Schenkung von Mutter auf Gemeinschaftskonto

    • (1) 27.11.17 - 20:40

      Hallo,

      ich bekomme bald eine größere Summe von meiner Mutter geschenkt. Nun haben mein Mann und ich ein Gemeinschaftskonto und er läge über dem Freibetrag, ich aber bei weitem nicht. Wie gehen wir da am besten vor?
      Muss meine Mutter einfach etwas bestimmtes in den Betreff schreiben?
      Soll ich ein eigenes KOnto dafür eröffnen?
      Oder ein ganz anderer Tipp?

      Danke

      • (2) 27.11.17 - 20:53

        Warum gibt sie es nicht bar?

        • (3) 27.11.17 - 21:03

          Naja, weil ich nicht den Eindruck des Steuerbetruges oder sonst was erwecken will. Wir wollen mit dem Geld einen Raum renovieren, dh, es müssen ja Handwerker und so davon bezahlt werden. Ich möchte nicht, dass ich immer mal kleinere Summen aufs KOnto einzahle und sich das Finanzamt dann wundert.

          • (4) 27.11.17 - 21:11

            Wieso Steuerbetrug? Wenn Eltern ihren Kindern was schenken oder andere Verwandte ist das doch kein Steuerbetrug( es sei denn, es sind sehr hohe Summen)

      (5) 27.11.17 - 21:07

      Was für ein Freibetrag bei ihm?
      Sie schenkt es doch Dir.
      Eröffne ein Konto auf Deinen Namen.

      Wenn die Summe hoch 5-stellig oder mehr ist würde ich ein paar Scheine in einen guten Notat investieren. Der kennt sich damit aus und kann ggfs. sogar eine entsprechende Urkunde erstellen, die vor dem FA Bestand hat.Alternativ selbst die Schenkung beim FA anzeigen.

      Beachtet auch, dass sich Schenkungen innerhalb von 10 Jahren aufsummieren!

      5-stellige Beträge oder höher würde ich nicht mehr bar abwickeln.

      PS.: Du hast gerade (vielleicht) einen großen Nachteil des Gemeinschaftskontos entdeckt. ;-)

      • (6) 27.11.17 - 21:13

        Nee, fünfstellig wird es nicht. Sie wird uns einen Teil in unsere Bausparverträge zahlen und den anderen Teil so geben.

        Uns wurde von einem bekannten Notar gesagt, dass es bei einer Schenkung auf ein Gemeinschaftskonto Probleme wegen der Schenkungssteuer geben kann.

        Aber du hast Recht, es ist nicht das erste mal, dass ich mir mein eigenes KOnto zurück wünsche. Werde wohl morgen mal eins eröffnen.

        • (7) 27.11.17 - 21:19

          Ich mag mich irren, aber ein 4-stelliger Betrag sollte immer steuerfrei sein.

          Vielleicht einfach nur schade, dass die Summe in einem Bausparer versenkt wird.

          • (8) 27.11.17 - 21:31

            Oh Gott, jetzt wirds peinlich, aber ich habs verpeilt (ja, es war ein laaaaaaanger Tag). Aber die Summe ist 5-stellig...

            In den Bausparer muss es leider, weil wir eine völlig bekloppte Hausfinanzierung haben, die darüber läuft.

            • (9) 27.11.17 - 21:42

              Will jetzt hier keine Finanzberatung starten, aber prüft vorab, was eine Sondertilgung bringt. gerade jetzt könnte man Ende des Jahres und 2018 gleich nochmal was rein schießen. Wenn das Darlehen schon etwas älter ist, dann lohnt sich das i.d.R. immer.

              Wozu dient der Bausparer?
              Wenn die Finanzierung schon da ist, dann ist das Haus auch schon da.
              Um EK geht es also schon mal nicht.
              Zinsen sichern?

              Einfach mal die Rendite von dem Ding ausrechnen, sofern überhaupt eine vorhanden ist.

              Als nächstes würde ich den Bausparer dann mal einfach komplett in Frage stellen.
              Wann läuft das Darlehen/Zinsbindung aus und welche Restschuld steht dann noch da?
              Wie hoch ist 5-stellig bei euch?
              Was bleibt danach dann noch vom Darlehen übrig.

              Ein Bausparvertrag (=Versicherung gegen srteigenden Zinsen) ist in Zeiten von absoluten Tiefstzinsen so sinnvoll wie ein Sandkasten in der Wüste. Der einzige, der daran Spaß hat ist der, der euch den Sandkasten verkauft, denn der kassiert die Sandkastenverkaufsprämie in Form seiner Provision.

              Versucht das Ding möglichst schadlos zu töten.
              Auf keinen Fall würde ich da freiwillig mehr als nötig einzaheln.

        (10) 28.11.17 - 10:00

        Du musst ja keine Girokonto eröffnen. Es gibt Banken, da machst Du ein Online Sparkonto auf und kannst online über das Geld verfügen. Ganz einfach und unkompliziert.

        LG

(11) 28.11.17 - 04:54

Hallo. Also meine Mama Hat uns Ende 2015 40.000€ aufs Konto überwiesen mit dem Betreff privatdarlehen. Da wie ein Haus gekauft haben und kaum eigekapital hatten. Das war steuerlich kein Problem. Vielleicht einfach als Darlehen deklarieren. Wie du es zurückzahlt ob bar oder übers Konto ist ja dir überlassen und bekommt ja keiner mit ob du es wirklich zurück zahlst.

(12) 28.11.17 - 10:10

Schenkungssteuer / Erbschaftssteuer in der Familie fällt doch erst ab 400.000€ an....?! Also ist es auch kein Problem, wenn du nicht gerade Sozialleistungen beziehst und / oder in einer Insolvenz steckst.
Welchen Freibetrag meinst Du? Den für die Abgeltungssteuer? Die Abgeltungssteuer zahlt man ja nur auf die Zinserträge, nicht auf die Gesamtsumme und bei den "horrenden" Zinsen, die man auf einem Girokonto erhält, sollte das zu verkraften sein. Zumal ihr das Geld ja auch zeitnah ausgeben werdet.

  • (13) 28.11.17 - 11:27

    Ihr geht es darum, dass die Schenkung als Schenkung von Mutter an Tochter klar erkennbar ist und nicht als Schenkung von Mutter an Schwiegersohn missverstanden wird. Und der Schwiegersohn hat eben, da er zur Steuerklasse II gehört, nur einen Freibetrag von 20.000 Euro.

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