Krank in der Probezeit, Chefin sauer

    • (1) 28.08.17 - 09:06

      Hallo zusammen..
      Ich muss mal etwas los werden -.-
      Seit dem 24.07.`17, arbeite ich im Einzelhandel, in Teilzeit.
      Ich fühle mich eigendlich sehr wohl dort, die Chefin ist noch sehr jung und wir dutzen uns alle gegenseitig, dadurch wird ja Vertrauen geschaffen, was ich total toll finde.
      Nun zu meinem "Problem", ich war vor kurzem eine Woche krank geschrieben, wegen zwei unterschiedlicher Diagnosen.
      Montags und Dienstags war ich krank, weil ich eine richtig schmerzhafte Blockade im Brustbereich hatte.
      Am Mittwoch war mein freier Tag und meldete mich Abends bei meiner Chefin, dass ich Donnerstag wieder zur Arbeit erscheine.
      Da kam dann ein freundliches ok zurück und noch ein Abendgruß dazu.
      Am Donnerstag Morgen um ca 5 Uhr wachte ich mit immenser Übelkeit auf und heftigsten Bauchkrämpfen.
      Ich war wie erschlagen, weil ich zu dem noch grippale Symptome, wie Gliederschmerzen und Erschöpfung hatte.
      Morgens habe ich sofort meine Chefin per Whatsapp darüber informiert und dass es mir schrecklich leid tut, aber ich so unmöglich zur Arbeit kommen kann.
      Ich habe den kompletten Tag / Abend flach gelegen und vor mich hinvegetiert, weils mir echt mies ging....Es kam keine Reaktion von ihr....
      Ich war erst am nächsten Tag in der Lage, zum Arzt zu fahren, der dann eine Magen Darm Grippe diagnostizierte.
      Er hat mich dann bis einschließlich Samstag krank geschrieben, weil ich ja mit Kunden arbeite und das Risiko einer Ansteckung zu groß wäre.
      Ich habe dann noch 2 Mal meiner Chefin per WA geschrieben, na ja eher ich als sie -.-
      Einmal dass ich hätte Freitags Frühschicht gehabt, weil sie das in unserer Arbeitsgruppe gefragt hatte.
      Und einmal gestern, dass ich heute wieder zur Arbeit erscheine und das diesmal nichts dazwischen kommt, mit einem Smilie dahinter und einen schönen Abendgruß.
      Auf beiden Nachrichten hat sie wieder nicht reagiert, zwar gelesen, aber mich total ignoriert.
      Nun ist es so, dass ich ja erst seit 4 Wochen im Betrieb tätig bin und dass sie deswegen sauer ist auf mich und mich komplett ignoriert -.-
      Ich muss heute Mittag zur Arbeit und weiß absolut nicht wie ich mich ihr gegenüber verhalten soll.
      Mir gehts schon echt mies und plage mich mit Vorwürfen, weil ich in der Probezeit krank war.
      Ich bräuchte dringend irgendwelche Tipps oder einfach nur den Austausch mit euch, damit ich vielleicht nachher etwas lockerer drauf bin und nicht mit "Bauchschmerzen" zur Arbeit fahren muss.
      Ich danke euch schonmal, LG Aneyra73

      • Hallo, vielleicht ist sie gar nicht sauer, weil du krank wurdest, sondern weil du dich im Krankheitsfall unfähig verhalten hast, Stichwort Whatsapp.

        Ich wünsche Dir, dass ihr das klären könnt und du dich dort weiterhin wohlfühlst.
        Liebe Grüße

        Huhu, für seine Krankheit kann man ja nichts das kann man nicht verhindern. Nur blöd das es halt in der Probezeit ist.
        Ich würde ganz normal auf Arbeit gehen, wenn sie sauer ist dann bestimmt nur weil du ihr vllt per WhatsApp geschrieben hast?
        Hoffe das kreidet sie dir nicht an. Weil in meinem Arbeitsvertrag steht eine Klausel das ich bei Krankheit, anrufen soll! Jede andere Mitteilung zählt nicht

        Lg

        • Danke für eure Antworten....

