aufhebungsvertrag unterschrieben was tuhn

    • (1) 02.09.17 - 10:19

      Hallon ihr lieben

      Mein mann hat gestern ein aufhebungsvertrag unterschrieben. Ich muss dazu sagen er ist seid 8 Jahren insgesamt bei der Arbeit gewesen war immer pünktlich und zuverlässig kam aus dem krank extra um für ein Kollegen einzuspringen. Hatte dann Probleme mit dem Fahrer hat dieses aber auch dem Chef gesagt er möchte gerne auf ein anderes Auto ( Müllabfuhr) diese haben es nicht ernst genommen. Gestern dann der Schock er hatte eine Kündigung oder aufhebungsvertrag. Unter Druck und weil er eine lese schwäche hat ( die es aber nicht wussten ) hat er unterschrieben. Jetzt kommen wir 1 mal volles Gehalt von ihm am 30.9.17. Für alg 2 ist er 3 Monate gesperrt.

      Kamm ich für uns alg 2 beantragen wir haben 2 Kinder ?

      Kennt sich jemand damit aus und kann uns hilfsreiche tipps geben ?
      Wäre super lieb lg

          • Dein erster Beitrag enthält ungefähr 25(!!!) Rechtschreib- und Kommafehler und läßt sich nur schwer lesen. Dein zweite Beitrag ist kürzer und enthält rund 7 Rechtschreib- und Kommafehler. Du kannst auf gar keinen Fall eine Bewerbung schreiben, die Aussicht auf Erfolg hat.

            Ihr braucht jemand, der fehlerfrei schreiben und gut formulieren kann.

            • Ich habe mich verzählt, es sind sogar 30(!!!) Fehler im ersten Beitrag. Sag, dass Deutsch nicht deine Muttersprache ist, dann würde ich das evtl. verstehen.

              Das muss man erst mal hinbekommen.

          Ich glaube nicht, dass es böse gemeint war. Es sollte eher ein guter Rat sein, auch wenn das bei dir anders ankam. Aber es stimmt schon. Eine Bewerbung sollte möglichst weitestgehend fehlerfrei sein. Es ist doch nicht schlimm, sich da Hilfe zu holen.
          Alles Gute!

    Grds sind Aufhebungsverträge unwirksam, wenn sie unter Drohung zustande kamen.

    Voraussetzungen hierfür:
    - die Drohung muss widerrechtlich sein. Das ist sie zB wenn die in Aussicht gestellte Kündigung vor Gericht nicht standhalten würde.
    - der Arbeitnehmer muss die Drohung beweisen können (zB durch Zeugen).

    Ob dies hier der Fall ist, kann man nicht über das Medium Forum beurteilen.

    Darüber hinaus ist auch fraglich, ob es in diesem Fall ggf einen Tarifvertrag gibt, der ein Widerrufsrecht von Aufhebungsverträgen beinhaltet.

    Mein Tipp: falls es einen Betriebs-/Personalrat gibt, würde ich mich schnellstmöglich an diesen wenden.

    Ansonsten ggf einen Anwalt einschalten. Eventuell kann man sich so vor Gericht auf eine höhere Abfindung einigen.

    Auf jeden Fall sofort online arbeitssuchend melden und Montag gleich zur Agentur für Arbeit.
    Mit denen auch ansprechen, dass er unter Druck gesetzt wurde und sonst die Kündigung erhalten hätte, dann gibt es evtl. keine Sperre. Warum sollte er den für ALGII gesperrt sein?

    Danach dann zum Jobcenter (wobei auch du das machen kannst) und da Antrag auf ALGII stellen.

    Und dann je nach Auskunft der Agentur für Arbeit evtl. auch zum Anwalt.

    Ansonsten natürlich sofort suchen, aber da werdet ihr wohl wirklich jemanden anders brauchen, der die Bewerbungen schreibt.

    Warum unterschreibst man etwas, was man nicht versteht?

    Ist schon mies wie der AG die LSR Deines Mannes ausgenutzt hat. Sucht euch einen Anwalt für Arbeitsrecht. Vielleicht könnt Ihr das anfechten. Hierfür könnt ihr evtl. Prozesskostenhilfe beantragen.
    Auf die Idee sich wieder zu bewerben seit Ihr bestimmt selber schon gekommen.
    Ja, Du solltest ALGII beantragen. Müsstest Du auch bekommen. Von irgendwas müsst Ihr ja leben! Es kommt aber immer noch darauf an wieviel Vermögen ihr habt.
    Kopf hoch. Ihr kommt da auch wieder raus.
    Viel Glück,
    Fichtelwichtel

Hallo,

er sollte mit dem Vertrag zum Arbeitsgericht gehen, wenn er nachweisen kann, daß er unter Druck unterschreiben sollte und zudem noch "krank" ist, ist der Vertrag hinfällig.
Und dann sollte er sich für die Zukunft dringend merken, niemals einfach so einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, die Kündigung muss er annehmen, aber auch nicht unterschreiben. Ob sie rechtens ist, klärt das Arbeitsgericht.
Wenn er sich jetzt nicht kümmert, bekommt er erst einmal eine Sperre, also sofort zum Arbeitsgericht und parallel eine neue Stelle suchen! Du vielleicht auch!

LG

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