Job kann nicht mehr ausgeübt werden

    • (1) 20.09.17 - 21:35

      Hallo zusammen,
      ich erhoffe mir von Euch Tipps wie man in folgendem Fall am besten vorgeht.
      Meine Tante ist 61 Jahre alt, wollte noch 2-3 Jahre arbeiten bevor sie die Regelaltersrente beantragt.
      Seit gut 6 Jahren ist sie als ungelernte Kraft in der Pflege beschäftigt. Ihren erlernten Beruf gibt es mittlerweile gar nicht mehr.
      Jetzt ist sie gesundheitlich sehr angeschlagen und wird nach einer größeren Op ihre Beschäftigung aufgrund der körperlichen Belastung nicht mehr ausüben können.
      Während ihrer Genesung wird sie natürlich Krankengeld beziehen.
      Aber was ist danach?
      Ist der Arbeitgeber verpflichtet ihr eine andere Beschäftigung zu ermöglichen? Ist organisatorisch aber eher unwahrscheinlich.
      Muss sie kündigen und kann dann Arbeitslosengeld beziehen?
      Oder hat sie Anspruch auf Berufsunfähigkeitsrente? Auch wenn sie nicht in ihrem erlernten Beruf tätig ist?
      Fragen über Fragen ....
      Habt ihr Tipps?

      • Welchen Job hat sie denn versichert? Ich habe eine Berufsunfähigkeitsversicherung.. da muss natürliche der aktuelle Beruf angegeben werden, je nach Beruf steigen da auch die Kosten. Das würde ich erstmal prüfen.

        Wenn Sie direkt in der Pflege arbeitet gäbe es noch für Möglichkeiten den 87b Schein zu machen.. dementenbetreuung.. da macht man dann Beschäftigungstherapie und keine direkte Pflege. Zahlt auch oft das Arbeitsamt wenn der Ag das als Bedingung zur weiterbeschäftigung hat.

        Ist halt schwer zu sagen was es noch für Möglichkeiten gibt da man aus deinem Text nicht lesen kann was genau das Problem dann sein wird

      Hallo,

      erstmal hat sie Anspruch auf 78 Wochen Krankengeld, danach wird sie seitens der Krankenkasse "ausgesteuert" und muss Arbeitslosengeld 1 beantragen, wenn ich mich recht entsinne beträgt die max. Bezugsdauer bei Menschen über 58 Jahre 24 Monate.

      Damit wären ja schon mal mindestens 3,5 Jahre "abgedeckt".

      Evtl. sollte sie sich mal von der Rentenversicherung beraten lassen, in meinem Bekanntenkreis haben auch einige gute Erfahrungen mit dem VdK gemacht.

      Alles Gute und denk Du auf jeden Fall über eine Berufsunfähigkeitsversicherung nach;-)

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