Beschäftigungsverbot im sozialen Bereich / Verabschieden

    • (1) 03.08.17 - 09:37

      Hallo,

      Ich habe vorgestern ein vorläufiges Beschäftigungsverbot von meiner Frauenärztin bekommen, soll jetzt noch zum Betriebsarzt. Ich bin die Betreuung eines dreijährigen Autisten in einer Großtagespflege. Nun ist der Junge sehr unruhig (aufgrund seines Autismus) und unberechenbar, was körperliche Gewalt angeht. Aus Situationen muss ich ihn herausnehmen, oftmals durch Heben, da er dann auf Ansprache nicht reagiert. Auf Körperkontakt (Festhalten) reagiert er mit Händen und Füßen dagegen.

      Ich habe es nun meiner Vorgesetzten erzählt, die freute sich, fragte aber nach dem Warum des Verbots. Ich habe ihr das geschildert, woraufhin sie meinte, dass sie mich gar nicht woanders einsetzen kann, da alle anderen in ihren Bereich auch Autisten mit teilweise noch stärkeren Aggressionen sind.

      Jetzt zu meiner Frage:

      Sie meinte nur zu mir "Sie fahren dann aber nochmal hin und verabschieden sich dann?!"

      Darf ich das denn dann überhaupt? Ich hatte bei meinem ersten Kind schon mal ein Beschäftigungsverbot, weil ich mit schwerst auffälligen Jugendlichen zusammengearbeitet habe und da war ich direkt komplett raus.

      Könnt ihr mir da helfen?

      • Ich durfte mich im März diesen Jahres nicht mehr von meiner U3 Gruppe verabschieden, geschweige denn die Kita noch einmal betreten.

        Was für mich sehr schwierig war, da ich von heute auf morgen weg war.

        Ich hab diese Anweisung von ziemlich weit oben meines Fachbereichs bekommen.

        Ich weiß nicht wie es bei dir ist aber ich gehe davon aus das du dich nicht mehr verabschieden kann.

      (5) 03.08.17 - 09:43

      Das klärst du am Besten mit dem FA. Das ist schon eine sehr spezielle Frage.

      Du sollst dich ja nur verabschieden nicht mit ihm arbeiten. Der junge weiß ja sonst bestimmt gar nicht was los ist, wenn du so von heute auf morgen weg bist du warst ja quasi eine bezugsperson. Ich würde hinfahren es ihm erklären, mich liebevoll verabschieden ubd gur ist. Bisher hast du ja auch noch mit ihm gearbeitet, dann wird das eine mal mehr oder weniger sicher kein problem sein.

      Alles gute dir.

    • Guten morgen,

      ich kann nur von meiner Situation berichten..
      Ich bin Erzieherin in einer Kita und wurde direkt nach Bekanntgabe meiner Schwangerschaft von meinem Arbeitgeber freigestellt..

      Ich darf die Kita in der Schwangerschaft nicht betreten... noch nichtmal zu Festen darf ich erscheinen!

      Ganz lieben Gruß Annilein mit Bauchprinzessin (31 ssw)

      • Wie in Gottes Namen machen das die Eltern die ihre Kinder azch in der kitat habeb? Ich putze nebenbei in einem kiga in den auch meine Tochter geht ich bekomme auch wieder bv ubd musd meine Tochter trotzdem hin bringen ubd abholen? Also DAS finde ich schon sehr übertriebeb...

        • Vielen Dank für eure Antworten. Bei mir geht es ja nicht um den Immunschutz ( den habe ich). Bei euch war das vll ja auch, weil ihr gegen irgendeine Kinderkrankheit nicht immun seid.

          Werde das wirklich noch mit meiner FA besprechen.

          • Hallo
            Wenn es nicht um den Immunschutz geht, darfst du dich verabschieden. Was ich auch sinnvoll fände.
            Ich bin auch Erzieherin und habe ein BV bekommen. Ebenfalls nicht wg der Immunitäten sondern aus anderen gesundheitlichen Gründen. Als es mir etwas besser ging war ich in der Kita um mich zu verabschieden. Und bin auch jetzt jederzeit herzlich willkommen. Selbstverständlich als Gast/Besucher und nicht zum Aushelfen.
            Alles Gute dir

        Ich fand es auch nicht toll aber kann den Ag verstehen solltest du dich ausgerechnet dann anstecken etwas passieren und du würdest klagen, dann hat der Ag die A... Karte. Es gab schon solche Fälle daher sichert er sich rundum ab und verbietet lieber das betreten.

    Weil es in Deinem Fall um Infektionsgefahr geht, das ist ja ein Unterschied zur theoretischen Gefahr durch den Jungen.

    Gruß,

    W

(13) 03.08.17 - 10:35

Ich arbeite mit verhaltensauffälligen Jugendlichen und habe aufgrund dessen auch ein BV bekommen. Nicht wegen mangelnder Immunität oder so, sondern wegen der "Gefahrensituationen ".

Ich durfte mich verabschieden und gehe auch so noch gelegentlich auf die Arbeit um den Kids Hallo zu sagen, wenn es meinen Kollegen passt .

Finde das auch sehr wichtig für die Kids :-)

Hallo :)! Ich selbst habe auch im sozialen Bereich mit teilweise fremdaggressivem Klientel in einem Wohnheim gearbeitet. Habe deshalb auch ein BV bekommen... Für mich habe ich das mit dem Thema Verabschiedung so gelöst, dass ich nach Erteilung des BV noch einmal dorthin bin und mich kurz und knapp von allen verabschiedet habe. Dazu habe ich mir aber einen Tag ausgesucht, an dem auch viele Mitarbeiter im Dienst waren, sodass die Gefahr verletzt zu werden, sehr gering war und ich dort mit gutem Gefühl nach Absprache mit der einrichtungsleitung hingehen konnte.

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