Antrag Elterngeld wenn nach MuSchu wieder arbeiten

    • (1) 26.10.17 - 08:21

      Hallo liebe UrbianerInnen,

      ich bin mir nicht sicher ob in der Aussage der Beratungsstelle bezüglich Elterngeld nicht doch irgendwo ein "Fehler" ist nachdem doch alles etwas anders und unverhofft kam und frag euch daher mal zu eurer Meinung.


      Zur Situation:
      - Mein Mutterschutz geht bis einschl. 10.01.2018 (12 Wochen), danach werde ich regulär wieder in meinen Beruf einsteigen, habe keine Elernzeit beantragt. Ich bekomme derzeit Mutterschaftsgeld der Krankenkasse und Bezüge vom Arbeitgeber.
      - Mein Mann hat Elternzeit und Elterngeld+ beantragt, seine Elternzeit beginnt am 21.01.2018 welche ja nach Lebensmonaten des Kindes gerechnet wird.

      Da MutterSchutz ja als Basiselterngeldmonate "berechnet" bzw vom Gesamtanspruch "abgezogen" werden geht das in meinem Fall ja bis zum 20.01.2018.

      Die Aussage der Beratungsstelle war, wenn ich nach der gesetzlichen Mutzerschutzfrist arbeiten gehe, brauche ich keinen Antrag auf Elterngeld stellen und keine Elternzeit beantragen, allein ein Antrag von meinem Mann reicht. Ich dachte die werden schon wissen was sie sagen, aber irgendwie arbeitet mein Kopf und ich werde das Gefühl nicht los dass da ein Denkfehler ist.

      Nun die Fragen die mir im Kopf herumschwirren:
      - was ist mit der Zeit mit 11.01. bis einschl. 20.01., hätte ich hierfür nicht doch Elternzeit beantragen müssen?
      - wenn ich in diesem o.g. Zeitraum arbeite, dann ist das ja noch "Elterngeldmonat" wo ich Geld verdiene; aber wenn meinerseits kein Elterngeld beantragt wurde, spielt das dann eine Rolle? Dann kann ja auch nichts gegengerechnet werden!?
      - wenn ich im o.g. Zeitraum noch gar nicht arbeiten dürfte, dann hätte ja theoretisch doch ein Antrag gestellt werden müssen um theoretisch für die paar Tage irgendwoher Geld zu beziehen?!

      Entschuldigt bitte das Chaos und dass es etwas länger geworden ist, mir spukt das im Kopf umher (und eig noch mehr Fragen die ich gerade aber nicht formuliert bekomme).
      Vielen lieben Dank schon mal im voraus fürs lesen und für sachliche und hilfreiche Antworten.

      Viele Grüße

      Vero

      • "- was ist mit der Zeit mit 11.01. bis einschl. 20.01., hätte ich hierfür nicht doch Elternzeit beantragen müssen?"
        Man muss natürlich nicht, aber wer betreut das Kind in der Zeit? Warum hat der Vater nicht bereits ab 21.12. Elternzeit angemeldet?

        " wenn ich in diesem o.g. Zeitraum arbeite, dann ist das ja noch "Elterngeldmonat" wo ich Geld verdiene; aber wenn meinerseits kein Elterngeld beantragt wurde, spielt das dann eine Rolle? Dann kann ja auch nichts gegengerechnet werden!?"
        Klar wird da was gegengerechnet und somit gibt es evtl. für den Monat noch zusätzlich zum Mutterschaftsgeld evtl. doch etwas Elterngeld, weil 10 Tage gearbeitet wird und man somit nicht über die 30 Stunden im Monatsschnitt kommt. Somit steht einem Elterngeld zu (und seien es die 300 Euro für den Monat, was täglich auch noch 10 Euro ca. wären. Beantragt ist es ja bereits, wenn nicht, sollte das noch nachgeholt werden.

        "- wenn ich im o.g. Zeitraum noch gar nicht arbeiten dürfte, dann hätte ja theoretisch doch ein Antrag gestellt werden müssen um theoretisch für die paar Tage irgendwoher Geld zu beziehen?!"
        Außer im Mutterschutz darf man immer arbeiten, also man darf schon arbeiten, das Problem ist evtl. eher die Betreuung.

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