Wie viel Geld sollte man auf der hohen Kante haben ?

    • (1) 12.09.17 - 11:09

      huhu , was meint ihr sollte man bei dem derzeitigen niedrigen Zinsniveau noch auf der hohen Kante haben ? Also wo man wirklich nur im Notfall dran geht ? 2-3 Monats Nettogehälter würde ich persönlich als ausreichend sehen. Was sollte man mit dem übrigen Geld machen ? Ich denke bei uns biete es sich an , alles was über diese 3 Monatsgehälter geht als Sondertilgung in unser Haus oder ein neues Auto zu investieren oder einen tollen Urlaub.

      Wie seht ihr das ? Oder handhabt ihr das ?

      • Das hängt doch ganz klar von den Umständen ab. Gibt es Wohneigentum oder nicht ? Falls ja, so müssen auch entsprechende Rücklagen da sein. Da reichen m. M. n. Deine erwähnten 2 bis 3 Nettogehälter nicht aus.
        Wenn Wohneigentum vorhanden ist, bietet es sich immer an Sondertilgungsmöglichkeiten zu nutzen. Neues Auto oder teurer Urlaub ? Bei ersterem bin ich der Meinung nur, wenn es nötig ist. Aber ich mache mir auch nicht viel aus Autos. Ich sehe jedenfalls das Auto für mich persönlich nicht als Statussymbol.
        Urlaub ? Mal bestimmt nett, aber mittelfristig würde ich ganz klar möglichst viel in die Sondertilgung schieben. Wenn ich die schon voll ausgereizt habe, würde ich vermutlich nach Abzug von einem für mich ausreichenden Urlaub, möglichst viel sparen, um entweder in Jahren, in denen ich die Sondertilgung nicht ausreizen kann, doch stärker nutze oder eben sparen, um möglichst viel vom Kredit nach Zinsbindungsende tilgen zu können.
        Bei meinen Ausführungen habe ich entsprechende private Altersvorsorge einfach mal unterstellt.

        Wieder so ne banale Glaskugelfrage #augen

        Hallo,

        bei uns sind es immer zwischen 6 und 12 Monats-Ausgaben (das ist ja nicht gleich mit dem Geldeingang).

        Kann ja mal sein, dass man seinen Job hasst bzw. gemobbt wird oder jemand verstirbt.

        Dann könnte man andernfalls nicht mal kündigen - da fühlte ich mich wirklich gefangen bei dem Gedanken.

        LG

      • Also wir haben mom. ca. 20 % unseres " Vermögens " auf dem Girokonto.
        Der Rest steckt in Unternehmensanleihen, Fonds, Aktien und Edelmetallen.

        Die Börse steht momentan recht hoch und man sollte nicht alles auf einen Karte setzen.
        Eine maximale Tilgung der Schulden halte ich für sehr sinnvoll und vernünftig.

        Sunny

        Hi,
        Hätte ich Geld zum sparen, wäre es im Umschlag unter meiner Bettwäsche.

        Aber so, brauche ich mir keine Gedanken machen und fertig. Das was übrig bleibt, wird vierteljährlich von der Gemeinde abgebucht, ansonsten Januar und Juni.

        Wenn irgendwann mal was übrig bleibt, schau ich nochmal in den Thread rein.

        Gruß Claudia

      • Hi,
        was wollt ihr mit 2-3 Monatsgehälter machen, wenn einer Arbeitslos wird?
        Sorry, das ist Kleinbürgerdenken....Geld raus hauen, was man "vermeintlich" über hat.

        Ich denke mla nicht, das ihr 10.000 Euro netto/Monat habt, dann würdet ihr anders denken.....

        sorry, spart ersteinmal denn mit 6.000 Euro als Notgroschen kann man nur kleine Löcher stopfen.

        lisa

      2-3 Nettogehälter ist das Mindeste was man flüssig haben sollte; falls mal ein Haushaltsgerät kaputt geht.

      Ich weiß ja nicht in welchen Umständen ihr lebt. Habt ihr eine Immobilie? Habt ihr abbezahlte Autos? Habt ihr Grundstücke? Aktien?

      Was könnte demnächst kaputt gehen? Könnte einer arbeitslos werden? Könnte einer von euch lange krank werden? Was ist dann, reicht das Einkommen dann noch aus? Könnte jemand sterben, habt ihr Geld für eine Beerdigung?

      Wenn ich zu viel Geld auf dem Konto hätte, und ich hätte Angst um's Geld, dass es auf der Bank kaputt geht - ich würde als erstes in Energie investieren. Wenn die Heizung mit Öl geht, den Öltank füllen; evtl eine Solaranlage aufs Dach machen, eine alternative Koch- und Heizmöglichkeit für Krisenzeiten, Notvorräte anlegen; wenn mit Holz oder Pellets geheizt wird, diese Lager auffüllen. Wenn das Auto bald Schrott ist, würde ich mir ein neueres kaufen, aber höchstens einen Jahreswagen, keinen Neuwagen.

      Ich würde also eher Dinge anschaffen, die in naher Zukunft ohnehin gebraucht werden und Dinge, die Werte speichern (Heizöl) oder später Werte produzieren (Solar).

      Außerdem würde ich mir die Frage stellen, was ist mit Kindern? Habt ihr Kinder, denen ihr evtl in den nächsten Jahren ein Studium finanzieren müßt? Könnt ihr das dann vom laufenden Einkommen bezahlen oder müßt ihr dafür ansparen?

      Die Frage kann man also schwer einfach so beantworten, wenn man nicht eure konkreten Lebensumstände kennt. Und wofür ihr Geld ausgebt oder spart, das entscheidet ihr selber.

      Naja, Geld in ein neues Auto investiert ist einfach weg.
      Auf der hohen Kante bringt es zwar fast keine Zinsen, aber es ist immer noch da.

      Die Sondertilgung fürs Haus macht natürlich am meisten Sinn.
      Das dürften 2-3% sein, die man sich da an Zinsen spart und Zinseszinsen noch on TOP!
      Das sollte man als allererstes machen, solange bis die Hütte bezahlt ist!

      Danach ist sparen keine schlechte Tugend.
      Tagesgeldkonto ist sicher, bringt aber fast nix.

      Ein guter und gemanagter ETF Fonds, nicht unbedingt ein Sparplan wäre eine Option mit Chance auf mehr Rendite, aber auch etwas Risiko. Über lange Sicht gehen guten aber eigentlich immer nach oben.

      Bitte um Lebensversicherungen, Rentenversicherungen, Ausbildungsversicherungen, Sterbegeldversicherungen, Unfallversicherungen usw. solltet ihr einen großen Bogen machen, selbst wenn Geld über ist.

      Achja, sollten Kinder im Haus sein, riestern!
      Das sollte man mMn sogar vor dem ETF Fonds machen.

      Toller Urlaub muss natürlich auch sein ... 3 Wochen!

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