Anspruch Umschulung? ALG1?

    • (1) 19.11.17 - 18:18

      Hallo zusammen,

      eventuell kennt sich ja jemand aus.
      Im Moment befinde ich mich noch bis Ende September 2018 in Elternzeit und habe einen laufenden Arbeitsvertrag im Hotelgewerbe. Genau zu Beginn meines Mutterschutzes im Septemer 2016 hatte mein alter Chef Insolvenz angemeldet. Der Betrieb wurde verkauft und mein laufender Arbeitsvertrag,laut Insolvenzverwalter Bestand der Insolvenzmasse, würde mit übernommen.
      Als es dann um die Jahresendabrechnung ging, würde mir von meinem neuen Chef mitgeteilt das wir ja gar keinen (gültigen) Vertrag miteinander hätten. Es klingt also schon sehr danach, das ich nicht wieder dort arbeiten werden kann.
      Mit meinem alten Chef hatte Ich, leider nur mündlich, die Abmachung Nach der Elternzeit auf TZ im Büro anzufangen. Diese Abmachung ist ja hinfällig.

      Nun zu meinem Problem. Kann ich kündigen, ohne Einschränkungen vom Amt zu haben, wenn mich mein neuer Chef nicht im Rahmen der Kinderbetreuung beschäftigen kann?

      Ab wann kann man eine Umschulung beantragen? Oder bekommt so eine?

      Mein Mann arbeitet im Schichtdienst mit einigem an Überstunden. Und so komme ich in der Gastro/Hotelerie wahrscheinlich nicht über einen Minijob hinaus. Auch bin ich in diesem Bereich nicht mehr wirklich glücklich.

      Liebe Grüße
      Nutellavamp

      • Hallo

        Wie es rechtlich aussieht wie das mit den Verträgen aussieht kann ich nichts dazu sagen. Aber eine Umschulung nur weil es so nicht passt kannst du selber machen.

        Da müssen schon schwer wiegende Dinge sein das eine Umschulung bezahlt wird.

        Ich bin selber dran. Bei mir liegen aber gesundheitliche Probleme vor.

        Ich darf viele Dinge nicht mehr machen.

        Ich warte jeden Tag auf das Gutachten. Und dann läuft es wahrscheinlich so ab das ich zum Amtsarzt muss, eine reha machen muss und dann erst entschieden wird.

        Lg

      Das sind ja zwei Paar Schuhe. Wenn ser Betrieb verkauft wurde, solltest du mit dem neuen Chef nochmal das Gespräch suchen. Ob und wie du dann eingesetzt werden könntest, zeigt sich ja dann.
      Das zweite Thema wäre die Umschulung. Ich glaube nicht, das du diese bewilligt bekämst. Dafür gibt es genug offene Stellen. Deine Argument der Betreuung und "Nichtmehrgefallen" dürften wohl nicht ausreichen.

      Hallo,

      Ich kann dir nur zu der Umschulung sagen, probiere es aus und bleibe sehr sehr hartnäckig. Es ist sehr abhängig von den jeweiligen Sachbearbeitern.
      Eine Freundin wurde eine Weiterbildung bewilligt vom Amt, Bildungsgutschein oder wie das heißt. Sie war sehr hartnäckig dort. Studierte Bwl‘erin, hätte also auch so ganz gute Chancen gehabt. So gab es ein Jahr länger Leistungen.

    • Warum beantragst du jetzt nicht erst einmal Teilzeit mit genauer Stundenzahl und Verteilung so wie mit deinem früheren Chef besprochen? Die Frist ist 3 Monate dafür, da du ja nach der Elternzeit so arbeiten möchtest.

      • Wir sind/waren leider ein kleiner 2 Mann Betrieb + studentische Aushilfen für Wochenende und Feiertage. Das Büro war ein gesonderter Bereich, der leider nicht mit an den neuen Chef verkauft wurde. Deswegen wird TZ zu 99% nicht möglich sein.
        Das hatte ich im ersten Beitrag nicht erwähnt, aber vielleicht wäre es wichtig gewesen.

        Ein Gespräch mit meinem neuen Chef, werde ich natürlich noch suchen.

        Liebe Grüße

    Lass den Arbeitsvertrag und den Betriebsübergang ... Unternehmensverkauf ... Insolvenz von einem Anwalt für Arbeitsrecht prüfen.

    Auf keinen Fall solltest Du selbst kündigen.

    Oder gehe auf den AG zu, der den Betrieb übernommen hat und suche das Gespräch.
    Thema ist die neue Situation, Du planst September 2018 zurück zu kommen.
    Was kann er anbieten?
    Wenn er seine Aussage wiederholt "keinen gültigen Vertrag miteinander hätten" ... würde ich ihn noch fragen, wie er auf die Idee kommt und seine Antwort dann aber kommentarlos mit nehmen. Danach dann aber ab zum Anwalt.

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