Studium während Schwangerschaft beginnen

    • (1) 16.11.17 - 09:10

      Hallo liebe Mamis.
      Brauche mal eure Erfahrungswerte und Tipps im Hinblick auf ein Studium.

      Ich habe im März Entbindungstermin und möchte im Januar evtl ein Fernstudium an der hfh „Pflegemanagement“ oder „Pädagogik“ beginnen!
      Ich bin gelernte Krankenschwester, die Schwangerschaft war „unverhofft kommt oft“ 😜! Ich freue mich sehr. Trotzdem möchte ich mich beruflich noch besser weiterentwickeln.

      Mein Freund studiert berufsbegleitend, Freitag Abend und samstags - meine Eltern sind da, seine auch!

      Was meint ihr?
      Ist das zu schaffen?
      Gibt es jemanden der auch studiert?
      Gibt es vom Staat Förderungen?
      Erzählt ruhig ein bischen von eurer Situation 🌻

      Lg

      • (2) 16.11.17 - 10:05

        Mal blöd vorab gefragt, wie alt bist Du und was erhoffst Du Dir von dem Studium?

        Du bist ausgebildete (?) Krankenschwester und arbeitest im Krankenhaus (?).
        Ein sicherer Job mit Weiterbildungsmöglichkeiten und Austiegschancen.
        Warum gehst Du nicht den Weg?

        Statt dessen sattelst Du um auf Pflege, wo man mMn eher noch schlechter verdient als im KH bzw. auf Pädagogik mit ähnlichem Gehaltsniveau. Was ist dein Ziel?

        BTW:
        1. Kind?
        Säugling im Haus und nebenbei studieren ... ist ein lustiger Plan, wird meiner Erfahrung nach aber nicht so einfach funktionieren.

        PS.: Studium kostet Geld und Dein Gehalt fällt für 2-4 Jahre weg.
        Könnt ihr euch das leisten?
        Ich wüßte nicht, warum Du bei abgeschlossener Ausbildung und vorhandenem Job Geld vom Staat o.ä. erhalten solltest. Sowas muss man sich leisten können oder man lässt es ... bei Dir fehlt es mir aber vor allem beim Ziel des Aktion.

        • (3) 16.11.17 - 21:39

          Eine staatlich geprüfte und arbeite im Krankenhaus.

          Ich habe bereits den PA, den VP & PDL. Es gibt nichts mehr was ich noch machen könnte was mich weiter bringt an Fortbildungen. Ich möchte mich entweder selbstständig machen oder mehr in die Unterrichtsschiene - ich denke kaum, dass ich meinen Beruf (egal wie sehr ich ihn liebe) bis 67 Jahre ausführen kann!

          Ich bin 26 Jahre alt. Finanziell ist das kein Thema - dafür findet sich definitiv ein Weg!

          Ich möchte nochmal betonen dass ich hierbei von einem Fernstudium spreche und nicht voll Vollzeit!!!!!!

          • (4) 16.11.17 - 22:20

            Ich bin absolut nicht im Thema, aber 26 und ausgelernt, dass kann ich mir einfach nicht vorstellen. Intensivschwester, Stationsleitung, Kinderkrankenschwester, Neo-Schwester ... da gibt es doch noch mehr Wege.

            Glaubst Du, Pflege geht einfacher bis 67 Jahre?

            Wenn Du jetzt "umschulen" würdest, wie lange bleibst Du dann da drin und was machst Du mit 36 Neues?

        • Warum arbeitest du nicht als pdl paar Jahre? Sammelst Erfahrungen und machst dich dann selbstständig?

          Also ich habe erst alles fertig gemacht und wurde dann schwanger.. und ganz ehrlich? Jetzt mit Kindern ist Pflege in TZ das beste was geht.. absolute flexibilität. Selbständigkeit mit Kleinkind.. wäre es mir nicht wert..dann eher wenn das Kind aus'm Haus ist oder ab einem Alter wo es dixh deutlich weniger braucht.

    (7) 16.11.17 - 10:25

    Huhu!

    Ich mache ein Fernstudium mit Baby. Ich habe allerdings schon vor der Schwangerschaft berufsbegleitend angefangen und nutze jetzt die Elternzeit, um das Studium in Ruhe abzuschließen.

    Möglich ist das, weil ich ein sehr pflegeleichtes Baby habe, das durchaus auch mal eine oder zwei Stunden auf der Krabbeldecke neben mir spielt, wenn ich lernen möchte. Natürlich schaffe ich trotzdem lange nicht soviel wie mit Baby. Deshalb geht meine Tochter außerdem zwei bis drei Mal pro Woche ein paar Stunden zur Tagesmutter. Außerdem unterstützt mich der Papa viel und schafft mir Freiräume, wenn das nötig ist.

