Konten zusammenlegen?

Hallo liebe Leute,

ich suche schon etwas länger in dem Unterforum, bin aber nicht wirklich fündig geworden. Deshalb schreibe ich nun meinen eigenen Beitrag.

Im Grunde würde ich nur gerne erfahren, wie ihr das so mit den Finanzen regelt.
Ein gemeinsames Konto, wo alle Ein- und Ausgänge getätigt werden?
Ein gemeinsames Konto, wo man sich einen Betrag runterbucht auf ein privates Konto für freies Werkeln?
Jeder ein Konto, wo man auf ein Haushaltskonto einen Teil überweist für die Fixkosten?
Jeder ein Konto, wobei einer dem anderen seinen Anteil überweist, während beim anderen alles abgebucht wird?
Jeder ein Konto, wobei die Zahlungen getrennt werden (einer Lebensmittel, anderer Miete)?

Kurz zu uns:
Wir, unverheiratet und aus Österreich (falls das wichtig ist), sind letztes Jahr in unser Traumhaus gezogen. Derzeit überweise ich alle Fixkosten an die jeweiligen Stellen und bekomme von meinem Lebensgefährten die Hälfte überwiesen. Alles schön mit Excel berechnet und gerecht 50:50 dividiert. Das System funktioniert eigentlich sehr gut. Auch schon vorher in unserer Wohnung haben wir so gearbeitet.
An sich bin ich ja so ein Zahlenfreak, der gern Listen und Tabellen erstellt. Zusätzliche Zahlungen, wie Stromabrechnung oder Wasserablesung, werden dann halbiert, wenn es per Rechnung ins Haus flattert.
Aber jetzt, nach 7 Jahren Beziehung, bin ich es irgendwie leid, dauernd herumzurechnen und ihm zu sagen: "Rechnung da, ich kriege von dir XXX." Auch in Hinblick darauf, dass wir ja noch einige Jahrzehnte leben und ich das also noch ganz schön lange machen muss.

Klar, es gibt bei getrennten Konten als auch bei einem gemeinsamen Vor- und Nachteile.
Grade, wenn ihm etwas passieren sollte, was in seinem Beruf durchaus möglich wäre (*holz klopf*), würde das gemeinsame Konto eingefroren werden und ich stünde längere Zeit ohne Geld da. Ebenfalls würde man Geschenkepreise oder Dinge sehen, die man "für sich" gekauft hat. Auch bei einer Trennung alles wieder auseinander zu picken ist sicherlich mühsam. Aber das könnte man auch sagen, wenn einer etwas fürs Haus kauft (zB: Gartenschlauch - mir fällt nix besseres grade ein) und dann nicht die Hälfte dafür bezahlt bekommen mag. Solche kleinen Ausgaben sammeln sich ja auch über Monate und Jahre zusammen. So wäre es eine Anschaffung vom gemeinsamen Geld.


Wir sind beide verantwortungsbewusst mit Geld. Größere Anschaffungen werden beraten und verglichen, durchdiskutiert und überschlafen. Da käme, auch wenn sich mal wer etwas gönnt, kein Ungleichgewicht zustande. Ebenfalls zahlen wir beim Essen gehen und so nach "Lust und Laune" und nicht in einer fixen Reihenfolge oder halbierter Rechnungen.

Eine Kollegin meinte, spätestens beim ersten Kind hört das Halbieren auf, da man sich während der Karenzzeit sowieso quasi nichts leisten kann alleine. Und da wäre ein gemeinsames Konto wegen der Abrechnungen einfach bequemer. Außerdem gäbe es ja die Möglichkeit, das Konto so auf beide zu schreiben, sodass es nicht eingefroren wäre im Fall des Falles.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich hätte gerne Erfahrungswerte und Argumente, bevor ich meinen Partner mit der Idee komme, ob wir nicht doch gemeinsame Kontoführung machen sollten.

