Beschäftigungsverbot Minijob

    • (1) 01.10.17 - 13:41

      Hallo liebe Mamas!

      Hat jemand von Euch schon mal ein BV wegen eines Minijobs bekommen?
      Mein AG muss mir eins geben, da ich die Tätigkeit laut MuSchG nicht weiter ausüben darf. Eine andere Aufgabe kann er mir auch nicht geben.
      Jetzt meinte er gestern, es wäre besser wir machen einen Aufhebungsvertrag, da das für mich keinen Nachteil bringt.
      Soweit ich weiß, müsste er aber doch sogar im Mutterschutz noch weiter zahlen oder?
      Er meint er zahlt nur 6 Wochen und dann bekomm ich 68% von der Krankenkasse weiter...
      Hat da jemand Ahnung? Bzw. sowas selber schon gehabt? Bin um jede Hilfe dankbar.

      Lg Sabrina

      • Da verarscht er dich gewaltig, grundsätzlich mal niemals einen Aufhebungsvertrag in der Schwangerschaft unterschreiben ohne ganz genaue Prüfung. Wenn er dir ein BV geben muss, bekommst du volles Gehalt weiter ohne Kürzungen etc.. Der AG wiederum bekommst dein Gehalt über eine Anlage wieder. Und ja, er muss zum Mutterschaftsgeld zuzahlen und für dein Elterngeld werden die 450 Euro meines Wissens auch miteingerechnet, auch trotz BV. Ab wann soll denn die Aufhebung sein?

      Mach das ja nicht. Im BV bekommst du deinen Lohn weiter und der AG bekommt diesen über die Umlage U2 der Knappschaft zurück. Das gleiche mit dem Zuschuss zum Mutterschaftsgeld... https://www.google.de/amp/s/blog.minijob-zentrale.de/2016/09/12/beschaeftigungsverbot-bei-schwangerschaft-fortgezahlter-verdienst-wird-erstattet/amp/
      Der Lohn im BV zählt wie gearbeitet und wird daher auch bei der Elterngeldberechnung berücksichtigt!

      Mit einem Aufhebungsvertrag würdest du viel Geld verlieren.

      Wo genau soll der Vorteil für dich liegen, wenn du kein Geld bekommst zu jetzt mit BV und somit volles Gehalt vom AG und Ag-Zuschuss zu den fiktiven 13 Euro Mutterschaftsgeld?!?

      Also bloß nichts unterschreiben, du wärst ziemlich blöd dran mit Aufhebungsvertrag.

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