Was soll ich nur tun?

    • (1) 13.11.17 - 13:16

      Hallo zusammen,

      Vielleicht kann mir von euch jemand bei der Entscheidung helfen.
      Ich bin bis September 2018 noch in Elternzeit das wäre dann das dritte Jahr.
      Ab Januar 2018 hätte ich keinen Kita Platz.
      Zu meinem alten AG ist keine Option. Danke Arbeitszeiten 6-20 muss man flexibel sein, nicht in Frage kommen.
      Außerdem werden alle Mitarbeiter gleich behandelt also auch Mütter mit Kindern haben um 6.00 Uhr Schichten.
      Nun hab ich mich beworben als filialleitung. Vielleicht etwas blind im Nachhinein.
      Nun hab ich ein Vorstellungsgespräch aber 38 std ist mir glaub fast zuviel. Aber die Stelle ist supi. Genau die Branche in der ich gelernt habe. Auch Handel, aber Arbeitszeit 9-20.
      Und jetzt bin ich mir so unsicher.

      Oh man

      • Hi,
        hast du nun einen Kiga Platz oder nicht?

        Nimm nur einen Nob an, wo die Betreuung deines Kindes gewährleistet ist.
        Sei es übern Kiga oder Partner, Babysitter, Tagesmutter....

        Filialleitung....da wärst du auch Überstunden haben, das solltest du evtl. im Vorfeld einplanen.

        Ansonsten nimmt du das Bewerbungsgepäch als "Übung" mit.

        Übrigens, fast überall werden Eltern mit Singles gleichgestellt, höchstens im Urlaub während der Ferienzeiten,

        lg
        lisa

        • Hallo,

          Danke für deine Antwort,

          Ich wollte nur bestärkt ausdrücken das man als Mutter auch alle Schichten besetzen muss. Sonst kommt wieder... Rede mit deinem AG wegen den Schichten.

          Ich hab ab Januar ein kita platz. Die Stelle wäre ab März.

          Ich werde einfach mal meine Bedenken ansprechen.

          • Gerade in einer Leitungsposition muss man flexibel sein. Mit einem guten Betreuungssystem kann es klappen. Da wird aber nur ein Kita Platz nicht ausreichen. Partner oder Großeltern oder eine Tagesmutter ist da sicher auch von Nöten. Und als Leitung sollte man Vorbild sein und nicht nur mutterfreundliche Schichten arbeiten wollen

          • Ich hoffe, deine Bedenken mit Deinem Partner ansprechen aber nicht im Gespräch.
            Willst du den Job wirklich, kümmere dich vorher um eine Betreuung auch in den Randzeiten.

            Im BW Gespräch wirst du 100% gefragt, ob die Kinderbetreuung gewährleistet ist und da solltest du resolut JA sagen können, ansonsten bist du gleich aus der Liste gestrichen.
            Die wollen garantiert nicht hören, da du es noch nicht geklärt oder Probleme hast, andere Zeiten, etc. benötigst.

            lg
            lisa

            Glaubst du, als Filialleitung kannst du dir die Rosinen rauspicken? Überstunden und Mehrarbeit dürften da noch eher an der Tagesordnung stehen.
            Btw: bei der Kinderbetreuung solltest du mindestens Plan B und C in der Tasche haben. Flunkern fliegt dort schneller auf als bei der Beantragung von ALG I 😉

      Bist du allein erziehend?

      Wenn der Partner was abdecken kann, sehe ich kein Problem. Wichtig ist doch einen Job zu haben...

      Eine Kita-Mama, getrennt, arbeitet auch Schichten Mo-Sa zwischen 7.00 Uhr und 20.00 Uhr und auch sie bekommt es hin. "Muttifreundliche" Schichten, wenn sie das Kind hat, andere Schichten, wenn das Kind beim Papa ist.

      • Ja mein Partner kann ab 16 auf ihn aufpassen ebenso die Omas und eine Nachbarin.

        Das ist alles geklärt.

        Die Arbeitszeiten sind von 9-20 Uhr also 6.00 Uhr Schichten eher nicht.

        Mit spät und we Schichten hab ich kein Problem. Das ist fast noch besser wegen der Betreuung aber eben nicht nur. Möchte ja auch noch etwas von meinem Kind haben.

        Es wäre halt eine riesen Chance für mich. Ich glaube eher das macht mir Angst

    Hallo!

    Wenn Nachmittags die Betreuung besser gewährleistet ist, dann ist das doch eine super Chance für Dich. Du hast morgens Zeit für ein ruhiges Frühstück und kannst den Kleinen in die Kita bringen, und Nachmittags ist er auf jeden Fall durch Vater und Großeltern gut betreut. Da sollte es kein Problem sein, auf die 38 Stunden zu kommen.

    Klar musst du ggf. mal für kranke Kollegen einspringen, weil Du schließlich die Planung machen musst, aber das ist ja gut machbar mit Partner und Omas in der Rückhand.

    Du hast mit dem Kleinen auf jeden Fall einen relativ entspannten Morgen, das ist schon sehr viel wert. Viele Mütter müssen das Kind noch vor 6 Uhr aus dem Bett holen und im Eiltempo mit großem Stress fertig machen, damit sie pünktlich in der Arbeit sind, Du hast da echt relativ viel Zeit. Auch wenn Du nicht immer Abends zu Hause bist, das ist wirklich was wert, weil es viel Druck raus nimmt. Schon alleine die Möglichkeit, jeden Tag in Ruhe zu beginnen kann die Beziehung zum Kind auch stärken, weg von "trödel nicht, mach schneller, beeil dich..."

    Wechselst Du dabei vom Supermarkt in einen anderen Bereich des Einzelhandels?

Top Diskussionen anzeigen