Krankschreibung/Beschäftigungsverbot

    • (1) 07.09.17 - 19:03

      Hallo zusammen!

      Wenn ich unregelmäßig in der Schwangerschaft krankgeschrieben werde, also mal eine Woche wegen Übelkeit, dann mal eine Woche wegen Rückenschmerzen, dann mal ein paar Tage wegen vorzeitigen Wehen und zwischendurch immer mal wieder arbeite und so dann auch über 6 Wochen komme, wird das dann alles zusammengezählt oder immer wieder neu gezählt, weil ja Unterbrechung dazwischen waren in denen ich arbeiten war? Außerdem sind es ja eigentlich immer verschiedene Diagnosen, man müsste also doch sowieso immer wieder von vorne anfangen mit den möglichen 6 Wochen oder ist es trotzdem eine Krankheit trotz verschiedener Diagnosen, weil es eben immer um Schwangerschaft-Probleme geht?

      Mir geht es leider in der Schwangerschaft nicht immer wirklich gut, aber mein Arzt meint er schreibt mich lieber immer wieder krank, anstatt mir ein Beschäftigungsverbot auszusprechen.

      Danke!
      Liebe Grüße!

      • (2) 07.09.17 - 19:14

        Soweit ich weiß wird das alles zusammengezählt, weil es alles wegen der Schwangerschaft ist. Da ist es unerheblich das es mal Übelkeit und mal Rückenschmerzen sind.

        Heißt nach 6 Wochen rutscht du ins Krankengeld.

        • (3) 07.09.17 - 19:24

          Ach und noch was, wenn ich mich einfach so krank melde, einen Tag geht das auf jeden Fall ohne zum Arzt zu gehen, zählt das auch in diese sechs Wochen oder nur richtige Krankschreibungen vom Arzt?

          (4) 07.09.17 - 19:31

          Was passiert denn wenn ich von 2-3 Wochen die Krankschreibung gar nicht zur Krankenkasse geschickt habe, habe ich nämlich gar nicht dran gedacht nur bei einer längeren Krankschreibung haben die das einmal bekommen. Dann wissen die ja im Grunde gar nicht wie lange ich wirklich krankgeschrieben war.

          • (5) 07.09.17 - 20:11

            Dann hole das nach sonst fehlt dir das Geld später. Die berechnen das dann nicht mit ein. Dein Arbeitgeber meldet aber nach 6 Wochen der Krankenkasse das du solange schon krank bist.

            (6) 07.09.17 - 20:25

            Dein Arbeitgeber weiß aber wie lange du krank bist und hat ja auch ein Interesse daran nicht länger als nötig zu zahlen.

            Sprich die Personalabteilung rechnet genau wie lange du krank warst Schwangerschaftsbedingt und meldet das bzw Bucht dich dann ohne Lohnfortzahlung. Also von daher bringt dir das nichts (und ist Betrug)

            • (7) 07.09.17 - 20:28

              Echt blöd ich habe all diese Schwangerschaftsbeschwerden bis auf die Übelkeit wegen meinem Job bekomme kein Beschäftigungsverbot und dann irgendwann Krankengeld das heißt irgendwann auch weniger Elterngeld total ungerecht wenn der Job und die Fahrt anders wären dann würde ich auch hingehen wäre nicht krankgeschrieben und hätte weniger Beschwerden ein Teufelskreislauf

              • (8) 07.09.17 - 20:31

                Wenn du schwangerschaftsbedingt krank bist dann wirkt sich das nicht aufs Elterngeld aus. Muss aber auf der Krankmeldung bzw einem ärztlichen Attest ersichtlich sein und du musst das dann bei der Elterngeldstelle einreichen.

                (9) 07.09.17 - 20:35

                Weniger Elterngeld nicht. Du kannst Zeiträume in denen du nachweislich wegen der Schwangerschaft krankgeschrieben warst und Lohneinbußen hattest ausklammern lassen und dafür andere Monate zur Berechnung angeben.

