Homeoffice

Dürft ihr Homeoffice machen ?

    • (1) 10.11.17 - 13:34

      Hallihallo,

      ich bin staatlich geprüfter Bürokaufmann. Meine Frau ist jetzt im 7. Monat schwanger und ich bin zufällig durch https://www.arbeitsrechte.de/home-office/ auf das Thema Homeoffice gekommen. Habt ihr denn in euren Berufen Homeoffice ? Ich orientiere mich jetzt nämlich mehr in diese Richtung, um mehr für das Kind dann da zu sein, damit meine Frau dann auch ihren Job wieder aufnehmen kann. Habt ihr vll auch Jobvorschläge, wo Homeoffice gängig ist? Am Besten in die bürokratische Richtung.

      Viele Grüße!

      • Hallo

        Ich habe eine kaufmännische Ausbildung und mache einen Teil meiner Arbeit zu Hause. Aber nur in Abwesenheit der Kinder. Denn diese stören mich zu sehr in meiner Konzentration. Ich telefoniere recht viel, da sind die Kinder im Hintergrund lärmend kein Vorteil. Heute war eines krank zu Hause. Ich habe es pädagogisch wertlos vor dem Fernseher geparkt und das nötigste erledigt.

        Ich bin nicht der Homeofficetyp glaube ich. Habe mir das ursprünglich toll vorgestellt. In der Realität gehe ich lieber in die Firma und habe zu Hause nur privates.

        LG

        Ja habe an zwei Tagen im Monat HomeOffice. Ist ganz praktisch.

        Du verstehst da was falsch.
        Ja, ich kann und darf HO machen.
        Bedeutet aber z.B. dann eher, dass der Laptop im Urlaub mit fährt und ich auch mal nach 20 Uhr was am PC mache.

        HO bedeutet definitiv nicht "mehr für das Kind dann da zu sein, damit meine Frau dann auch ihren Job wieder aufnehmen kann".

        Arbeitszeitbetrug kann schnell zu einer fristlosen Kündigung führen.

        • Ich würd sagen, Homeoffice sollte in beide Richtungen Vorteile bringen.
          Heißt für mich: Einerseits kann man tagsüber eben auch für das Kind da sein und die Zeit für beide Partner sinnvoll aufteilen, andererseits heisst das dann aber eben auch wenn das Kind schläft nochmal den Laptop hochzufahren und konzentriert zu arbeiten, egal ob es nach 20 Uhr oder WE ist. Dann hat das nichts mit Arbeitszeitbetrug zu tun, muss sich aber auf jeden Fall die Waage halten.
          Evtl gewinnt man ja such schon allein dadurch Zeit, dass man nicht mehr zur Arbeit hinfahren muss (macht bei mir z.B. täglich über eine Stunde aus).
          Wenn Homeoffice aber nur bedeutet, dass man zusätzlich zur normalen Arbeitszeit auch im Urlaub und nach 20 Uhr arbeitet ist das Ausnutzung durch den Arbeitgeber und ganz sicher nicht im Sinne des Erfinders. Auch im Homeoffice gilt, dass man die vertraglich vereinbarten Arbeitsstunden schuldet, natürlich nicht weniger, aber definitiv auch nicht mehr.

          • sicherlich hast du recht aber hier und dort mal am Tag eine Auszeit, da und dort stört das Kind ...ich denke nicht, das die Leute hier mit der Stopuhr sitzen und somit dann Zeiten nacharbeiten, und oftmals viel mehr, wie sie meinen, das es sein muss.

            Und im Urlaub mal den Laptop aufzumachen, um dann die Angenehmlichkeiten das restliche Jahr zu haben....so Schlimm finde ich das nicht.

            lg
            lisa

          • Fahrzeit ist aber keine Arbeitszeit und die meisten mit HO werden nach Zeit und nicht nach dem Ergebnis bezahlt. Wenn man die vertraglich vereibarte Zeit nicht geleistet hat und heute kann einem das jede IT nachweisen, dann ist das Arbeitszeitbetrug.

            Das es ein Geben und Nehmen ist, stimmt ja, aber das klang oben mehr nach nur nehmen.

            Ich betrachte das nicht als Ausnutzung, sondern als Verantwortung.

        Wenn man seine Arbeitszeit während der Abwesenheit der Frau anpassen kann und das mit dem Arbeitgeber abgesprochen ist, heißt es das schon.

