Au und Bv

    • (1) 19.10.17 - 17:10

      Hey ihr lieben
      Hab von meiner Gyn ein 2 wöchiges AU
      Daraufhin hat mir mein Chef heute ein Berufsverbot ausgestellt..
      Wisst ihr ob die AU jetzt aufgehoben und gleich BV zählt?
      Glg

            • (7) 20.10.17 - 06:03

              Hm, eigentlich hast du dir mit deinem Link selbst widersprochen!

              AU ist vorrangig, aber dass eine Krankenkasse ein BV befürwortet ist ja bekannt. Sie muss das Gehalt im BV schließlich nicht zahlen im Gegensatz zu Krankengeld! ;-)

              Momo hat sich unpräzise ausgedrückt, Dein AG zahlt die Lohnfortzahlung im BV nur aus, finanziert. Wird es über eine Umlagekasse.
              In Deinem Fall ist es 1. erstaunlich, dass Dein AG trotz bestehender AU ein BV ausgesprochen hat und 2. noch rstaunlicher, dass eine Krankenkasse keine Möglichkeit haben will, eine schwangere Frau mutterschutzgerecht zu beschäftigen. ...

              • Die Hintergründe für meine BV sind fatal. Die Perso, mein Gyn und ich wissen, warum. Das reicht :)

                Naja, klar „finanziert“ die Auszahlung die Umlagekasse.
                Die AU besteht nicht mehr, sie wurde nicht verlängert, das BV ausgesprochen.

                • Dann hat in Deinem Fall die KV als Dein AG sich offenbar über die Umlage2 bereichert und die Tatsache genutzt, dass sie das auszahlende Organ ist...

                  • Ich kenne viele, die aus der AU heraus ins BV gerutscht sind. Es ist definitiv möglich.

                    • Klar ist es das, aber, wenn Dein Arbeitsplatz ohnehin nicht mutterschutzgerecht wäre, hättest Du keine AUB benötigt und wenn Deine Schwangerschaft durch irgendwelche individuellen Umstände das arbeiten an einem grundsätzlich mutterschutzgerechten Arbeitsplatz unmöglich macht, hat das nicht der AG, sondern der Arzt zu beurteilen und das BV auszusprechen und zu verantworten. Wärst Du aber eigentlich aufgrund pathologischer Schwangerschaftsprobleme gar nicht arbeitsfähig, hätte eine AUB mit den entsprechenden finanziellen Nachteilen für Dich und Deine KV absoluten Vorrang vor dem BV, in dem sowohl Deine KV als auch Du finanziell keine Einbußen haben.

              Windsbraut, ich habe mich gar nicht unpräszise ausgedrückt.

              Hier wurde die Kasse betrogen!!!!

              Die Arbeitnehmerin ist arbeitsunfähig, und der AG hat die Lohnfortzahlung im Krankheitsfall bequem durch ein generelles BV ausgehebelt, was gar nicht geht. Das war Betrug!!! Und deswegen sagte ich, dass dem AG in dem Fall keine Erstattung zusteht und er das BV aus eigener Tasche bezahlen kann!!

              Wenn man wüßte, welches schwarze Schaf das wäre, könnte man ihn anzeigen. Dann macht er das nicht wieder.

              • Jain.
                Der TE war und ist offenbar nicht klar, dass das Geld, das die Krankenkasse ausschüttet, aus der Umlagekasse stammt und dieser gravierende Unterschied wurde nicht klar, weil Du nur "Kasse" geschrieben hast. Für die TE gibt es in dem Zusammenhang nur eine Kasse (die KK, die auch ihr AG ist) und somit scheint ihr die Aussage, die Kasse wäre hier betrogen worden, unsinnig.
                Im übrigen stimme ich Dir vollkommen zu, es ging lediglich um die Formulierung.

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