Elternzeit nach Kündigung/bei Jobwechsel

    • (1) 23.10.17 - 11:03

      Hallo zusammen,
      folgende Thematik bereitet mir momentan Kopfzerbrechen und ich muss zeitnah eine Entscheidung treffen.

      Ich habe zum 31.03.2018 gekündigt und werde ab 01.04.2018 (oder gerne auch früher, wenn es nach dem neuen Arbeitgeber geht) eine neue Stelle antreten.
      Irgendwann im Januar werde ich Vater und würde gerne Elternzeit nehmen.
      Mein jetziger Arbeitgeber hat mir einen Aufhebungsvertrag zum 31.12.2017 bzw. 14.01.2018 angeboten. Dann würde ich allerdings nicht in einem Arbeitsverhältnis stehen, und könnte daher auch offiziell keine Elternzeit, sondern nur eine "Auszeit" nehmen.

      Hierzu habe ich folgende Frage: Habe ich irgendwelche Nachteile, wenn ich mir eine Auszeit nehme und währenddessen in keinem Arbeitsverhältnis stehe (Versicherungstechnisch o.ä.)?

      Momentan bin ich, um auf Nummer sicher zu gehen, dazu geneigt den Aufhebungsvertrag nicht zu unterzeichnen und fristgerecht zum Ende März aufzuhören. Allerdings würde ich die neue Stelle auch gerne ein paar Wochen früher antreten, was durch die Unterzeichnung ohne Probleme möglich wäre.

      Viele Grüße,
      Felix

      • Man kann ja eigentlich auch in Elternzeit gehen wenn man gerade keinen Job hat oder sehe ich das falsch? Eine Mutter kann ja auch wenn sie vorher "nur" Hausfrau war Elterngeld bekommen, es wird dann eben die letzten 12 Monate angeschaut und aus diesen dann das Elterngeld berechnet. Wenn da kein Einkommen war dann gibt es eben nur die 300 Euro.

        Wenn du jetzt zum 14.01. nicht mehr im Betrieb arbeitest und ab 15.01. (ist nur ein Beispiel) in Elternzeit gehst, würde doch deine 12 vorigen Gehälter zur Berechnung als Grundlage genommen werden. Oder bin ich da falsch?
        Worum du dich aber vielleicht eben selbst kümmern müsstest, wäre dann die Krankenversicherung.

        Oder nochmal nachfragen wegen dem Aufhebungsvertrag. Dem Arbeitgeber entstehen durch eine mögliche Elternzeit ja keine Kosten. Vielleicht könnt ihr den Aufhebungsvertrag auf ein Datum setzen, wo die mögliche Elternzeit quasi schon begonnen hätte, müsste meines Wissens nach nur ein kurzer Zeitraum sein und schon gäbe es keine Probleme mehr.
        Dem Arbeitgeber entstehen dadurch eigentlich keine Nachteile. Und normalerweise versucht man ja immer sich im Guten zu trennen. Wenn du jetzt erst Ende März fristgerecht kündigst müsste ja trotzdem jemand neues eingestellt werden ab Januar, weil du dann ja in Elternzeit wärst. Also verstehe ich nicht warum der Arbeitgeber da nicht entgegenkommen sollte.

        Wegen einer Auszeit kenne ich mich leider nicht aus.

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