        Wenn ich an zwei Tagen die Woche arbeiten gehe, beginnt mein Mann mit der HO-Arbeit, sobald ich wieder zu Hause bin. Ich erledige meine HO-Arbeit wenn er Freizeit hat, oder das Kind in Bett ist.
        Mein Arbeitgeber verlangt nicht, dass ich die zu leistende HO-Arbeit am Stück verrichte, sondern dass die Aufgaben fertig sind und ich zu einer bestimmten Zeit telefonisch erreichbar sind. Viele Arbeitgeber sind mittlerweile sehr flexibel, weil es oft ein Mehrwert ist, wenn die Eltern durch die Möglichkeit des HO ihre Stundenzahl nicht großartig reduzieren müssen.

    (9) 10.11.17 - 14:36

    Hi,
    ich habe 6 Jahre Homeoffice gearbeitet und Du kannts nicht parallel die Kinder betreuen!
    Homeoffice bedeutet teils viel mehr zu arbeiten, als zu den normalen Bürozeiten.
    Und nicht jeder ist der Typ für solche Art von Arbeit.

    Sicherlich, man kann schnell die Waschmaschine anschalten, ist zu Hause wenn die Post kommt, etc. aber Homeoffice und parallel Familie im Haus...da muss das Haus schon gross sein, um nicht gestört zu werden.

    Für viele ist Homeoffice nicht 100% sondern ein Zusatzangebot vom Arbeitgeber, um mal Tage zu überbrücken oder feste Tage zu Hause, aber relativ selten ein Vollzeitangebot.

    Es gibt Großunternehmen, die rudern hier wieder zurück, weil es teils auch ausgenutzt wird.

    lg
    lisa

    (10) 10.11.17 - 14:39

    Ich arbeite im kaufmännischen Bereich, wir sind nahezu papierlos unterwegs.

    Ja, ich darf Homeoffice machen. Zur Zeit mache ich das eher unregelmäßig, zum Beispiel wenn irgendwer Heizung, Strom whatever in meine Wohnung muss oder ich mein Kind früher holen will/darf/kann. (ich bin Pendler)

    Aufgrund von Mangel an genügend Arbeitsplätzen kann es aber sein, dass ich zukünftig feste HO-tage in der Woche habe.

    Mal gucken... ich arbeite ehrlich gesagt nicht so gern im HO. Müsste mir also nen vernünftigen Arbeitsplatz einrichten. Ich arbeite viel mit Excel und brauche einfach nen großen Monitor und ne vernünftige Tastatur.

    • (11) 10.11.17 - 14:41

      Achso: mein Sohn ist knapp vier. Und ich kann HO noch nicht wirklich nutzen, um zum Beispiel Kindkranktage zu sparen...

      So ehrlich muss man schon sein.

(12) 10.11.17 - 14:49

Ich wechsle nächsten Monat den AG und darf dort auch HO machen - zumindest wenn das Kind krank ist.

Ich bin überhaupt kein HO Typ und kann mir auch nicht vorstellen, dass man mit einem Säugling entspannt arbeiten kann. Also bitte nutze diese Lösung nicht, um Deiner Frau die Möglichkeit zu geben, ihren Job wie bisher auszuüben. Dann würde ich doch eher vorschlagen, Du reduzierst Deine Arbeitszeiten und gehst in TZ:

(13) 12.11.17 - 11:46

Hallo!
Wir dürfen HO machen. 49% der Arbeitszeit HO und 51% Präsenz.
Das ist für mich super das ich nur 16 Stunden die Woche arbeite, 4x4 Stunden und ich 2 Tage im Büro bin für insgesamt 9 std und 7 std HO mache. Ich spare dadurch an den Bürotagen jeweils 1:10 Fahrtzeit.
Mein Mann hat die gleiche Regelung und er mach an 2 von 5 Tagen HO. Wir haben unterm Dach ein Arbeitszimmer in dem man seine Ruhe hat.
Viele Grüße Tanja

Ich mache auch homeoffice. Ich habe aber keinen festen Tag. Leider ist es bei mir ein add on auf meine regulären Arbeitszeiten. Da ich für mein Projekt auch inhaltlich verantwortlich bin arbeite ich eher abends und wenns ganz blöd läuft auch am WE von zu Hause aus. Wenn mein Sohn krank ist (er ist 8) kann ich auch von zu Hause arbeiten. Bei meiner Fünfjährigen funktioniert es noch nicht.

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