BV,was darf man. ...?

    • (1) 06.10.17 - 23:22

      Guten Abend ihr lieben, ich wollte mal euch fragen wenn man einen BV bekommt vom AG was darf u kann man alles so in der Freizeit machen falls man gesehen wird u es nicht blöde Sprüche oder Kommentare bekommt? Zb. Kino,essen oder mit Freunden feiern oder schwimmen, wo sind da die Grenzen?
      Lg kathrin u bauchZwerg 12+3😍

      (4) 06.10.17 - 23:28

      Du darfst alles was dir nicht schadet.

      Bin auch in BV, blöde Sprüche von Kollegen kommen aber trotzdem! Selbst wenn ich sie nur im Supermarkt treffe kommen blöde Sprüche. Damit muss man leben... hab mich den ganzen Sommer nicht einmal an den See getraut und so.
      Aber meine Kollegen sind ehrlich gesagt auch einfach schei***. :D

      • (5) 06.10.17 - 23:32

        Ja das ist echt schade das Menschen gemein sein können u es nicht einen gönnen. Na ich war 6 Wochen krank geschrieben weil es mir auch nicht so gut geht.ich hoffe ja das es besser wird u man es richtig genießen kann.

    (6) 07.10.17 - 00:03

    Alles wonach dir ist und was dur gut tut.
    Ich habe zwar das Glück, dass kein Kollege in meinen Ort wohnt und eigentlich niemand sehe. Aber ich würde mir da trotzdem kein Kopf machen. Wir waren auch im Sommer im Urlaub gewesen und wäre Termin nicht innerhalb der nächsten 24 Tage, würden wir auch die Oktoberferien nutzen und paar Tage ausspannen.

    • (7) 07.10.17 - 00:29

      Na der AG hat dir das BV gegeben, weil e keinen passenden Arbeitsplatz anbieten kann. Alles was man mit gesundem Menschenverstand während einer Schwangerschaft tun kann, ist doch dann erlaubt. Du solltest Freunden nicht unbedingt beim Umzug helfen und dabei die Waschmaschine tragen, zum Beispiel.

      (8) 07.10.17 - 09:05

      In Urlaub wegzufahren ist prinzipiell nicht(!) korrekt, sofern der AG nicht sein Einverständnis gegeben hat oder du Urlaub genommen hast. Weil das BV jederzeit widerruflich ist, wenn sich eine Ersatztätigkeit auftut.

      erade z.B. bei ZFAs, die man an der Rezeption einsetzen kann, sollte die Kollegin erkranken, die dort den Platz besetzt hält.

      • (9) 07.10.17 - 12:56

        Wo steht denn sowas geschrieben?
        Ich bin im Schichtdienst tätig und nun zum dritten Mal im BV, das würde ja bedeuten das man sich allzeit bereit halten muss, falls dem
        AG spontan was einfallen würde...
        Glaube nicht das sowas in der Praxis umsetzbar ist, bzw es Fälle gibt in denen es schon mal so gelaufen ist...

        • (10) 07.10.17 - 15:42

          Natürlich musst du dich nicht nachts für den Schichtdienst bereithalten. Aber für mutterschutzgerechte Ersatztätigkeiten tagsüber prinzipiell schon. Ich meine damit nicht, dass du die ganze Zeit zu Hause am Telefon sitzen musst, aber 3 Wochen verreisen geht im BV nicht ohne Zustimmung des AGs. Er bezahlt dich schließlich, und wenn sich an den betrieblichen Möglichkeiten was ändert, hat er ein Recht auf deine Arbeitsleistung.

          Wo das steht?

          Umgekehrt, wo steht denn dass ein BV ein Urlaubsschein wäre?
          BV ist KEIN Erholungsurlaub. Auch wenn es natürlich nicht verboten ist, sich im BV zu erholen.

(11) 07.10.17 - 00:28

Ich würde das davon abhängig machen, warum du ins BV musstest. Wenn es "nur" deshalb ist, weil der Arbeitsplatz nicht MuSchu gerecht ist, dann kannst du mMn privat alles normal weiter machen.
Wenn du aber aus medizinischen Gründen ins BV bist und evtl. schon vorher nicht mehr "leistungsfähig" warst auf Arbeit, dann fände ich es schon merkwürdig, wenn plötzlich der Städtetripp nach Rom oder der Wanderurlaub in den Alpen gebucht wird.

Ich denke, es kommt wirklich drauf an, wie man sich vorher auf Arbeit verhalten hat. Wer auf Arbeit jammert aber privat dann feiert, zieht sicher den Unmut der Kollegen auf sich...

(13) 07.10.17 - 01:59

Was darf man im BV?

Das kommt ganz drauf an, weswegen du das BV vom AG bekommen hast. Beispiel Erzieherin, fehlende Immunitäten gegen Kinderkrankheiten. Dann darfst du auf keinen Fall deine Kolleginnen in der Kita/Kiga während der Öffnungszeiten besuchen kommen! Es wäre auch sehr sehr daneben wenn du Kinderparties abhalten würdest und sämtliche Kinder deiner Freundinnen bei dir feiern läßt. Oder wenn du anfängst als Tagesmutter zu arbeiten, auf selbständiger Basis. So was macht gewaltig Ärger und zerstört das Vertrauensverhältnis zum AG.

Wenn du ein BV bekommen hast wegen Raucherarbeitsplatz, dann käme es beim AG sehr schlecht an, wenn man dich abends in einer vollgequalmten Raucherkneipe antreffen würde.

Wenn du das BV als Masseurin bekommen hast, weil die Tätigkeit körperlich zu anstrengend ist, und du hast nebenbei eine kleine eigene Praxis. Dann darfst du nicht in der freigestellten Zeit genau dasselbe zu Hause auf selbständiger Basis ausführen.