          Sie hat es selber angeboten, dass wenn krankmässig etwas ist, sollen wir sie anschreiben über WA.
          Also kann dies nicht der Grund sein.
          Übrigens bei uns ist es Gang und Gebe, über dieses Medium WA, sich auszutauschen und sich auch krank zu melden.

          LG Aneyra73

      (5) 28.08.17 - 10:55

      "Und einmal gestern, dass ich heute wieder zur Arbeit erscheine und das diesmal nichts dazwischen kommt, mit einem Smilie dahinter und einen schönen Abendgruß."
      Und das nennst du einen erwachsenen Umgang mit dem Arbeitgeber im Krankheitsfall? Auch wenn es sehr "freundschaftlich" im Betrieb zu geht, heißt das noch lange nicht das man Nachrichten wie in der 7. Klasse schreibt.
      Nicht die Tatsache das du erkrankt bist wäre für mich (als AG) ein Problem, aber dein Umgang damit ist echt nicht tragbar.

      Oh man, entschuldige dich für diese dämliche Nachricht und kläre noch einmal ab, wie es im Krankheitsfall exakt ablaufen soll. Ein persönlicher Anruf ist eigentlich das Mindeste, was man machen sollte.
      Und dann laß dir deinen Satz mal ganz genau durch den Kopf gehen, wie kann er wohl bei einer fast fremden Person ankommen?

      Sich per Whatsapp krank zu melden, ist extrem unseriös. In vielen Firmen ist dies gar nicht erlaubt.
      Arbeitsausfall sollte man vor allem in der Probezeit auch tunlichst vermeiden. Ich möchte auch grundsätzlich Deine erste AU nicht anzweifeln, finde es aber auch sehr merkwürdig, dass Du wegen einer Blockade gleich 2 Tage krankgeschrieben wurdest. Ich habe häufig Blockaden, auch im Brustbereich. Ebenso stark schmerzende eingeklemmte Nerven.
      Aber deswegen lässt man sich doch nicht krank schreiben. Der Orthopäde löst die Blockierung und dann geht man in der Regel wieder arbeiten.
      Ich kann Dir nur empfehlen, Dich jetzt die verbleibende Zeit Deiner Probezeit besonders anzustrengen und von der besten Seite zu zeigen.

      Und Deiner Chefin gegenüber solltest Du Dich vor allem professionell verhalten: also freundlich und fleißig.

    • (7) 28.08.17 - 12:11

      Liebe Aneyra, du bist in der Probezeit! Das heißt, ihr habt ein Arbeitsverhältnis auf Probe, das jederzeit von jeder Seite ohne Angaben von Gründen beendet werden kann. Wenn die "Chemie nicht stimmt", wenns nicht rund läuft, wenn man nicht mit der Arbeit glücklich ist etc. dann kann man von diesem Kündigungsrecht ohne schlechtes Gewissen haben zu müssen, Gebrauch machen.

      Nun mussten zwei Mal in nur 4 Wochen Kollegen für dich einspringen, weil du überraschend krank warst. Zweimal musste der AG Lohn fortzahlen ohne dass du dafür eine Arbeitsleistung erbracht hast. Das heißt, du bist 1 von 4 Wochen krank gewesen. Aufs Jahr gerechnet bist du dann ein Viertel Jahr pro Jahr krank, und immer muss die Arbeit von anderen aufgefangen werden, die dann entweder Überstunden machen oder aus ihrer Freizeit zurückgerufen werden. Oder die Arbeit bleibt liegen?

      Was erwartest du? Dass die Chefin sich über dich freut, über die restlichen 3 Wochen die du dich eingearbeitet hast?

      Im Ernst, was soll sie denn nun machen? Soll sie glauben, dass das die nächsten 10 Jahre nicht mehr vorkommen wird, dass es dummerweise jetzt die absolute Ausnahme war?

      Ich finde, deine Chefin steht vor einer Entscheidung, die ihr nicht leicht fallen wird. Wenn sie dich behält, weiß sie zumindest, dass es mit deiner Gesundheit nicht zum Besten bestellt ist, und du wahrscheinlich andauernd krank sein wirst. Wenn sie dich nicht behält, dann hat sie die Einarbeitung und die Stellenausschreibung in den Sand gesetzt und muss eine neue Mitarbeiterin suchen.

