Gibt es denn keine Arbeit mehr für vormittags?

    • (1) 30.08.17 - 21:43

      Hey ihr Lieben

      Ich bin echt ratlos
      Bin jetzt schon länger auf der Suche nach einem neuen Job als Arzthelferin.aber Teilzeit und nur vormittags.
      Jeder will nur flexible einstellen..habe schon mehrere Bewerbungsgespräche hinter mir und am Ende kam immer die Frage wie ich denn nachmittags könnte ...ja halt gar nicht was soll ich machen?
      Ich habe halt niemanden der ab 14 Uhr auf meine kleine aufpassen könnte..und jemanden einzustellen o.ä. lohnt sich ja bei meinem Gehalt schon mal gar nicht..gibt's hier jemandem dem es auch so ergangen ist auch in anderen berufen und wie war eure Lösung?

      • (2) 30.08.17 - 22:09

        Es gibt sie Möglichkeit der Nachmittagsbetreuung im Kindergarten bzw Hört, oder mit einer Tagesmutter. Wenn man wirklich möchte, findet sich eine Möglichkeit.

        LG

        • (3) 30.08.17 - 22:24

          Ich hab ja nicht gesagt das es keine BetreuungMöglichkeiten gibt sondern das sich es finanziell einfach nicht rentiert...der Mehraufwand in der Kita beträgt ca 200 Euro für eine Betreuung bis 16.30 Uhr..für 2 nachmittage würde ich 50 Euro netto mehr verdienen...also mega unlogisch und nicht machbar da meine Arbeitszeit bis 19 oder 20 uhr geht ..bzgl ArbeitnehmerSprechstunden.
          Hatte gehofft das es andere gibt und wie ihr das gelöst habt.

          • (4) 30.08.17 - 23:53

            Ich verstehe schon was du meinst. Auf der anderen Seite würde ich mich herzlich bedanken, wenn ich alle Nachmittagsdienste abdecken müsste, nur weil eine Kollegin kein Geld für Betreuung ausgeben möchte. Das sehen die meisten AG ähnlich, deshalb findest du auch nichts.

          • (7) 31.08.17 - 06:33

            Ja genau...also handhabt ihr das eher nach dieser Formel? Als nach Logik? Das ist ja meine Frage gewesen u.a. ich kann das dann leider immer noch nicht weil ich nur meinen Mann habe und der 200 km weit weg arbeitet , und nur am Wochenende kommt..

        (8) 31.08.17 - 07:10

        Ich bin zwar keine Arzthelferin, aber ich werde ab demnächst auch Teilzeit arbeiten. Klar kostet die Kita, zumal wir die höchste Selbstbeteiligung haben. Ich sehe das so- du solltest nicht nur das reine Netto nach Kita- Kosten als "Gewinn" betrachten. Sondern auch die Tatsache das du ua in die Rente einzahlst wenn du arbeiten gehst.

        Ich finde es immer eine Milchmädchen Rechnung wenn jemand sagt er / sie wolle nicht nur für die Kita arbeiten gehen. Man zahlt ja in der Regel auch für die eigene Zukunft ein. So betrachte ich es.

        • (9) 31.08.17 - 07:48

          Da hast du ganz klar recht

          (10) 31.08.17 - 08:13

          Die ersten 3 Jahren werden automatisch Rentenbeiträge eingezahlt.

          • (11) 31.08.17 - 10:03

            Das stimmt. Man bekommt in den ersten drei Jahren, bzw für maximal drei Jahre Elternzeit pro Kind, Rentenpunkte die einem Bruttoverdienst von 36.000€/ Jahr entsprechen.

            Allerdings erhält man ja maximal für 24 Monate Elterngeld. Somit ist spätestens im dritten Jahr der Verdienst Null. Und wenn auch für dieses Jahr noch etwas Rente angesammelt wird- auch ein kleiner Verdienst, der nach Kita und Fahrtkosten (in meinem Fall recht hoch, da Pendler) zurück bleibt, bedeutet ein Plus in der Kasse. Von der finanziellen Unabhängigkeit ganz zu schweigen.

      (12) 31.08.17 - 07:56

      Tja, wenn man bei solchen Dingen nur Forderungen stellt und keine Kompromisse eingehen kann, bekommt man eben auch nicht den Job #aha

      (13) 31.08.17 - 08:20

      Genau, du hast einen Denkfehler. Nicht was 2 Nachmittage mehr kosten, sondern ob du überhaupt die Voraussetzungen für einen Jobwiedereintritt schaffen willst, auch wenn dir dann vom Netto noch x Kitakosten abgezogen werden.

      Du musst logischerweise das bieten können, was der Markt verlangt. Das ist Grundvoraussetzung.

      Du denkst und rechnest bisher zu kleinkariert.

      • Das hat ja nix mit kleinkariert zu tun.
        Jeder geht ja arbeiten weil er es muss und nicht nur aus Spass.
        Ich habe nun mal einen Beruf wo man nicht allzu verdient und wenn davon auch noch zig Sachen abgezogen werden inkl Kita kosten ..dann kann man sich auch nur einen 450 Euro Job besorgen..natürlich ist da wieder die Frage was mit später ist...
        Hätte ich einen Beruf in dem man von sag ich mal 2000 Euro netto oder mehr ausgehen kann stellt sich diese Frage ja gar nicht

        • die anderen haben es ja schon erklärt. Es geht nicht darum was du unter dem Strich von den Nachmittagsstunden noch hast, sondern ob du überhaupt einen Job hast. Das meinte ich mit kleinkariert.

          Wenn du überhaupt einen Job hast, hat das gewisse vorteile: Selbstwert, Gebrauchtwerden, fit bleiben im Beruf, Abwechslung von zuhause, Rente einzahlen für später, ein gewisses Einkommen.

          Nachteile: Zeit fehlt woanders, Kindern müssen betreut werden, Nebenkosten, Fahrtkosen, Essenskosten ....

          Also wäge das eine gegen das andre ab. Wenn du Lust hast, verlängere deine Elternzeit. Ganz einfach.

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