Danke für eure Antworten!

lg lene

Ich bin ein großer Freund getrennter Konten und eines gemeinsem "Haushaltsgeldkontos". So handhaben wir es seit Jahren. Und das durchaus auch schon vor der Hochzeit. Als wir zusammenzogen war es noch so, dass ich noch studierte und er schon arbeiten ging. Da wurde nicht 50/50 geteilt. Die Miete ging auch von seinem und nicht vom gemeinsamen Konto runter, so dass ich meinen Mietanteil an ihn überwies und den Haushaltsgeldanteil aufs Haushaltsgeldkonto.
Das mit der Miete haben wir beim Umzug so belassen (aus historischen Gründen), die Beträge, die vom Haushaltsgeldkonto gezahlt werden sukzessive gesteigert (anfänglich haben wir davon wirklich nur Lebensmittel und Strom gezahlt, heute geht da eigentlich so ziemlich alles an Fixkosten runter, inklusive sämtlicher Versicherungen und Kosten fürs Kfz). Seit dem Zeitpunkt zu dem auch ich Geld verdiene haben wir allerdings dann doch 50/50 geteilt.
Es gibt auch noch ein gemeinsames Konto zu Sparzwecken. Das wird auch zu gleichen Anteilen gefüllt.
Für uns ist es so das Beste, auch wenn sich hier viele herumtreiben, die vom Mehrkontenmodell gar nichts halten. Leben und leben lassen oder auch: jeder so, wie es für ihn/sie am besten passt.

Wir haben beim Zusammenzug jeder das eigene Konto behalten, aber ein zusätzliches Haushaltskonto eingerichtet. Da ich es auch nach mittlerweile 5 1/2 Jahren des Zusammenlebens noch nicht geschafft habe, z.B. die GEZ vom Haushaltskonto abbuchen zu lassen, und auch ein Darlehen für unser Haus von meinem Konto abgeht, zahle ich entsprechend weniger auf das gemeinsame Konto ein. Wenn ich in Elternzeit bin, müssen, wir ggf. noch mal schauen, wie wir aufteilen, da mein Elterngeld natürlich weniger ist, als mein momentanes Gehalt, und sich so auch der (momentan vorhandene, aber nicht so große) Unterschied zwischen unseren Einkommen noch mal vergrößert.

Außerdem gäbe es ja die Möglichkeit, das Konto so auf beide zu schreiben, sodass es nicht eingefroren wäre im Fall des Falles.
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Auch dann kann ein Konto gepfändet werden und dann hast Du erstmal Rennerei, also niemals nur ein gemeinsames Konto.
Meine Freundin hat nämlich genau das erlebt!

Jeder seins und ein gemeinsames, was ohne Dispo ist und nur für gemeinsame Rechnungen.

Wir haben jeder ein eigenes Konto. Kein gemeinsames, ein gemeinsames Sparbuch aber.

wir haben die Fixkosten so ausgerechnet, dass ich den entsprechenden Anteil monatlich an ihn überweise - wie eine Miete quasi. wir wohnen in seinem Haus, darin enthalten ist alles, alle Nebenkosten, GEZ, Telefon, Versicherungen. Ein Betrag X geht aufs Sparbuch, davon zahlen wir gemeinsame Anschaffungen, Urlaube.

Andere Anschaffungen werden besprochen, mal geteilt, mal zahlt einer von uns, je nachdem.

Den Alltag bestreiten wir aus einer Bar-Kasse, in die wir beide zu gleichen Teilen einzahlen, daraus gehen alle Einkäufe.

wir sind beide mit dem System zufrieden. Ob es mich/uns nach x Jahren mal nerven wird, keine Ahnung. Wir haben uns Ende 40 kennengelernt und geheiratet, da hatte jeder vorher bereits sein Leben. Ich persönlich halte von dem "nun ist alles unsers" nichts. Er hat weit mehr Verdienst als ich - warum sollte mir das plötzlich mit gehören #kratz?

Lichtchen

Hallo,

wir haben jeder unser Konto behalten und ein gemeinsames Haushaltskonto eröffnet. Dort haben wir dann alle Abbuchungen machen lassen, die unser Zusammenleben betreffen (Miete, Versicherungen, Strom usw.). Zusätzlich haben wir einen Betrag X für den Monatseinkauf festgesetzt und den ebenfalls darauf überwiesen, sodass beide jederzeit einkaufen gehen konnten, ohne dass man dan rumgerechnet hat, wer jetzt wohl viel mehr bezahlt hat usw.
Das kann man sich auch alles schön mit Excel-Tabellen vorbereiten ;)

Hallo!

Wir sind verheiratet, haben 2 gemeinsame Kids + jeweils eines aus früherer Beziehung.

Wir haben unsere getrennten Konten behalten und das bleibt auch so. Mein Mann überweist mit monatlich einen fixen Betrag, ich tätige die meisten Zahlungen.