      • (8) 28.08.17 - 12:33

        Also ich frage mich wirklich immer wieder, was bei Dir schief läuft. Was für eine super Antwort, die der TE super weiter helfen wird #klatsch WENN MAN KRANK IST, IST MAN KRANK, dafür kann Keiner etwas und in der Probezeit ist das sicher doof, lässt sich aber nicht ändern. Die Sache mit der WA, schön, aber Deine Antwort, mit dem brühmten Stock im Hintern, weil Du soooo ein toller, treu sorgender Bürger/ Arbeitnehmer, bist ohne jedliche Verfehlungen...

        • (9) 28.08.17 - 12:37

          Ja, wenn man krank ist, ist man krank.
          Dennoch kann man es auch übertreiben und sich bei jeder Kleinigkeit krankschreiben lassen.
          Wegen einer Blockade 2 Tage AU?
          Sorry, aber das finde ich reichlich übertrieben. Ich habe soetwas öfter und war deswegen noch nie krank geschrieben. Und GERADE in der Probezeit sollte man nicht mehr ausfallen, als unbedingt zwingend notwendig.

          • (10) 28.08.17 - 12:43

            Du, keine Frage. Aber ich bin inzwischen auch so weit, daß ich sage, wenn es nicht geht, dann geht es nicht. Wie es bei der TE jetzt war, oder nicht, das wissen wir nicht. Ich hätte das sowieso anders angegangen, aber sie scheint wirklich krank gewesen zu sein, da muss man nicht noch einen drauf geben. Ein kranker AN gehört nicht auf Arbeit. Mit MDG schon mal gar nicht, egal, ob in Probezeit, oder nicht. Das mit der Blockade...weiß nicht, kommt auf die Schmerzen an.

            LG

            (11) 28.08.17 - 14:18

            Bei mir war so eine Blockade ein Hexenschuss bei meinem Exmann ein Lungenkollaps also mit solchen Anttworten sollte man vorsichtig sein, nur weil es eventuell bei dir nix schlimmes war heißt das nicht dass es bei allen anderen auch so ist,nur bei mir ists genau wie bei meinem Exmann in der Arbeit passiert aber auch er war in der Probezeit.

            (12) 30.08.17 - 11:19

            Ganz im Ernst...Ihr könnt glaube ich nur austeilen...Aber egal....Ich hätte damit rechnen müssen ....Und ja verdammt, die Blockade in der Brustwirbelsäule war so heftig, dass ich kaum atmen konnte... Also bitte kein Äusserungen, wenn du null Plan hast, von dem was ich genau hatte.
            Ihr stellt mich ja dahin, als wenn ich sonst was für Eine bin, die bei jeder Kleinigkeit zu Hause bleibt.... *kopfschüttel*

            • (13) 30.08.17 - 11:27

              Du hast Dich unprofessionell verhalten und das haben Dir hier eigentlich alle gesagt. Das hat nichts mit austeilen zu tun. Sieh es als Tipp für Deine berufliche Zukunft an und lerne daraus.

              (14) 30.08.17 - 11:39

              Geschrieben wurde: Wenn du krank bist, bleib zu Hause.

              Ich kenne Hexenschüsse im Lendenbereich und kann dann auch nicht arbeiten, weil ich dann nicht gehen kann. Trotzdem solltest du nicht immer mit Verständnis rechnen. Deswegen erzählst du auch besser nicht, welche Erkrankung du hast.

              Verhalte dich professionell beim Anzeigen der Krankheit. Vermisch nicht Beruf und Privat.

              Das haben die meisten geschrieben. Was wolltest du denn hören? Das Forum ist Gruppentherapie. Hier bekommst du sehr genau gesagt, wie du auf andere wirkst. Das ist nicht unbedingt angenehm.

      (15) 28.08.17 - 12:48

      Keine Sorge. Wenn man im ersten Monat krank wird bekommt man kein Gehalt vom Ag, sondern von der KK.