                Wegen dem Krankengeld hätte eine Versicherung geholfen, für die ist leider zu spät jetzt :-(

          (10) 08.09.17 - 10:25

          Ernsthaft #augen

    (11) 07.09.17 - 19:14

    Hallo,

    sprich mit deinem Hausarzt, die können dir auch den BV ausstellen.

    • (12) 07.09.17 - 19:29

      Schreibt der Hausarzt den schneller ein Beschäftigungsverbot aus als der Frauenarzt?
      Bekommt man den auch ein Beschäftigungsverbot wenn man einen langen Anfahrtsweg hat, es einem seelisch nicht gut geht und man immer Schwangerschaft Probleme hat oder nur wenn auf dem Arbeitsplatz die Bedingungen nicht gegeben sind?

      Irgendwie wirkt das dem Arbeitgeber gegenüber ja komisch der denkt doch irgendwas stimmt da nicht wenn ich immer beim Frauenarzt bin und dann so ein Verbot vom Hausarzt kommt.

      • (13) 07.09.17 - 19:35

        Hausärtze können einen BV ausstellen, bloß viele kennen sich da nicht aus und machen es dann nicht. Mein Hausarzt hat mich erstmal Krankgeschrieben (Übelkeit...),da mein FA der Meinung war: “sie sind Schwanger und nicht krank“. Durch den Stress und fahrt ( 1 Std.)habe ich BV bekommen.

        • (14) 07.09.17 - 19:41

          Was kann ich denn sagen dass ich auch ein Beschäftigungsverbot bekomme brauche auch eine Stunde mindestens zur Arbeit und das ist echt immer sehr beschwerlich. Stehen die genauen Gründe im Beschäftigungsverbot drin?

(16) 07.09.17 - 19:45

Hallo,

mir ging es auch wegen unterschiedlichsten Dingen schlecht in der Schwangerschaft. Du musst mal auf den Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen schauen welche Diagnose drauf steht. Du hast ja je einen Durchschlag für dich. Wenn da immer eine andere Diagnose draufsteht, dann zählt es von neu wenn du zwischendurch gearbeitet hast. Nur die Krankmeldungen mit selber Diagnose werden zusammengezählt.
Ein Beschäftigungsverbot wird nur ausgesprochen wenn durch deine Arbeit eine Gefahr für dein Kind entsteht, so hat es mir meine Ärztin erklärt, da zählen Schwangerschaftsbeschwerden nicht dazu.
Du bist verpflichtet der Krankenkasse die Krankmeldungen zu schicken. Wenn die keinen lückenlosen Nachweis haben und du ins Krankengeld rutscht dann können die das kürzen..

Alles Gute für den weiteren Verlauf der Schwangerschaft und ich hoffe du kannst sie trotzdem genießen.

LG

  • (17) 07.09.17 - 20:10

    Er steht bei mir immer eine andere Diagnose drauf aber ich dachte es wird trotzdem zusammengefasst zu den sechs Wochen weil es immer wegen derselben Sache ist nämlich wegen Schwangerschaft.

    Wieso sollte man eigentlich Krankengeld überhaupt bekommen wenn die Krankenkasse keine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vorliegen hat und der Arbeitgeber auch nichts sagt da kann man ja eigentlich auch etwas über die sechs Wochen kommen.

    Ein stressiger Job und eine sehr lange Anfahrt reichen also nicht für ein Beschäftigungsverbot?

    • (18) 07.09.17 - 20:13

      Der Arbeitgeber wird doch bei der Kasse melden. Denn er hat dadurch ja eine finanzielle "Entschädigung" wenn die Krankenkasse für dich zahlen muss. Das jetzt genau zu erklären würde den Rahmen sprengen.