Wenn uns am Monatsende was übrig bleibt, packen wirs aufs gemeinsame Sparbuch.

Aufgerechnet haben wir nie, beim Weggehen z.B. zahlt der, der grad flüssiger ist.

LG Claudi

Ich kann dieses "gemeinsames Konto" nicht mehr sehen.
Soll das ein Zeichen für besonders tiefe Liebe sein?
Glaubt ihr damit die Finanzen besser im Griff zu haben?
Das ist doch alles Augenwischerei.

Jeder hat sein Konto.
Kein weiteres Konto, für HH o.ä.
Daueraufträge zwischen den Konten, um dauerhaft Deckung zu haben.

Ich glaub ein gemeinsames Konto ist weniger ein Beweis für „tiefe Liebe“ oder „Verbundenheit“, sondern ein profanes Mittel um gemeinsame Ausgaben nicht unnötig ausrechnen zu müssen .
Ich denke da gibt es hunderte Möglichkeiten und jedes Paar muss für sich eine optimale Konstellation finden .

Na ja, ich bin vor meiner Heirat in einem entsprechenden Forum massig Mädels begegnet, die es als das Nonplusultra sahen, dass sie dann "endlich" nur noch ein Konto hatten. Und bei keiner klang es nach "kein Auseinandergerechne mehr", sondern in vielen Fällen war das die Variante "juchu, ich habe freien Zugang zum vom Ehemann verdienten Geld".

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Wir haben jeder ein eigenes Konto und ein Haushaltskonto. Mein Mann zahlt Miete etc , ich überweise jeden Monat dafür einen 4 stelligen Betrag auf ein gemeinsames Konto . Hiervon zahlen wir Lebensmittel , essen gehen , Hygieneartikel usw.! Wenn ich Kleidung für unser Kind kaufe zahle ich das von meinem Geld .
Vom Kindergeld wird die Krankenversicherung gezahlt. Größere Anschaffungen werden besprochen und entweder von mir, ihm oder uns beiden gezahlt .

Wir machen das seit 8 Jahren so und es funktioniert gut .
Wenn das mit Excel bei Euch gut funktioniert und keinen nervt, wieso nicht beibehalten?

Alles Gute

Hallo.

Ich bin verheiratet und wir haben Kinder. Wir haben jeder ein eigenes Konto (Gehaltskonto). Wir handhaben es so, dass mein Konto für alle Fixkosten herhält und sein Konto ist für den täglichen Bedarf. Wir haben aber jetzt vor, unsere Konten zusammenzuschließen, sprich, nur noch ein Konto zu haben. Wir haben jeder für jedes Konto eine Berechtigung bzw. freien Zugang. Wir leben zusammen und wirtschaften zusammen. Also wird das Geld auch zusammen ausgegeben. Nach dem Motto, wir schmeißen alles in einen Topf und geben es auch gemeinsam wieder aus. Da ist es nicht wichtig, wieviel jeder im einzelnen verdient, sondern was wir zusammen verdienen.

Wir werden ein gemeinsames Konto einrichten (wird wohl meins sein, da ja dort schon alle Abbuchungen stattfinden). Seins wird gekündigt und er bekommt auf meines die gleiche Berechtigung. Da gibt es auch noch Unterschiede für ein "und"-Konto und für ein "oder"-Konto. Wir werden uns für das oder-Konto entscheiden, da jeder selbständig und unabhängig Abbuchungen, Abhebungen etc. machen kann. Beim und-Konto müssen immer erst beide zustimmen. Wir wollen es aus dem Grund machen, da die Kontrolle einfacher ist. Kein hin- und hergeschiebe oder -überweisen. So kommt alles auf ein Konto und geht auch alles von einem ab. Und im Falle einer Trennung kommt es alles in einen Topf und wird dann halbiert.

lg

Hallo

so hätte ich es mir auch gedacht.
Wir zahlen jetzt auch schon immer große Dinge gemeinsam und es muss immer einer zahlen und der andere überweist immer. Das ist das nervige an der Sache.
Die Exceltabelle an sich ist ja wirklich praktisch. Aber es fühlt sich halt immer sehr berechnend an. Klar, Geld und Gefühle sind nicht wirklich eine Kombinationsmöglichkeit, die man machen sollte.
Aber ist es nicht bei der Aufnahme eines Kredits ähnlich? Man verschuldet sich gemeinsam für den Traum der ewigen Liebe quasi. Ok. Das klingt jetzt sehr geschwollen. #rofl

lg lene

Man baut gemeinsam was auf, warum sollte man das letzte nicht auch noch zusammen legen. So hat man auch den besseren Überblick finde ich. Alles auf ein Konto und alles von einem Konto ab.

