Arbeiten, umorientieren oder 2. Kind

    • (1) 22.11.17 - 16:46
      Inaktiv

      Hallo die Damen,

      ich wollte nach unserem 1. Kind nun etwas eher als ursprünglich geplant wieder in den Beruf einsteigen. Nun habe ich die Rückmeldung bekommen, dass dann evtl. noch kein Bedarf besteht.
      Mein Gedanke ist, wenn DANN kein Bedarf besteht, besteht er zum ursprünglichen Rückkehrzeitpunkt auch nicht, dann müssen sie mir halt nur was anbieten. Gesetzlich. Das macht natürlich wenig Lust auf die Wiederkehr.
      Mein Erster Gedanke war. Versuchste halt noch mal schwanger zu werden.
      Umorientieren möchte ich mich ggf. auch sehr gern, aber wenn ein 2. Kind geplant ist, ist das ggf. noch nicht der richtige Zeitpunkt?
      Ggf. würde das zweite Kind sogar noch innerhalb der Elternzeit geboren werden, dann wäre das Elterngeld für Nr. 2 ziemlich nice.

      Macht das soweit Sinn, und ist der "Konflikt" klar?
      Was würdet ihr machen?

          Doch das ist schon korrekt. Da bist du wohl falsch informiert. Ez wird nicht ausgeklammert..was ausgeklammert wird sind nur die 14-16monate EG vom 1.Kind

          • 12-14.. Sorry

            • Ah ok jetzt habe ich es kapiert. Dann wäre es das Beste, wenn die TE nach 14 Monaten ein paar Monate arbeitet und versucht halt schnell wieder schwanger zu werden. Dann ist das EG in der Tat nice da wahrscheinlich am VZ Gehalt bemessen. So war es bei mir.
              Wann war denn die ursprüngliche Rückkehrzeit? Nach 1 Jahr?

              • (10) 22.11.17 - 20:01

                Das war ursprünglich nach 2 Jahren, ich habe allerdings ein Arbeitsverbot bekommen und das Kind kam 3 Monate zu früh. Das heißt im Endeffekt wäre ich 2,5 Jahre raus.
                Ich muss mir den Teil zum EG noch mal genau ansehen. Dachte, es berechnet sich aus den letzten 12 Monaten mit Einkommen, wenn ich zwischendurch nicht arbeite, wäre das dann genau wie bei Kind Nr. 1. Dachte ich. Meeh.

                Das EG bemisst sich nur am VZ Gehalt, wenn man auch Vollzeit gearbeitet hat (Vollzeit mit BV eingeschlossen), es sei denn, es liegen die bereits erwähnten Voraussetzungen vor.

    (12) 22.11.17 - 20:36

    Wenn jetzt noch kein Bedarf besteht, kann es durchaus sein, dass zum eigentlichen Rückkehrzeitpunkt durchaus Bedarf besteht.

    Bsp: du hast Elternzeit angekündigt für Zeitraum x. Für Zeitraum x wurde jemand als Vertretung eingestellt mit befristetem Vertrag.

    Nun möchtest du früher in den Beruf zurück. Es besteht kein Bedarf, weil ja jemand deine Vertretung übernommen hat. Wenn der befristete Vertrag endet, würde wieder Bedarf bestehen, da ja damit gerechnet werden könnte, dass du wieder zurück kommst.

    Könnte .... denn kann ist relativ. Denn da viele oft noch ein zweites Kind bekommen, ist das mit dem Planen nach der Elternzeit oft schwierig. Kommt sie wieder oder wird noch mal erneut eine Vertretung gebraucht, da erneute Elternzeit.


    zum Umorierentieren ist die Frage:
    - was möchtest du machen?
    - was brauchst du dazu?
    - weiterbildung / zweite Ausbildung?
    - wie sind die Ausbildungszeiten?
    - wie sind die Arbeitszeiten im neuen/anderen Beruf?
    - wie bringst du Familie und Zeiten unter einen Hut?
    - kannst du in den anderen Beruf quer einsteigen oder wird Berufserfahrung vorausgesetzt?

    weißt du denn schon, in welche Richtung du dich umorientieren möchtest? oder ist es eher noch ein: na ja, hauptsache was anderes, was weiß ich noch nicht?
    wenn zweiteres: was sind deine Gründe?

    • (13) 22.11.17 - 21:44

      Hallo,

      dass an meiner Stelle niemand eingestellt wurde, weiß ich. Aber es kann natürlich durchaus sein, dass sich innerhalb der 3 Monate was ändert.

      Umorientierung hauptsächlich, weil meine Branche überrannt ist und Teilzeit, wie ich es möchte, sehr schwierig wird. Der neue Job gerne konservativ, familienfreundlicher - öffentl. Dienst o.ä. . Kann man zunächst auch ohne weitere Ausbildung probieren.

      • Hallo,

        Was hast du denn für eine Ausbildung?
        Was willst du im öffentlichen Dienst machen?

        Lg

        • (15) 23.11.17 - 11:37

          Ich habe Bachelorabschlüsse in grob gesagt BWL und Kommunikation. Und habe mehrere Jahre im Projektmanagement gearbeitet. Den schnellen, stressigen Job mit unbegrenzten Arbeitsstunden würde ich gern hinter mir lassen.

          Ich würde Bewerbungen versenden an Projektunterstützung (gewisser Art), ggf. Verwaltung und so etwas wie Schulbüros.

          Kennst du dich da aus?

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