      (19) 07.09.17 - 20:27

      Es gibt verschiedene Diagnosenkürzel. Der Arzt hat die Möglichkeit auch mehrere auf einer Bescheinigung zu benutzen.
      Z.b auf einem Durchschlag eins für Rückenschmerzen und eins für Schwangerschaft. Sollte er dann bei der nächsten Bescheinigung z.B. ein Kürzel Übelkeit und eins Schwangerschaft ausstellen, zählt das zusammen weil ja beide Male Schwangerschaft draufsteht. Sollte aber einmal z. B. nur Übelkeit und beim nächsten nur Rückenschmerzen draufstehen zählt das nicht zusammen.
      Musst aber aufpassen es gibt auch Kürzel die bescheinigen dass es Schwangerschaftsbedingte Beschwerden sind, dann zählt das wieder zusammen.
      ( Man das klingt jetzt kompliziert :-/ )
      Googel mal die Diagnosenkürzel da kannst dann kontrollieren.

      Deine Frage zum Krankengeld versteh ich nicht ganz. Wenn du länger als 6 Wochen aus demselben Grund krank geschrieben bist hast du Anspruch auf Krankengeld weil dein Arbeitgeber in dem Fall nur für 6 Wochen deinen Lohn zahlt und danach nicht mehr. Und du bist verpflichtet immer den Durchschlag für die Krankenkasse auch dort abzugeben.

      Ob das für ein Beschäftigungsverbot reicht kann ich nicht beurteilen. Red mit deinem Frauenarzt oder auch Hausarzt. Das kann von Arzt zu Arzt auch unterscheiden.

      • (20) 07.09.17 - 20:31

        Wenn man sich zwischendurch mal einen Tag krank gemeldet hat ohne zum Arzt zu gehen und dann am nächsten Tag wieder zur Arbeit erscheint zählt dieser eine Tag auch in die sechs Wochen oder nur wenn man eine richtige Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vom Arzt hat?

        • (21) 07.09.17 - 20:36

          Das weiß ich nicht.
          Ich hatte in der Schwangerschaft immer ein Bescheigung vom Arzt damit ich auf der sicheren Seite bin.
          Sprich doch sonst mal mit deiner Krankenkasse. Bevor ich ins Krankengeld gerutscht bin, haben die mich sogar vorsorglich kontaktiert.

          • (22) 07.09.17 - 20:38

            Für jeden anderen wäre es im Grunde auch egal ob man Krankengeld bekommt oder nicht da das wie du schon sagtest beim Elterngeld nicht berechnet wird sondern man einen weiteren Monat zurückgeht wo man volles Gehalt bekommen hat. Bei mir ist es aber so wenn man diesen Monat zurückgeht dass ich Kurzarbeitergeld bekommen habe was nicht wirklich viel war und ich dann wegen meiner Krankschreibung über 6 Wochen finanzielle Einbußen beim Elterngeld hätte deswegen wäre mir ein Beschäftigungsverbot angenehmer so oder so gehe ich ja nicht zur Arbeit ab krankgeschrieben oder Beschäftigungsverbot

            • (23) 07.09.17 - 20:41

              Das ist natürlich nicht so toll. Sprich nochmal mit deinem Arzt und zeig ihm auf wie belastend das für dich ist. Ansonsten beim Hausarzt versuchen.

    (24) 08.09.17 - 10:27

    Und die 2. Antwort, in der Du einen angehenden Betrug schilderst...

    (25) 08.09.17 - 21:28

    Dein Arbeitgeber weiß ja, wie lange er schon bei Krankheit den Lohn weiterzahlt. Ich garantiere dir, dass die Personalabteilung beizeiten bei der Krankenkasse anfragt, ob du Krankengeld beziehen kannst. Der Arbeitgeber meldet der Kasse dann alle Zeiten, der Kasse liegen dann aber weniger Zeiten vor. Das gibt Ärger.

    Du wirst keinesfalls länger Lohnfortzahlung bekommen.

    Schicke lieber zügig die AUs zur Krankenkassen.

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