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Hey!
Wir sind verheiratet und haben unsere Gehaltskonten einfach behalten, weils einfacher war. Fast alle Abgaben gehen aber von meinem Konto ab, weil ich bei uns für die Finanzen zuständig bin. Mein Mann überweist mir per Dauerauftrag monatlich den Größteil seines Gehalts. Hier bewährt sich, dass einer von uns (ich) alle Ausgaben im Blick hat (Hausraten, nächste notwendigen Anschaffungen, Sparen für Uralub auf Tagesgeldkonten etc.). Bei uns gab es sehr schnell nicht mehr "dein und mein" Geld. Erst habe ich mehr verdient, jetzt er und da wir uns in unserem Kaufverhalten sehr einig sind, gab es auch noch nie Probleme. Wir hatten bisher jeder für alles Nötige genug Geld zur Verfügung und sehen unsere Einkommen als Familiengeld für alle.#winke

Hallo,

wir haben nach wie vor getrennte Konten. Wir wohnen zur Miete. Er überweist mir seinen Anteil an Fixkosten. Die Endabrechnungen teilen wir aber nicht extra auf. Manchmal bekomme ich eine Rückzahlung, manchmal muss ich etwas nachzahlen... Das hält sich so auf die Dauer die Waage. Ich würde bei einer sehr hohen Nach-/oder Rückzahlungssumme aufteilen, bislang waren es aber immer kleinere Beträge.

Bei Lebensmitteln-Einkäufen, Essen gehen, gemeinsamen Unternehmungen überhaupt, zahlen wir ungefähr abwechselnd. Das wird ja auch nicht exakt 50:50 geteilt.

Viele Grüße
H.

Wir haben seit 25 Jahren nur ein Konto wo alles drauf und ab geht. Dazu haben wir fast nur eine Karte im Gebrauch Mein Mann ist ein Barzahler). Ich verwalte die Finanzen. Ausgaben werden nicht groß beraten sondern wer Geld braucht nimmt sich aus den Barbestand den wir immer zu Hause haben.Mein Mann kauft auch über das Internet ein genauso wie ich und da wird nur bescheid gesagt .Ich kaufe oder habe etwas für xx Euro gekauft so weiß ich bescheid.

Probleme mit hinterherschnüffeln gibt es bei uns nicht. Wir zahlen fast alles über Paypal und und da steht Paypal darunter der Shop und die Summe da suche ich nicht wer was bestellt hat und wenn ich den Shop sehe weiß ich immer noch nicht was gekauft wurde. Genauso im Laden mit Kartenzahlung da steht auch nur der Name.

Mir wäre das Aufgeteile mit meins und deins viel zu kompliziert und ich würde mir wie im Kindergarten vorkommen.

Genauso finde ich es praktischer. Ich verdiene auch mehr als mein Mann, aber da es eh in ein Topf geschmissen wird und auch da wieder rausgeholt wird, haben wir uns auch dafür entschieden (auf ein Konto). Mein Mann tat sich noch etwas schwer damit, aber ich habe ihn wohl doch jetzt überzeugen können. :-p

Hallo :)
also wir haben direkt nach der Hochzeit mein Konto gekündigt und aus dem Konto meines Mannes wurde dann unser Gemeinschaftskonto. Läuft auch auf uns beide.
Vorher war es aber schon so das wir nicht so ein konsequentes "Deins-Meins" hatten, da ich im Vergleich zu meinem Mann viel weniger verdiene und wir ja zusammen einen bestimmten Lebensstil haben möchten und nicht jeder für sich. Da kam nie einer an und hat gesagt "ich bekomme noch X€ für das und das von dir". Kennen wir so im Bekanntenkreis aber auch.

Wir handhaben das so, dass ich Anfang des Monats einen Betrag X bekomme von dem ich den Haushalt schmeiße (Essen, Putzmittel & Co.). Das hat den Grund, dass ich schon immer alleine dafür zuständig war und besser Haushalten kann. Mein Mann ist 12 Stunden am Tag unterwegs (Arbeit und Fahrtzeit) und wenn er mal einkaufen geht ist der Einkauf gleich 3 Mal so teuer :D

Ich habe aber jederzeit Zugriff auf das Konto und wenn ich mir sonst was kaufen will nimm ich halt einfach die Karte.

