Wie lange geht ihr in Elternzeit? Seite: 2

      • (26) 30.08.17 - 11:00

        Sechs Monate. Danach gehe ich wieder arbeiten.

        (27) 30.08.17 - 11:12

        Ich bleibe 1 Jahr komplett zuhause (bis Nov. 2018)
        Im Oktober 2019 fange ich eine Fortbildung an. Von Nov. 2018 - Okt. 2019 werde ca 4-6 Tage im Monat arbeiten; jedes 2. WE (dann wenn mein Mann frei hat; beide Pflegebereich) Wenn das mal nicht gehen sollte springen die Großeltern ein die Rentner sind.

        Mini wird also mit knapp 2 Jahren in die Krippe kommen.

        (28) 30.08.17 - 11:21

        Hallo,

        Ich werde 2 Jahre in Elternzeit sein, allerdings Elterngeld-Plus. D.h. ich fange direkt nach dem Mutterschutz wieder an zu arbeiten, allerdings nur 25-30%, das macht in meinem Job rund 5-6 Tage/ Nächte pro Monat.

        Da mein Mann selbstständig ist und er definitiv nicht in Elternzeit kann, ist er somit "gezwungen" sich an diesen Tagen frei zu nehmen bzw. erst arbeiten zu gehen, wenn ich z.B. vom Frühdienst zu hause bin.

        Nach diesen 2 Jahren werde ich dann mit mehr Prozenten ( z.B. 50%) wieder richtig einsteigen.

        Ich denke das ist eine gute Regelung für uns alle 😊

        Viele Grüße
        Projekt18 mit Söhnchen ( 28.SSW), Tochter (10) in der Schule und Mann auf der Arbeit

        (29) 30.08.17 - 11:30

        Wir haben uns ein etwas kompliziertes System ausgedacht, dass nur funktioniert da mein Chef so flexibel ist und ich viel im Home-Office arbeiten darf.

        Insgesamt habe ich für 21 Monate Elterngeld Plus beantragt. In den 8 Wochen Mutterschutz nach Geburt arbeite ich natürlich nicht. Dann aber mit 25% bis zum 6. Monat hauptsächlich im Home Office und gehe nur für Meetings kurz an die Arbeit. Vom 6. - 12. Monat stocke ich auf 35% auf und danach auf 50% bis Ende des Elterngeldbezugs. Vieles wird im Home-Office sein aber es ist auch geplant dann Mal einen vollen Tag in der Woche an der Arbeit zu sein. Meine Arbeitszeit wird voll durch meinen Mann abgepuffert, der dann z.b. für einen Tag das Baby betreut etc. Er ist selbstständig und dementsprechend flexibel in seiner Zeiteinteilung. Ab dem 12. Monat werden wir über Fremdbetreuung nachdenken, dies aber von unserem Kind abhängig machen. Wenn ich das Gefühl habe es tut ihr gut den Vormittag im Kiga zu verbringen mit anderen Kindern dann kann sie gehen. Falls sie noch nicht so weit ist um 3-4 h ohne Eltern auszukommen ist es auch ok. Irgendwann zwischen dem 12. und 18. Monat wird sie aber definitiv eingewöhnt und sollte zumindest halbtags in den Kiga gehen.

        So eine individuelle Lösung ist natürlich nur möglich wenn der Arbeitgeber mitspielt oder man durch Selbstständigkeit relativ freie Zeiteinteilung hat. Uns wäre eine Vollzeitbetreuung ab dem 12. Monat auch zu früh gewesen... aber ich kann sehr gut verstehen dass es für viele Eltern keine andere Lösung gibt um finanziell über die Runden zu kommen! Uns würde das alleinige Gehalt von meinem Mann auch nicht reichen...

