Kündigung meines Minijobs zwei Wochen vor Ablauf des Vertrages

    • (1) 26.10.17 - 19:35

      Heute wurde mir gekündigt .. zwei Wochen vor Ablauf des ohnehin befristeten Minijob-Vertrages.
      Als Gründe wurde genannt:

      1. Ich hätte vor Wochen ein mal nicht zurückgerufen und sei daher nicht teamfähig/unzuverlässig.

      2. Leute würden sich plötzlich permament über mich beschweren und
      man habe Angst Kunden zu verlieren

      Ich meine was soll das? Okay, so tragisch ist das auch nicht, dann suche ich mir halt einen neuen Minijob. Aber ich finde, die zwei Wochen hätte man mich auch noch "ertragen" können?!

      Liebe Grüße

      Hallo,

      reg dich nicht auf. Ne Freundin von mir (heute wirklich sechsstelliges Jahresgehalt) wollte mal den Sommer über in einer Bäckerei jobben und wurde nach einer Stunde gekündigt, weil sich "noch niemand so doof angestellt hätte wie sie". Sie war sich überhaupt keiner Schuld bewusst. Ihrem weiteren Lebensweg hat es nicht geschadet.

      Vielleicht gibt es einfach wenig Arbeit die nächste Zeit und sie wollten sich die zwei Wochen Gehalt einsparen?

      GLG
      Miss Mary

        • Das steht ja nirgends ... auch nicht, welche Fristen es gab. Da der Vertrag ohnehin ausläuft, würde es keinen Sinn machen, nochmal zu kündigen, wenn es keinen Vorteil für den Arbeitnehmer gäbe.

          Ich habe im September bei einem alten Arbeitgeber freiberuflich einen Tag ausgeholfen, das lief auch über 450€. Wann wurde ich bezahlt? Ich fragte am 15. Oktober mal freundlich nach, da wurde mir mitgeteilt, dass die Sachbearbeiterin gerade krank wäre. Gekommen ist mein Geld vorgestern, sechs Wochen nach meinem Arbeitseinsatz.

          Ich hätte gute Lust, beim nächsten Anruf auf diese verschleppte Zahlungsmoral hinzuweisen und abzusagen, werde aber die Zähne zusammenbeißen, weil (1) das der einzige potentielle Ausweicharbeitgeber in der Gegend ist, falls bei mir mal was nicht passt (2) ich gelegentlich ganz froh bin, wenn ich etwas dazu verdienen kann (3) ich einfach durch den Job Einblicke bekomme, die sehr nützlich sind. Fair ist es nicht. Da aber diese drei Überlegungen parallel laufen .... machen kann ich nichts.

          GLG
          Miss Mary

    Da ich sehr klagefreudig bin, würde ich trotzdem rechtliche Schritte einleiten, einfach aus Trotz 😁

    Wäre eine etwas selbstkritischere Haltung eine Option für dich?

    Kein Arbeitgeber macht sich doch die Mühe, dir für zwei Wochen extra zu kündigen, wenn es nicht wirklich gravierende Verstöße wären.

    Stimmt es denn, dass du nicht zurückrufst, wenn dein Arbeitgeber/deine Kollegen anrufen? Stimmt es denn, dass dein Verhalten Kunden gegenüber zu Beschwerden Anlass gibt?

    Wenn ja: Hast du vor, das in Zukunft zu ändern?

    Bonusfrage: Ich bin selbst Arbeitgeberin für zwei Teilzeitkräfte. Wenn ich jemanden Neues einstelle, telefoniere ich ganz gerne mal mit dem vorherigen Arbeitgeber. Ist dir bewusst, dass so etwas getan wird?

    • Hallo,

      gerade im Bereich der Minijobwelt muss aber die Schuld nicht immer beim Arbeitsnehmer liegen.

      Bei uns im Betrieb ist es gerade auch so, dass niemand Urlaub hat, die Grippewelle noch nicht angerollt sind und die zwei vermutlich Schwangeren sich noch nicht geoutet haben = alle da. Da braucht es niemanden.

      Es liegt durchaus im Bereich des Möglichen, dass die Gründe auch "vorgetäuscht" sind., gerade in Bereichen, wo es genug Minijobber gibt - man wollte ja ohnehin die Zusammenarbeit beenden. Vielleicht hat man auch Angst, dass noch krankgefeiert wird.
      Mein Mann jobbt mitunter im 430€ Bereich und es ist unglaublich, was es da alles gibt.

      GLG
      Miss Mary

      • Da hast du ganz sicherlich Recht.

        Trotzdem finde ich die Geschichte (und den Tonfall, in dem sie erzählt wird), etwas befremdlich.

        • Ja war vielleicht noch ein bisschen sauer daher der Tonfall vielleicht!
          Wie gesagt ich verstehe es auch nicht. Mir kommt es eher nach vor geschobenen Gründen vor. Angerufen habe ich immer und von einem Treffen, welches ich nicht abgesagt haben soll, weiß ich nix. Mich würde es selber sehr nerven, wenn ich auf Leute warten muss, als dass ich es selbst machen würde...

(13) 27.10.17 - 14:18

Nicht ärgern - leichter gesagt als getan - aber es gibt Chefs, die suchen Gründe und popeln so lange in der Nase, bis sie was gefunden haben.

Ich hatte selber den Fall, das ich Sonderzahlungen, Stundenerhöhungen, etc. wg. toller Arbeit erhalten habe und wurde dann wg. angeblich schlechter Arbeit kurz danach entlassen.
Anwälte freuen sich in der Regel über so etwas.

Naja, ich habe bei mienem Minijob auch Kündigungsfristen....du nicht? Ich hoffe du hast einen Vertrag, dann ist es egal ob zwei Wochen vorher oder nicht zahlen muss er dann eh noch das Gehalt.

lg
lisa

  • (14) 27.10.17 - 20:56

    Ich hatte mal einen anderen Minijob...musste den leider kündigen wegen meiner Vorlesungszeiten. Dort habe ich eine Kollegin gehabt, die mit mir zusammen gearbeitet hat. Eines Tages war sie total verärgert und kam dann auch tags darauf nicht mehr.
    Grund: Sie fühlte sich total verarscht und hatte keinen Bock mehr. (hab später bei ihr nachgefragt und es dadurch erfahren)

    Was wurde mir erzählt von der Chefin: Ja, sie müsste sich momentan um ihre kranke Mutter kümmern und käme in ein paar Tagen wieder.

    Es wird sehr viel gelogen. :-(

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