Ihr könnt jetzt argumentieren, dass private Angelegeneheiten den AG nichts angehen. Aber ganz so einfach ist es nicht.

Was man auch nicht darf: in Urlaub fahren, ohne das Einverständnis des AGs. Er könnte nämlich überraschend eine Ersatztätigkeit haben und dich wieder einsetzen. Bei Urlaub kann man auch Urlaub beantragen. Das wäre korrekt.

Während des individuellen BV vom Arzt muss man für Urlaubsreisen eine Unbedenklichkeitsbestätigung vom Arzt einholen - auch das könnte sonst Irritationen auslösen, bis hin zur Abmahnung.

Klingt doof.

Aber es ist wie Urlaub. Du kannst alles machen.
Nur bitte nicht arbeiten.

Auch nicht denken das man ja nebenbei woanders sein Gehalt auffrischen kann.

Ansonsten kannst du alles tun.


LG
Corinna
Mit Leon (6J)💙 und Lara(3j)💜
& Lina Inside (26ssw)💓

  • Na gut, vielen Dank für eure antworten😊👍 u ja es ist manchmal wirklich nicht einfach die richtige Entscheidung zu treffen 😟 man verzichtet dann auch gerne auf ein paar Dinge, später wird alles wieder anders.
    Euch noch viel Glück in eurer kugelzeit😆

    "Aber es ist wie Urlaub. Du kannst alles machen.
    Nur bitte nicht arbeiten.

    Auch nicht denken das man ja nebenbei woanders sein Gehalt auffrischen kann."
    Doch, genau das darf sie auch, wenn woanders der Arbeitsplatz den Bestimmungen entspricht und die Stundenzahl mit ihrer bisherigen zu vereinbaren ist, denn das BV kann ja jederzeit widerrufen werden.

    • (17) 07.10.17 - 15:47

      .... und die Stundenzahl mit ihrer bisherigen zu vereinbaren ist, denn das BV kann ja jederzeit widerrufen werden.

      Dazu sollte man vielleicht erklären, dass bezahlte Nebentätigkeiten idR der Zustimmung des Hauptarbeitgebers bedürfen.

      Wenn man im Hauptjob für 8,0 Std. von Mo-Fr unter Vertrag steht, kann man keinen Nebenjob an diesen Tagen annehmen, weil man mit der Gesamtarbeitszeit ja dann über die vom MuSchG erlaubten 8,5 Std. täglich käme - falls der AG einen wieder einsetzen wollte.

      Und am Samstag könnte man theoretisch bis zu 5 Std einer genehmigten Nebentätigkeit nachgehen. Weil es heißt: nicht mehr als 90 Std in der Doppelwoche.

      Sonn- und Feiertags dürfen Schwangere nur in bestimmten Branchen arbeiten, brauchen dann aber einen Ersatzruhetag in der Woche.

      • (18) 07.10.17 - 16:08

        Da lehnst du dich sehr weit aus dem Fenster, denn die meisten Behauptungen von dir stimmen mal wieder nicht.

        1. Sind Nebenjobs in der Regel nur anzeigepflichtig und nicht mal das immer! Genehmigungspflichtig sind sie nur selten außerhalb der Elternzeit!

        2. Darf eine Schwangere nicht benachteiligt werden, also kann sie jeden Job annehmen, den sie unschwanger annehmen könnte, sprich auch mit täglich bis zu 10 Stunden und nicht mehr als als 48 bzw. sogar 60h die Woche ginge das.
        Auf die Beschränkung des Sonntags muss sie auch keine Rücksicht nehmen.
        Denn hätte sie den Job vorher gehabt, müsste man ihr ja auch nur ein Teil-BV aussprechen, damit sie nicht zu viel arbeitet und würde sie nicht dazu zwingen zu kündigen.


        Mal davon abgesehen, dass die TE ja nirgends sagt, wieviele Stunden ihr Hauptjob überhaupt beträgt.

        Also ruhig Blut, sie hat viele Möglichkeiten neben dem BV zu arbeiten, ohne gegen irgendwelche GEsetze zu verstoßen und kaum eine deiner Behauptungen trifft hier zu, achso nein, keine deiner Behauptungen trifft hier zu.

(19) 07.10.17 - 11:39

Du darfst alles machen was dem Kind nicht schadet und erst recht was euch guttut (zB schwimmen).

Die Grenzen hängen vom Grund für dein BV ab.

Die Richtlinien für einen mutterschutzgerechten Arbeitsplatz solltest du auf jeden Fall auch in deiner Freizeitgestaltung beachten.

Hast du ein individuelles BV, dann sind deine Grenzen individuell. Da finde ich es schwieriger. Da könnte dann zB auch schon "feiern gehen" problematisch sein, wenn du zB angegeben hast wegen einer Gebärmutterhalsverkürzung liegen zu müssen....

VG S.

(20) 07.10.17 - 19:28

Also ich bin seid der 9. Woche im Beschäftigungsverbot! Ich war beim Betriebsarzt und dieser sagte: "eine Weltreise wäre jetzt genau das richtige" denn das Beschäftigungsverbot gilt bis zum Ende der Schwangerschaft und kann NICHT vom Arbeitgeber beendet, unterbrochen werden! Man braucht auch keine Zustimmung vom Arbeitgeber in den Urlaub zu fahren - ich fahr nächste Woche zum 2. Mal nach Italien und brauche keine Zustimmung da mein BV erst nach Geburt endet!! Auch feiern, Party, shoppen gehen alles ist erlaubt! Und man muss kein schlechtes Gewissen haben!! Hab ich auch nicht :-) ist schließlich nicht mein Problem dass mein Arbeitgeber mir keinen anderen Job anbieten kann...

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