Bezahlung Babysitter

    • (1) 12.08.17 - 13:48

      Hallo zusammen.

      Ich bräuchte mal eure Meinung bezüglich der Bezahlung unseres Babysitters.

      Kurz zusammengefasst. Wir sind Eltern einer knapp 2 Jährigen Tochter und geraten noch dieses Jahr.
      Auf unserer Maus passen dann uns bekannte (verwandte) Schwestern auf.

      Sie lernen sich bald kennen, wollen dann 1-2 Stunden mit den Schwestern und mir spielen/kennenlernen.
      Dann sollen sie sich noch ein mal sehen und 1-2 Stunden alleine (ohne mich) zeit verbringen.
      Bei der Hochzeit sieht es so aus, dass sie ab ca.21h-max.2h bei uns zu Hause "da sein" sollen.
      Die kleine wird von der Oma ins Bett gebracht und sie sind dann quasi zuständig, wenn sie wach wird, was im besten Falle natürlich nicht sein wird :D

      Könnt ihr mir mal ne Tendenz für die Bezahlung geben?
      Sie sind ja nun zu zweit... und wir möchten gerne nach der Hochzeit alles zusammen begleichen.

      Habe leider überhaupt keine Einschätzung und keine Ahnung was man für einen Babysitters so bezahlt...Wie es mit Abend/Nach"diensten" ist...

      Über Meinungen wäre ich daher sehr dankbar :)
      Gruß, mery

      • Hallo.

        Wie alt sind denn die beiden Babysitter?

        Ich würde pro U18 Babysitter insgesamt 30€ für Probestunden + Babysitterstunden geben.

        Bei Ü18 Babysittern würde ich 50€ für beide Termine geben.

        • Danke für deine Meinung!
          Die beiden sind zwischen 20-30.

          Also "nur" 100 Euro insgesamt? Für alles, also Termine+Hochzeit-für beide zusammen. Oder verstehe ich das jetzt falsch?

          • Ja, 100€ insgesamt. Mehr wäre mir das für den Aufwand nicht wert. Sie müssen nicht füttern, umziehen oder ins Bett bringen, 'nur' da sein und evtl beruhigen.

            Ich dachte, sie wären ziemlich jung, weshalb ihr sie im Doppelpack engagiert. Eigentlich wäre ja EIN Ü18 Babysitter ausreichend und dafür sind 100€ recht viel. Wenn sie es zu zweit machen (wollen), müssen sie sich das Geld eben teilen.
            Alles Gute für eure Hochzeit!

        • Erstmal: man muss mich nicht gleich anfauchen.

          Und: ich komme nicht auf 9h pro Person, sondern auf 3-4h. Die Kennenlernstunde zähle ich nicht mit, dann 1-2h Probe (allein) und "max. 2h" am Hochzeitsabend.
          Macht 50€ pro Person für 3-4h leichte Arbeit, die auch eine Person schaffen würde.

          Wir hatten ähnliche Situationen: eine Studentin war zum Kennenlernen für 1h da und hat mit uns Abendbrot gegessen und mit meiner Tochter in meiner Anwesenheit gespielt. Geld dafür anzunehmen war ihr unangenehm. Aus organisatorischen Gründen hat es mit uns dann zwar nicht geklappt, 9 oder 10€ hätte ich aber pro Stunde gegeben.

          Als wir geheiratet haben, war unsere Tochter 1,5J. alt. Wir haben eine Location gewählt, bei der wir auch schlafen könnten. Also habe ich sie ins Bett gebracht und dann hatten Omas, Tanten usw den Job, das Babyphone im Blick zu haben. Musste nur 1 oder 2 Mal zu ihr gehen. Hat gut geklappt.

          • Am Hochzeitsabend sind es schon 5. von 21 Uhr bis 2 Uhr.

            • Achso. Ich dachte, das heißt 2Stunden.

              Trotz allem wäre mir das Ganze nur 100€ wert, was bei 1 Person ja ausreichend wäre.

              • Für 50€ /Person würdest Du hier niemand vertrauenswürdigen finden, der das macht.

