Krankenversicherung / Familienversicherung mit Kind

    • (1) 05.12.17 - 14:41

      Hi,
      ich frage mal, weil ich kürzlich mit einer Freundin über das Thema gesprochen habe.

      Wie ist das eigentlich, wenn eine Frau heiratet, aber bereits ein Kind hat.
      Sie selbst könnte ja in die Krankenversicherung des Mannes wechseln in Form von Familienversicherung.

      Wie ist das mit ihrem Kind?
      Muss das Kind dann beim leiblichen Vater mitversichert werden, auch wenn kein Kontakt besteht und die Mutter das alleinige Sorgerecht hat?
      Kann das Kind trotzdem auch beim neuen Mann mitversichert werden, wenn die Mutter bei ihm familienversichert würde? Auch dann, wenn er das Kind nicht adoptiert?

      Idealfall ist natürlich, sie arbeitet weiter, um sich selbst zu versichern und somit ihr Kind über sie auch.
      Idealfall heißt aber nicht immer das, was das Leben möglich macht.

      Daher die Frage: was müsste sie dann tun?


      Müsste sie sich bei einer familiären Auszeit dann selbst versichern, damit ihr Kind versichert ist?
      Könnte sie in die Familienversicherung und ihr Kind müsste selbst versichert werden?



      ALG I fällt bei den Optionen raus. Es ist zeitlich begrenzt und auch nur wenn sie in der Zeit arbeitslos ist. Nicht, wenn sie selbst eine Auszeit nimmt um Familienangehörige zu pflegen. Dann steht sie dem Arbeitsmarkt ja nicht zur Verfügung. Das als Zusatz, da sie auf diesem Wege zwar selbst versichert wäre, aber eben nicht in Frage kommt.

      Krankenkasse hat sie schon versucht zu erreichen. Da wird sie aber immer wieder weitergereicht. Kindsvater, Arbeitsamt usw.

      Da ich selbst auch alleinerziehend bin, interessiert es mich inzwischen auch.

      Ach so, es geht um die gesetzliche Krankenversicherung, keine Private.

      • Warum fragt die Freundin nicht einfach die gesetzliche KK des Mannes?
        Die wissen das.

        • Hat sie schon versucht. Wurde dann an den leiblichen Vater verwiesen bzw. ans Arbeitsamt. Natürlich versucht sie es weiterhin. Kommt ja auch darauf an, wen man so erwischt.
          Bei ihrer heißt es nur: so lange sie weiter arbeiten geht, ist sie versichert und wenn sie ins ALG I fällt, auch kein Problem. Über Familienversicherung bräuchte sie sich keine Gedanken machen, sie arbeitet ja.

          Da mich die Frage eben auch interessiert, frage ich mit ihrem Einverständnis eben parallel hier.
          Es könnte ja sein, dass noch andere ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder ähnliches schon mal hatten. Vielleicht gibt es ja auch Unterschiede bei den Krankenkassen.
          Oder auch einfach Tipps, wo man das nachlesen kann.

          Außerdem ist es eine kommunikative und informative Form, die Zeit zu überbrücken, bis sie jemanden erwischt, der wirklich Auskunft geben kann. Ist manchmal einfach glückssache.

      Hallo,

      wie ist das Kind denn bisher versichert? Sind die beiden Erwachsenen bereits miteinander verheiratet? Wie ist die Frau zur Zeit versichert? Wenn sie jetzt selber sozialversicherungspflichtig beschäftigt ist und das Kind über sie, dann ist es in Elternzeit nicht anders. Oder will sie Nur-Hausfrau ohne Absicherung und Arbeitsvertrag sein? Dann wäre die KV des neuen Ehemannes der Ansprechpartner und der Ehemann, da er mit der Ehe die finanzielle Verantwortung aufgebürdet bekommt, wenn sie nie wieder arbeiten will.
      Liebe Grüße Andrea

      • Hallo,

        danke für deine hilfreiche Antwort :-)

        Ja, sie arbeitet und ist somit versichert.
        Ihr Kind ist bei ihr familienversichert.

        Da beruflich sowieso ein Wechsel statt finden wird, überlegt sie, ob sie für einige Zeit (nicht für immer!) aufhört zu arbeiten. Pflege von Angehörigen wird mehr, viel drum herum usw.
        Finanziell wäre es machbar, ist auch mit ihrem Mann besprochen. Er würde das auch unterstützen. Dabei geht es eben um eine Übergangsphase von 1-2 Jahren. Also ohne Arbeitsvertrag. Aber auf Grund ihrer anderen Aufgaben nicht "nur-Hausfrau". Nur, dass diese eben nicht in einem Arbeitsvertrag oder sonstigen Dingen geregelt sind.

        Allenfalls mit 450-€ Arbeitsvertrag, sofern das mit dem drumherum langsam besser wird. Da bliebe dann aber auch die Frage, wie es mit der Versicherung ist.
        Für Teilzeit müsste sie schon pendeln, hält aber Augen und Ohren offen. Die Wahrscheinlichkeit ist gering, die Chance würde sie sich aber nicht einfach entgehen lassen.

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