Hat jemand BV bekommen wegen Rückenschmerzen wie Bandscheibenvorfall?

    • (1) 25.07.17 - 12:01

      Hallo die Frage steht ja schon oben.

      Ich habe sehr starke Schmerzen schon immer gehabt , bis ich meine Arbeit gewechselt habe, weniger Belastung , dann ist alles besser geworden, ab und zu hatte ich meine schlechte Tage gehabt , aber seit dem ich schwanger bin ist es wieder so schlimm geworden. Sind nicht nur die Schmerzen in dem unteren Bereich, sondern auch noch die komplette linke Seite vom großen Zeh bis zum großen Daumen , kann auch nicht richtig zur Seite mein Kopf drehen.

      Ich war heute beim Orthopäden und als er gehört , dass ich schwanger bin, sagte er direkt man kann da nichts machen solange ich schwanger bin. Na toll. Mein Frauenarzt bekommt ein Bericht von meinen Schmerzen und mehr nach einer Stunde warten habe ich nichts bekommen, also alles umsonst.

      Ich war bis jetzt krank geschrieben, wegen meinem Erbrechen. Ab Montag würde ich wieder arbeiten gehen, aber mich graut es schon davor, ich würde auch am liebsten kündigen, da meine Nerven nicht mehr mit machen, dass ich dann eine Sperre bekomme ist mir klar, aber bin so am Ende wegen diesen Schmerzen, dass es mir schon eigentlich egal ob ich dann kein Geld bekomme oder nicht.

      Tut mir leid für das ausheulen und dann es doch noch so lange geworden ist. Wollte eigentlich nur wissen ob jemand deswegen mal ins BV geschickt worden ist.

      Danke schön mal im Voraus

      Hast du denn jemals versucht, irgendwas gegen die Rückenschmerzen zu machen, z.B. Gymnastik?

      Ich habe seit 20 Jahren Rückenschmerzen. Und das einzige, was mir langfristig geholfen hat, war Sport. Gymnastik kannst du auch machen, wenn du schwanger bist.

      • Danke für die Antwort.

        Ja habe ich aber durch den Sport ist es immer schlimmer geworden. Krankengymnastik, da meinte der Orthopäde , dass es mein FA verschreiben muss. Also sobald er gehört hat, dass ich schwanger bin, direkt so getan als ob er nicht mehr für mich zuständig wäre.

    (9) 25.07.17 - 17:47

    Das sind lediglich Gründe für eine AU. Vorteil, wenn du sie dir vom FA Schwangerschaftsbedingt ausstellen lässt und du ins Krankengeld rutscht wwgen Überschreitung der 6 Wochen, dann werden diese Monate bei der Berechnung des Elterngelds auageklammert. Falls es der Orthopäde wegen nichtschwangerschaftsbedingten Beschwerden ausstellt, werden diese Monate mitgerechnet und es wirkt sich negativ aufs Elterngeld aus!

    • (10) 25.07.17 - 17:58

      Danke schön .
      Die Info ist ja mal gut zu wissen. Da muss ich mal mit meiner FA reden.

      Wie oben schon mal geschrieben, ich würde sogar auf das Geld verzichten , weil ich einfach nicht mehr nervlich kann

      LG

Das BV bekommt man wegen schwangerschaftsbedingten Beschwerden, nicht aber infolge von Vorerkrankungen die sich in der Schwangerschaft verschlimmern. Deine Beschwerden hören sich nach arbeitsunfähig an.
Das gibt eine Krankschreibung.

  • Das hat nix mit Schwangerschaftsbedingt zu tun oder Vorerkrankung. Es muss durch die Beschwerden, Komplikationen für die Schwangerschaft zu befürchten sein.

    Beispiel:

    Hyperemisis Gravidarum: Schwangerschaftsbedingtes Erbrechen... dafür gibt es nur ne AU weil keine Gefährdung fürs Kind ausgeht - es ist "nur" für die Schwangere die Hölle auf Erden (ich sprech aus Erfahrung - Schwanger sein is Kacka!!!)