Es ist halt wesentlich unkomplizierter und ich finde auch man hat einen besseren Überblick über die gesamten Finanzen. Es setzt aber auch eine Menge Vertrauen voraus :)

also wir sind seit einigen Jahren verheiratet, haben ein gemeinsames Kind und ich würde aufgrund des Aufwands eher von mehreren Konten abraten. Wir haben wie vor der Ehe auch getrennte Konten und ich finde das super, meine Privatsache was ich mit meinem Geld kaufe, gerade jetzt in der Weihnachtszeit

wir haben auch ein gemeinsames Haus und ich muss sagen wir berechnen nur einmal am Jahresanfang den Betrag X fürs Haus, Rate, NK, Versicherungen, mein Mann bezahlt alles und ich dann einen Betrag der im Verhältnis unserer Einnahmen steht, in Elternzeit weniger, jetzt wieder mehr, monatlich per Ecxel-Tabelle wäre mich auch viel zu aufwendig, Ihr könnt ja mal 3 Monate alles aufzeichnen wenn Du es so exakt machen magst aber auf Dauer wäre mir dass nix, spätestens mit Baby hast Du für sowas sicher keine Nerven mehr. Nachzahlungen und Erstattungen teilen wir nur auf wenn sie so über 200 € liegen, Rest behält oder zahlt mein Mann, das gleicht sich dann schon wieder aus. Größere Anschaffungen oder Urlaube werden gerecht aufgeteilt und Einkäufe abwechselnd bezahlt so dass da auch keine Ungerechtigkeiten entstehen können. Er hat finanziell voll das Auto weil er auch hauptsächlich es nutzt und ich zahl das meiste laufende im Zusammenhang mit dem Nachwuchs dafür hab ich aber auch das ganze KiGeld.

Da ich mehrfach umgezogen bin und immer nicht alle Konten schließen konnte (Riester), usw... hab ich Konten bei 3 Banken für mich alleine und das alleine ist schon nervig, (Freistellungsaufträge beachten, Steuerbescheinigungen anfordern, Kontoauszüge überwachen, beachten dass die Konten beitragsfrei bleiben, Werbeanrufe/ zwischen Übertragung bei verschiedenen Banken vergehen auch schon mal 3 Tage ohne dass man die Zahlungen sieht) so dass ich es keinem raten würde, ist nur für Banken lukrativ

Ich würde das genau so beibehalten und lediglich klären, wie ihr deine finanziellen Einbußen ausgleicht.

LG

Hallo,

Wir haben seit 6 Jahren ein gemeinsames Konto.... dort geht alles ein und auch alles ab. Das ist mit einem unterkonto und meiner Kreditkarte verknüpft.

Wir sind verheiratet, haben 2 Kinder und ein Haus gebaut....

Mein Mann hat schon immer mehr verdient als ich. Das hin und her gerechne war total nervig.... zumal 50:50 ja nicht wirklich ging....

Wir besprechen alle größeren Ausgaben. Ich habe die Finanzen im Blick....

Für uns die perfekte Lösung. So haben wir immer alles genau im Blick.

An Trennung brauch ich nicht denken.... mit einem Eigenheim wird nie viel Geld auf dem Konto bleiben :)

Lg

Hallo,

da werd ich auch mal erzählen wie das bei mir und meinem Mann läuft. Jeder von uns hat sein Konto behalten, von dem auch jeder sein Gehalt drauf kriegt. Wir haben noch ein drittes Konto, ein gemeinsames. Auf dem läuft unser Hauskredit und die sämtlichen Ausgaben (Müll, Strom, Wasser usw). Jeder von uns überweist da anteilig einen Betrag hin (mit Dauerauftrag keine große Sache). Lebensmittel und der tägliche Bedarf zahlt wer gerade flüssig ist. Bei größeren Anschaffungen wie Auto oder so was sprechen wir uns ab. Wir ticken in dieser Hinsicht ähnlich und deswegen funktioniert das bei uns super. Die Überwachung vom gemeinsamen Konto mache ich (Kontoauszüge verwalten und so) und gucken ob alles richtig abgebucht wird. Meinen Mann informiere ich schon ab und zu wie es gerade aussieht. Neulich hat er den Stromanbieter gewechselt, mich nur gefragt ob ich einverstanden bin und mir auch gezeigt vorher er sozusagen unterschreibt (sparen dadurch wieder Geld). Solche Sachen macht eher er.

