzige Antwort mal bevor du so giftig schreibst ;)

      • (18) 16.07.17 - 13:20

        Also mein Arzt hat mir ein bv ausgestellt weil ich geröntgt hab. Komisch, dass er das gemacht hat wenn Ärzte das nicht machen.

        Dein Frauenarzt hat nicht deine Arbeitsbedingungen zu beurteilen, sondern nur deinen körperlichen Zustand (§ 3 MuSchG). Die Arbeitsbedingungen hat der AG zu beurteilen (§ 4 MuSchG). Das ist im Gesetz klar getrennt. Dein Arzt könnte regreßpflichtig gemacht werden, wenn sich herausstellt, dass dein AG eine Umsetzmöglichkeit nicht nutzen durfte und beim Urlaub gibt es auch Unterschiede zwischen den verschiedenen Beschäftigungsverboten. Wenn er einmal Regreß gezahlt hat, wiederholt sich das kein zweites Mal.

        Du gehst ja auch nicht umgekehrt zum Chef wenn du Blutungen hast, und er untersucht dich.

        "Ein Arzt stellt ein bv verbot aus wenn das Wohl der Mutter oder des Kindes geschadet werden kann und das ist in diesem Fall so."

        Röntgen darfst du sogar schwanger, solange du nicht im Kontrollbereich bist. Deswegen macht der AG die Gefährdungsbeurteilung!! Nicht dein Frauenarzt.

        "Weißt du was es für Infektionskrankheiten in so einem Lager gibt? 12 Stunden Schichtarbeit? Natürlich darf sie dort nicht mehr arbeiten und wenn sie keine Alternative in einem geschützten Umfeld bekommt wird sie ins bv gehen."

        Ich weiß diese Problematik, aber ob es zum BV kommt oder zur Umsetzung, ist wohl doch och die Sache des AGs und nicht deine.

        • (19) 16.07.17 - 20:51

          Sorry aber ich weiß glaub besser wo ich arbeiten darf ;) 1. war ich im K-Raum und 2. arbeite ich mit TBC Patienten zusammen und 3. bin ich am Kernspin tätig gewesen

          Und wenn mein Kind wegen Strahlungen eine Missbildung bekommt interessiert es mein Arzt schon

          • (20) 17.07.17 - 18:37

            Es ist trotzdem so wie momo sagt, dein FA hätte dir kein BV ausstellen dürfen, das ist in so einem Fall AG-Sache. Machen kann er es, soll aber nachher nicht jammern wenn er in den Regress kommt was seine BVs angeht.

            (21) 17.07.17 - 21:01

            Dann arbeitest du offensichtlich in einer radiologischen Praxis. Dein Arbeitgeber müsste ja besser als du wissen, dass Schwangere das so nicht dürfen. Warum brauchst du dafür einen Frauenarzt, der deine Praxis nur vom Hörensagen kennt, und warum traust du deinem AG nicht die Gefährdungsbeurteilung zu?

            Die Umsetzmöglichkeiten sind: vom MRT Raum an die Bedienkonsole ist erlaubt und unschädlich. Und dort sind ja auch nicht die TBC Patienten, die sind beim Röntgen. Außerdem darfst du Büroarbeiten erledigen.

(22) 16.07.17 - 12:43

Hey,

Ich selbst hatte vor 1-2 Jahren im bamf gearbeitet, auch zur Sicherheit ... daher kenne ich viele Situationen.

Ich würde niemals schwanger da arbeiten... wegen den Krankheiten.. der Gewalt ...

Gerade wenn du noch bei streitereien dazwischen gehst.. die haben vor Frauen keinen Respekt.. da ist auch egal ob du schwanger bist

  • (23) 16.07.17 - 13:00

    Das sehe ich auch so, daher unbedingt Schwangerschaft bekannt geben und die Aufsichtsbhörde kontaktieren, falls der AG nicht tätig wird.

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