      • (30) 30.08.17 - 11:42

        Huhu,
        ich habe auch schon überlegt ob 1 oder 1,5 Jahre. Wenn ich ein Jahr nehmen - was finanziell eigentlich sein muss - nur mit anschließend Teilzeit. Mein Baby mit gerade mal einem Jahr schon 8 Std oder länger in die Krippe zu geben kommt nicht in Frage. Auch den ganzen Tag zu Großeltern etc würde für mich nicht in Frage kommen. Es ist schließlich mein Kind.
        Abgesehen davon liebe ich aber auch meine Arbeit. Und ich höre auch von vielen das es ihnen gut tut wenigstens dann wieder ein paar Stunden arbeiten zu gehen.
        Es ist schwierig und muss jeder - vor allem finanziell - selbst wissen.
        LG

        Hallo,

        bei Kind 1(jetzt 17 Jahre) bin ich nach 1,5 Jahren wieder Vollzeit in Ausbildung gewesen und habe die gesamte Kindheit meines Sohnes eigentlich gar nicht wirklich mitbekommen. Ich war damals der Meinung dass ich dadurch meinem Kind mehr bieten kann und es auch für meine Zukunft positiv ist. Aus heutiger Sicht war es damals zwar finanziell notwendig, aber schlechter für die Mutter-Kind-Beziehung.

        Bei Kind 2 (jetzt 4,5 Jahre) habe ich nach drei Monaten angefangen ein Fernstudium -Master- in Vollzeit zu starten, was ich mit Kind 3 (jetzt 3,5 Jahre) auch beendet habe nach einem Jahr. Im Kindergarten sind beide erst seit einem halben Jahr und das auch nur am Vormittag.
        Am Anfang dachte ich auch noch, dass ich unbedingt wieder arbeiten gehen möchte und ich den Input als Abwechslung zur "Zuhause-Phase" brauche. Gerade am Anfang ist es hart, einfach "nur" Hausfrau und Mutter zu sein, zumal man sehr viel Gegenwind erhält und ja kaum andere Mütter länger als ein oder zwei Jahre zuhause bleiben. Außerdem hat mir schon sehr die Arbeit und mit dieser die verbundene Anerkennung und Abwechslung gefehlt.

        Inzwischen bin ich mit Kind 4 schwanger (29. SSW) und sehe das ziemlich locker. Ich habe mich in die Rolle als "Familienmanagerin" eingelebt und bin glücklich so wie es ist.
        Für einen Arbeitgeber würde ich mich aus heutiger Sicht nicht mehr verbiegen lassen und entweder die Arbeitszeiten lassen sich an meine Familiensituation anpassen oder ich verzichte zum Wohl meiner Familie darauf.

        Ich werde also definitiv drei Jahre Elternzeit nehmen und es genießen. Danach kann ich mir vorstellen entweder eine Teilzeittätigkeit bis zu 30 Std. auszuüben oder aber eventuell ganz zuhause zu bleiben, mal sehen. Wir haben übrigens auch erst gebaut, kommen aber gut mit einem Gehalt aus.

        Eines ist natürlich klar, man muss sich Elternzeit auch leisten können und wollen. Je nachdem wie jemand seine Prioritäten setzt, wird er sich in dieser Frage anders entscheiden. Wichtig finde ich nur, dass man niemanden verurteilt für seine Wahl, denn jeder hat so seine eigenen Gründe.
        Hör also auf dein Bauchgefühl (und nicht auf das deiner Freunde und Bekannten) und entscheide das gemeinsam mit deinem Mann.

        #winke

      • Ich bleibe 1.5 Jahre zu Hause, Grund ist der, dass ich erst ab August nen kitaplatz bekomme. Mit 5 Monaten gebe ich das Kind nicht in die Kita, mit fast 1,5 ist das kein Ding.

        Mit Kind 1 haben wir ihn mit knapp über 1 Jahr zur Tagesmama gegeben, aber auch hier, weil er gern mit anderen Kids spielen wollte. Auf dem Spielplatz immer den anderen nach und keiner wollte mit ihm. Also Tagesmama, weil Kita keinen Platz bekommen. Es tat ihm aber auch sehr gut und mit 2,5 ging er dann in die Kita. Die Zeit war ich ohne Job (denn Vertrag nicht verlängert). Und das war für mich echt schlimm. Daher würde ich nie länger als diese 1,5 Jahre daheim bleiben. Man braucht es, aus dem Haus zu kommen und mit anderen Erwachsenen zu reden.