    Also ja, es ist definitiv zu schaffen. Aber die richtigen Rahmenbedingungen sind wichtig.

    Förderungen bekomme ich keine - abgesehen von der Betreuung. Zwar hat man bei Kindern unter einem Jahr keinen Rechtsanspruch auf einen Platz, aber mit dem Nachweis, dass ich studiere, bekomme ich trotzdem den Zuschuss vom Jugendamt und muss den Platz nicht privat zahlen - das ist ja auch eine Art Förderung. Ansonsten kannst du dich noch schlau machen, wie es bei dir mit Bafög aussieht, oder ob es Stipendien in deinem Bereich gibt.

    Ich würde es an deiner Stelle einfach mal probieren, abbrechen kannst du immer noch.

    Viel Erfolg und Grüße!

    Eine Geburt und ein Neugeborenes ist m.E. das anstrengendste was man im Leben so haben kann. Zumindest das erste Jahr empfand ich es als sehr anstrengend.

    Dein Freund studiert nebenbei, er dürfte durch die Doppelbelastung mit Job und Studium wenig zur Verfügung stehen. Bedenke, dass das erste Lebenjahr für euer Kind der Start ins Leben ist. Es braucht seine Bezugsperson unbedingt, es braucht eine liebende, ausgeglichene, fürsorgliche Mutter, die viel Zeit für das Kind hat. Damit entwickelt es sich am besten. Zeit ist heutzutage Mangelware, Hektik ist angesagt.

    Warum Familie gründen und gleichzeitig so ein Studium? Kann das Studium nicht mindestens noch ein Jahr warten?

    Hallo.

    Seh es nicht so madig wie die anderen. Unterrichtsschiene klingt doch gut, eine Freundin hat diesen Weg auch gewählt.

    Ich habe mit Kind studiert, war eine super Zeit.
    Es soll sogar Menschen geben, die ganz bewusst Kinder im Studium bekommen und ganz ehrlich, ich habe die Babyphase noch lange nicht so anstrengend empfunden wie die Grundschulzeit. Natürlich kann es sein, dass dein Baby sehr anstrengend ist, gehen wir aber davon aus, dass es sich alles im normalen Rahmen befindet, dann ist es zu schaffen und auch ohne dass du dir weiß Gott ein Bein ausbrichst. Du bist JETZT flexibel, mit kleinen Baby bist du auch recht flexibel, wann wenn nicht jetzt? Du hast ein optimales Alter für diese Art der Weiterbildung, du bist jung, hast die Energie, den Ehrgeiz und die Lust dazu.

    Man kann natürlich aber auch alles sehr verbissen sehen und ab Geburt des Kindes einfach mal im Leben stehen bleiben, so wie sich hier die Antworten teilweise anhören. Schrecklich.

    Trau es dir zu, dann klappt das auch ;)

    Liebe Grüße und alles Gute

    (10) 19.11.17 - 12:00

    Eine Freundin von mir ist auch 26 und ausgebildete Krankenschwester. Sie hat ihre Stelle 50% reduziert und ein Vollzeitstudium der Pflegewissenschaften angefangen. Ich kenne ihre Gründe und könnte mir vorstellen, dass es bei dir ähnliche Erklärungen für eine perspektivische Veränderung gibt. :) Aber sei es aus ihren Gründen, oder einfach, um sich weiterzuentwickeln... es gibt viele Mütter, die in der Elternzeit ein Studium beginnen. Ich habe eine Kollegin (völlig andere Berufgruppe), die im Studium schwanger wurde und es trotzdem mit der Unterstützung des Mannes und der Familie hervorragend zu Ende gebracht hat. Die Frau meines Cousins hat lange als Krankenschwester gearbeitet und mit drei kleinen Kindern kürzlich ihr Medizinstudium beendet und macht jetzt ihren Facharzt. Vor nicht allzu langer Zeit haben viele Mütter nach acht Wochen Mutterschutz wieder ganz normal angefangen zu arbeiten. Ich sehe da also kein Problem und würde sagen, es ist immer von der einzelnen Person und der Unterstützung des Umfelds abhängig ob und wie gut das klappt. Bei dir klingen die Vorraussetzungen doch super und gerade weil du noch jung bist, wird es dir jetzt leichter fallen, als damit ggf. erst in zehn Jahren zu beginnen. Und gegen Weiter-und Fortbildung finde ich, ist nie etwas auszusetzen. Viele Berufe sind Grundlage, um später darauf aufzubauen und in eine andere Richtung zu gehen.

    Viel Erfolg!

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