                Denn auch die je 2 Std Eingewöhnung zählen dazu. Ich würd nicht wollen, dass irgendwer seine Zeit umsonst opfert. Egal was er da macht und sei es "nur Abendessen". Denn ein Abendessen an Eurem Familientisch in Deinem Beispiel ist sicherlich nicht die liebste Freizeitbeschäftigung der Studentin. Und auch wenn sie höflich das Geld ablehnt, so wäre es mir unangenehm sie ohne Bezahlung gehen zu lassen.

                Die Frage ist doch: was für Menschen passen für 3€/stunde (war ja Dein Vorschlag für unter 20 jährige) auf Kinder auf? Will ich diesen Menschen mein Kind anvertrauen?!

                Klar, solche Leute findest Du auch hier. Aber nie nie niemals werde ich diesen Menschen mein Kind geben.

                • Als Studentin hatte ich einige befreundete Familien, und es war tatsächlich für mich ein Highlight, dass ich jede Woche von den Familien zum fürstlichen Essen eingeladen wurde. Als Studentin hatte ich keine richtige Küche und auch keine Lust so aufwendig zu kochen. Da am Wochenende meine Freunde von der Hochschule nach Hause fuhren, war das für mich die perfekte Abwechslung zum Studienalltag.

                  Und ich habe mit deren kleinen Kindern gespielt und auch mal abends auf sie aufgepaßt - sogar mal über mehrere Tage! Und ich war für die Familien sehr vertrauenswürdig und ich habe nichts dafür genommen.

                  Als ich später selber Familie gründete, konnte ich auf viele Erfahrungen in der Säuglingspflege und Erziehung aus der Studentenzeit zurückgreifen.

                  Demnach kann man nichts verallgemeinern. Es ist nicht leicht, jemanden zuverlässigen zum Babysitten zu finden - das ist aber m.E. nicht in erster Linie eine Frage der Bezahlung.

                  • Wo steht denn "fürstliches Essen"?
                    Da steht Abendessen am Familientisch.

                    Fürstliches Essen hast Du dazu gedichtet.

                    Und als ich studiert habe, gab es Mensen. Wir haben ebenfalls selten gekocht, schließlich gab es gutes Essen mit Freunden in der Mensa.

                    Und für mich gilt weiterhin: ich mag Profis. Bei denen habe ich immer ein gutes Gefühl und ich bezahle dafür gern einen guten Preis.

                    Eine Studentin, die einfach irgendwas studiert und als Nebenjob auf meine Kinder aufpassen würde, käme mir ohnehin nicht ins Haus.

                    Losgelöst von diesem Fall:

                    Ich sehe das in meinem Bekanntenkreis: da nehmen sich hochgebildete Menschen irgendwelche Personen , die sie ein/zwei mal gesehen haben und vertrauen Ihnen die Kinder an. Im Prinzip wildfremde Menschen. Für 8,9€/Stunde (ob angemeldet oder nicht will ich lieber gar nicht wissen).
                    Das kann ich absolut nicht verstehen.

                    Menschen, die die tiefsten psychischen Probleme haben könnten, sitzen dann ALLEIN mit den Kindern zusammen. Völlig verrückt .

                    Ich habe eine Kinderfrau. Die kommt täglich. Außerdem über eine Agentur noch "Notfallbabysitter". Die Kosten vor allem am Wochenende recht viel. Das ist es mir aber wert.

                    Die Damen sind alle keine Anfänger, haben alle irgendeine Ausbildung im Bereich Kinderpflege.

                    Ich würde eher auf einen Familienurlaub verzichten als auf vernünftige Kinderbetreuung.

                    Aber so liegen die Prioritäten unterschiedlich verteilt.

                    Da kann ich nur lachen! Ich hatte ja bis dahin schon Erfahrung in der Säuglingspflege in meiner ganzen Jugendzeit durch die Kinder, die in meiner Familie geboren wurden.

                    Und nachher habe ich auch ohne Studium der Sozialprädagogik eigene Kinder aufgezogen, und das durchaus ziemlich erfolgreich.

                    Und wie ist es bei dir? Hast du denn ein Studium in Sozialpädagogik oder eine Ausbildung im Bereich Kinderpflege, um deinen eigenen Kinder betreuen zu können? Oder hast du das komplett in fachkompentente Hände legen müssen, weil selbst unfähig?

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