        (33) 30.08.17 - 12:17

        Rechnet euch das doch einfach mal aus :). Es gibt ja auch ElterngeldPlus , vielleicht würde das für euch ja auch in frage kommen. Du hättest dann 24 Monate elternzeit und würdest die Hälfte von dem Elterngeld bekommen was du sonst in einem Jahr erhältst .. könntest dann auch noch 30 Stunden arbeiten , wenn du es möchtest! Dann wäre bisschen mehr Puffer da ,weil Elterngeld bekommst du wenn dann ja nur 1 Jahr und du hast ja geschrieben das ihr erst Haus gebaut habt und du zwei Pferde hast..
        Ich persönlich bleibe 1 Jahr zu Hause und arbeite danach dann erstmal als 50% Kraft :-)
        Alles Liebe #blume
        LG, josili1516 (22+0) #herzlich

        • (34) 01.09.17 - 06:21

          "Rechnet euch das doch einfach mal aus :). Es gibt ja auch ElterngeldPlus , vielleicht würde das für euch ja auch in frage kommen. Du hättest dann 24 Monate elternzeit und würdest die Hälfte von dem Elterngeld bekommen was du sonst in einem Jahr erhältst "

          Aber das ist doch Quatsch. Nur weil man 2jahre Elternzeit anmeldet bekommt man doch nicht automatisch 24 Monate Elterngeld Plus. Das wirst du eh nicht bekommen, wenn du Mutterschaftsgeld bekommst. Angerechnet wird jeder Verdienst auch bei Elterngeld Plus.

          • (35) 01.09.17 - 12:33

            Das habe ich ja auch gar nicht geschrieben, dass wenn man 24 Monate elternzeit nimmt auch dann automatisch 24 Monate Elterngeld bekommt. Ich bin von ihrem Beispiel ausgegangen , da sie geschrieben hat das ihr 1 Jahr zu wenig ist an elternzeit .. und ihre Frage war dann wie man das machen kann oder wie die User das machen... daraufhin habe ich geschrieben das sie dann ja ,wenn sie sich das alles ausgerechnet haben und das passen würde, 24 Monate elternzeit und Elterngeld in Anspruch nehme könnte^^

      (36) 30.08.17 - 12:30

      Ich will auf jeden Fall 2 Jahre zuhause bleiben mit Option auf Verlängerung um nochmal ein halbes Jahr, je nachdem wie es finanziell hinhaut und wie bei uns am neuen Wohnort der unterjährige Einstieg in die Kitas klappt.
      Danach plane ich mit 50 % Teilzeit und Home Office zu arbeiten (beim Staat ist man da zum Glück sehr flexibel), falls wir nicht gleich noch ein Kind dranhängen. ;-)

      LG Maria mit Wurm (11+3)

      (37) 30.08.17 - 12:31

      Ich habe mich auch schon damit beschäftigt u mir auch einen Rat geben lassen von einer Dame aus der Schwangerenberatung. Sie empfiehlt,wenn es finanziell möglich ist 2 Jahre zu beantragen für 1 Jahr Basiselterngeld u ab dem 2. Jahr wieder in TZ zu arbeiten(den Zeitpunkt ab wann kann man ja wählen) und dann kann man nämlich das 3. Jahr falls es nötig ist noch anhängen ohne dass der AG zustimmen muss u man kann trotzdem TZ arbeiten.man bewahrt sich so einen VZ-vertrag u dann kann man entscheiden VZ o TZ(muss der AG dann natürlich zustimmen)Bei TZ in Elterzeit muss man natürlich auch auf die Zustimmung des AG hoffen bzw muss man das bei der Abgabe der EZ schon äußern,dass man das ins Auge fasst und ganz klar ist mir auch dass das nicht in jedem Betrieb umsetzbar ist. In größeren meist schon bzw. setze ich immer auf den Aspekt Redet mit euren Chefs, oft ist man dann doch sehr überrascht,dass Sie einem entgegenkommen :)

      (38) 30.08.17 - 12:58

      Ich bin hier sicher in der Minderheit....aber da fehlt der Button für 1/2 Jahr. Danach werde ich wieder voll arbeiten und mein Mann geht für mindestens 6 Monate in Elternzeit....

      (39) 30.08.17 - 13:24

      Huhu :)!
      Mein Mann und ich sind selbstständig, daher kann ich es mir quasi "aussuchen". Als meine Tochter vor 3 Jahren geboren wurde, war ich noch in einem Angestelltenverhältnis tätig. Ich war 1 Jahr zu Hause, dann kam sie in eine ganz tolle Kita. Da wir nicht viele Kinder im Freundeskreis haben, war das für sie echt toll. Man hat richtig gemerkt, was dieser "Input" ihr bringt. Sie hat sich so super entwickelt, gerade was das Sozialverhalten, unter anderen Kindern, angeht. Wir bekommen jetzt im Oktober unseren Jungen. Ich werde es wieder so machen. Ich bleibe 1 Jahr zu Hause, fange dann in unserer Praxis wieder langsam an. Es geht auch etwas darum, dass ich es liebe Mama zu sein, aber auch meinen Beruf liebe und gern ausübe.