      Also weiteratmen...

      #augen

    (18) 28.08.17 - 14:34

    "Zweimal musste der AG Lohn fortzahlen ohne dass du dafür eine Arbeitsleistung erbracht hast."
    Warum sollte er dies müssen, Anspruch auf Lohnfortzahlung sollte noch nicht bestanden haben! Sie wird direkt Krankengeld dafür erhalten.

(19) 28.08.17 - 12:37

>>Ich muss heute Mittag zur Arbeit und weiß absolut nicht wie ich mich ihr gegenüber verhalten soll.<<
Du gehst zur Arbeit, gibst die AU ab und sagst noch einmal, daß es Dir leid tut. Mehr Drama würde ich darum nicht machen.
Ich würde auch per WA und bei Krankmeldung nicht so nen Wind machen, sprich, daß ganze nicht dramatisieren. Wenn ich einen Anruf bekomme, will ich nur wissen, krank ja und wie lange. Krank wird man, das passiert und sowieso immer dann, wenn man es am wengisten brauchen kann.

LG

(20) 28.08.17 - 12:47

Da musst Du jetzt wohl durch. Einfach hinfahren und arbeiten, irgendwann entspannt sich die Stimmung auch wieder.....

(21) 28.08.17 - 12:57

Hallo.

Stell Dich auf die Kündigung ein.
Und nimm das nicht persönlich.

LG

(22) 28.08.17 - 16:52

Überleg doch mal selbst, wo der Fehler liegt.

(23) 28.08.17 - 20:03

Hallo,
ich kann nicht beurteilen, ob deine Krankschreibung von dir eher "forciert" wurde (das steht mir ja auch gar nicht zu, das musst du selber wissen!).
Ich bin auch der Meinung, dass man bei Erkrankung nun mal auch krank ist--- allerdings halte ich mich auch nicht unbedingt dran.
Hatte auch in der Probezeit eine Lungenentzündung und bin noch arbeiten gegangen, wurde dann von der Teamleitung nachhause (bzw unter Begleitung ins Krankenhaus) geschickt.

Ich konnte vor Panik (und Fieber) gar nicht klar denken, wollte bloß nicht "faulkrank" gelten.
In dem Performance Review war dann "Selbstfürsorge" ein großes Thema und mir wurde auch dargelegt, dass mein Erscheinen trotz meiner sehr guten Arbeitsleistung ein Minus-Punkt sei, weil mangelnde Selbstfürsorge auch ziemlich schnell zum Burnout führen kann.
So gesehen wäre meine angemessene Krankmeldung wesentlich positiver gewesen.

An deiner Stelle würde ich die Scharte auch unbedingt auswetzen wollen, damit nach 6 Monaten niemand mehr an den ersten Monat denkt.

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, die Chefin fand nur deinen Whatsapp "Mitteilungsdrang" zu stark und wollte dir eine Grenze setzen(klang gerade für mich als hättest du auch mehr Nachrichten als nötig mit zu freundschaftlichem Ton gesendet- kann mich auch irren!)
Melde dich doch mal zurück, wie der erste Arbeitstag läuft, ich hoffe wirklich, das hat keine Konsequenzen für dich!

  • (24) 29.08.17 - 08:00

    >>Hatte auch in der Probezeit eine Lungenentzündung und bin noch arbeiten gegangen,...<<
    Das ist einfach mal nur dämlich #sorry

    • (25) 29.08.17 - 16:27

      Musst dich nicht entschuldigen, du hast total recht! :-)
      Ich habe deswegen  ja auch -gerechtfertigt-  Ärger bekommen.
      Am Anfang hatte ich auch nur gedacht, ich hätte eine Erkältung, die mit auf die Bronchien schlägt.
      Als es dann schlimmer wurde, konnte ich wohl vor Fieber nicht mehr so klar denken, echt sehr peinlich!

      Meine Kollegen ziehen mich ab und zu immer noch damit auf, dagegen kann ich nicht mal  was sagen.
      Und ich kann mich nicht mal rausreden und sagen, ich sei zu jung+ dämlich --- bin nur dämlich ;-)

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