    Blutungen: Schwangerschaftsbedingt - kann den Fortbestand der Schwangerschaft gefährden, zur Frühgeburt oder gar Totgeburt führen wenn es irgnoriert und nicht geschont wird. Hierfür gibt es eine BV vom Frauenarzt.

    Bluthochdruck: Oft schon eine Vorerkrankung selten erst während der Schwangerschaft erworben... gefährdet den Fortbestand der Schwangerschaft - hier gibt es ein BV vom Frauenarzt.

    Rückenschmerzen: Meist auch eine Vorbelastung die durch die Schwangerschaft verstärkt wird... keine Gefährdung für die Schwangerschaft oder das Ungeborene... es erfolgt eine AU weil es dennoch nicht ertragbar für die Schwangere ist so arbeiten zu gehen.

Hi,

leider sind deine Schmerzen wie du selbst sagst ja nicht durch die Schwangerschaft bedingt und selbst wenn das der Fall wäre und du Schmerzen erst deswegen bekommen würdest. Ist das leider kein Grund für ein BV.

Der offizielle Werdegang ist hierbei das Krankengeld und ja das ist ne Miese Alternative zum BV weil man da nur einen Bruchtteil vom bisherigen Lohn erhält.

Ein BV kann nur vom Frauenarzt oder AG ausgestellt werden.

Ein Frauenarzt darf nur ein BV ausstellen wenn aufgrund deiner Beschwerden kombiniert zur Arbeitsbelastung eine Gefährdung für die Schwangerschaft und somit für das Kind besteht. Da stehst nicht du im Fokus (ist leider so) sondern dein Kind. Alles was zu einer Frühgeburt, Totgeburt oder Kindsschädigung führen könnte z.b. Blutungen sind ein Grund wo es einer besonderen Schonung bedarf weil es sonst zu nem Abbruch kommen kann - aber wegen Rückenschmerzen wird erstmal kein Risiko bestehen das sich Wehen einstellen die zu einer Frühgeburt führen könnten oder anderen Gefährdungen fürs Kind... sie betreffen ausschließlich dich. Betreffen Beschwerden nur die Mutter ohne Auswirkung auf das Ungeborene erfolgt eine Krankschreibung... das ist auch bei Hyperemisis der Fall (hab ich damals auch gehabt und wurde auch nur krank geschrieben) welche ja nur durch die Schwangerschaft entsteht.

Der AG darf auch ein BV ausstellen. Hierbei muss aber der Grund sein, dass dir der AG keine Arbeit ermöglichen kann die den Bestimmungen des Mutterschutzes entsprechen. Kann er dich in einem Feld einsetzen der Regelkonform ist - besteht kein Grund für ein BV. Ich hatte aber z.b. einen AG der wenn ich öfter wegen der Schwangerschaft krank geschrieben worden wäre (und das zu nem Wirtschaftsschaden geführt hätte wegen Ersatzplanung etc.) - hat er mir ganz deutlich gemacht - hätte er schon einen Grund gefunden mich in BV zu schicken um eigenen Schaden abzuwenden. Und wo kein Kläger da kein Richter. Mir wär es ja wurst gewesen ich hätte so oder so mein Geld bekommen und mein AG hat das auch nicht gesagt weil er was gegen Schwangere hat sondern nur weil alles andere nicht organisierbar gewesen wäre. Der hätte einfach angegeben das die Reinigungskräfte Reinigungsmittel verwenden die eine Gefährdung für mein Kind darstellen oder sonst was und fertig. Ich wollte aber arbeiten und hab gesagt... solange es mir wieder gut geht will ich schon gern arbeiten... solange keine erneute AU kommt möchte ich bitte nicht ein Dasein der Langeweile daheim fristen wollen. :-p Somit hab ich bis zur 33. SSW gearbeitet und wurde dann krank geschrieben bis zum Mutterschutz weil GBMH verkürzt war (wäre ich nicht schon in der 33. Woche gewesen hätte mein Arzt n BV erstellt in dem Moment weil da ne Gefährdung vom Kind ausgeht).

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