      Ich denke, man muss sich selbst treu bleiben und überlegen, was für alle Beteiligten gut ist. Und das wird bei jedem etwas anders gewichtet. Jeder hat andere Prioritäten. Und natürlich spielt oft (leider!) das liebe Geld eine große Rolle :(.

      Ich hoffe, ihr findet die für euch beste Lösung!

      LG,
      Bemi

      (40) 30.08.17 - 15:25

      Hallo

      Wir haben beide gute Arbeitgeber(einer ist eines der grössten in der Schweiz). Daher konnten wir eine gute Lösung finden.
      Ich werde 6 Monate Zuhause bleiben. Mein Mann 2 Wochen. Danach arbeitet mein Mann 50% im Büro und 50% Zuhause. Ich werde mit 30% einsteigen. Werde die Prozente nach und nach aufstocken, da meine Arbeitszeiten unregelmässig sind, ich flexibel bin. Mein Mann kann sich die Tage mit Home Office aussuchen und auch mal 70-80 % Zuhause sein.

      Ich glaube 6 Monate sind das Maximum, was ich ohne meine geliebte Arbeit schaffe... das Finanzielle ist sehr gut... könnten auch nur mit dem Gehalt meines Mannes leben.

      Aber jeder muss es selber wissen.

      lg nic.ole.

      (41) 30.08.17 - 19:24

      Hallo


      Ich werd dir bei deiner entscheidung keine hilfe sein, aber ich bleibe mind. 2 jahre zu hause.
      Kommt drauf an wann ich für den keks einen kiga platz bekomme.

      Hier geht es nach einzugsgebiet.
      Da wir umgezogen sind kommt kind 3 in eine andere kita wie die beiden großen und da die nicht so schäbbig sind sind die überlaufen.
      Daher ist es fraglich wann kind 3 einen platz bekommt.
      Anmelden tun wir im november. Für sep. 18 für sep 19 und für sep 20. Eins davon wird hoffentlich klappen andernfalls müssen wir im nov 20 nochmal neu anmelden (die anmeldungen werden hier nur 3 jahre "eeitergereicht" dann muss man erneut anmelden)

      Allerdings ist das bei uns keine finanzielle sache da ich nur hausfrau bin. Die 300€ elterngeld lassen wir auf 2 jahre splitten und sind daher ein reines plus für uns.

      Aber ich hätte gern kind 3 auch mit knapp 2 jahren im kiga.

      Aber ob das klappt?


      Ist nicht böse gemeint aber ich denke ekeine antwort hier nutzt dir wirklich was.

      Setz dich mit deinem mann hin schreibt aif was ihr jetzt habt. Wie viel Einbußen ihr durch die elternteit monatlich haben werdet und rechnet großzügubg eure ausgaben vom restlichen einkommen ab.
      Splittet das elterbgeld und wenn ihr dann nach allen Abzügen + kleine rücklagen noch im plus seid dann ist 2 jahre machbar.


      Ist alternativ die betreuung innerhalb der familie oma, opa, cousine, schwester, schwager etc machbar? Das du 1 jahr komplett dabeim bleibst und dann was auf 450€ basis machst? Vll sogar im zeitraum wo dein mann das kind bestreuen könnte?


      Setzt euch hin und rechnet es durch.


      Alles gute

      (42) 31.08.17 - 13:43

      Wenn es nach Lust und Laune ginge, würde ich zwei Jahre nehmen ;-)

      Aber in der Realität wird es wieder ein Jahr werden ... es geht meiner Erfahrung nach aber wirklich schnell um. Und langweilig, wie viele immer erzählen, ist es mir zu Hause noch nie gewesen.

      Allerdings arbeite ich auch (bis auf 1 Jahr Elternzeit pro Kind) Vollzeit

      LG, Nele

      (43) 02.09.17 - 11:36

      Hallo,

      ich war für zwei Kinder gute fünf Jahre am Stück zu Hause und bin danach mit 50% wieder eingestiegen.

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