Also es muss eher dem Paar passen wie es mit den Konto ist. Die einen mögen nur ein gemeinsames. Kommt auch auf die Lebenssitiation an, ob Hauskredit oder so was noch läuft.

Hallo,

für mich kämen nur zwei Modelle in Frage.

Variante 1: gemeinsamer Topf.
Nur mit personen, die sorgsam mit Geld umgehen, viel Vertrauen da ist.
Keiner dazu neigt, irgendwie Mist zu bauen.
Die Einstellung zu Geld und Ausgaben weitgehend die gleiche ist.
Es nicht nur um die Kostendeckung geht, sondern wirklich darum sich gemeinsam was aufzubauen.

Wichtig: Abklärung bei der Bank. Wer hat wie viel Zugriff. Was müsste man tun, wenn einer allein das Konto auflösen würde, wie ist es bei größeren Beträgen? Kann man bei größeren Beträgen von beiden eine Unterschrift wollen - oder anderes. Welche Absicherungen gibt es. Auch im Krankheits- oder Falle des Todes. Wird dann das Konto eingefroren oder gibt es ein rankommen, wenn auch nur bis Betrag x.

Das würde ich alles abklären.


Variante 2:
beide behalten ihr eigenes Konto und überweisen zu abgesprochenen Beträgen etwas aufs gemeinsame Konto.
Was am Monatsende übrig bleibt, wird gespart oder bleibt als Vorsorge liegen.

Größere Beträge, falls es sich mit der Zeit summiert, kann man a) auf ein gemeinsames Sparbuch packen z.B. für größere Anschaffungen, Hausbau, Urlaube oder ähnliches oder ab Betrag xxxx zu abgesprochenen Anteilen wieder aufteilen.

Vorteil: jeder behält sein eigenes Konto bei.
Im Falle einer Trennung, müsste nur der gemeinsame Teil aufgeteilt werden und nicht mehr alles.

Sollte einer krank werden oder sterben oder vorübergehend zahlungsunfähig, dann könnte der andere zumindest eine Zeitlang das abfangen.

Schwierig stelle ich es mir vor, bei nur getrennten Konten: einer wird krank und kann nicht zahlen. Ok, das würde noch gehen. Eher umgekehrt: von deinem Konto gehen die Fixkosten etc. ab und dir würde was passieren. Dann könnte den Partner zwar weiterhin auf dein Konto überweisen, aber nichts kündigen, da die Daueraufträge ja auf dich laufen.

Die andere Frage ist auch: wer zahlt wie viel für's Kind?

Bei einem gemeinsamen Konto, könnte man alle Dinge, die Haushalt, Kind, Windeln, Schulmaterial, Ausflüge etc. davon runter nehmen. 2 Personen auseinander dividieren ok. Aber die Frage, die du dir stellst mit der Excellliste ist durchaus berechtigt, wenn mal ein Kind da ist. Hast du dann noch die Zeit und die Kraft? Würdest du dann wirklich jede Windelrechnung auch noch aufteilen?

Hinzu kommt dann die Frage, ob ihr für's Kind auch was ansparen wollt?
Klar, ihr könntet noch ein Kinderkonto machen, wo nur Sachen für euer Kind bezahlt werden. Aber dann wäre ein Haushaltskonto einfacher und einfach ein Sparkonto fürs Kind. Denn Essen isst euer Kind ja auch. Würde das dann durch 3 geteilt und jeder zahlt 1,5 Anteile?
Wer bezahlt das Taschengeld?
Konto für ein Kind statt gemeinsames Haushaltskonto habe ich ja schon erwähnt. Habe ich auch schon mitbekommen. 1 Kind ok. Aber wie ist es dann bei 2 oder 3 Kindern?
Für jedes Kind ein eigenes? Damit die Sachen vom Kinderkonto gekauft werden?

Da fände ich ein gemeinsames Haushaltskonto praktisch. Alles was Kind betrifft, wird davon abgehoben. Kleidung, Windeln etc.

Zugriff so, dass beide drauf schauen können. Dann kann einer immer noch auf Auflösung bestehen, sobald der Verdacht besteht, dass einer was fremd überweist oder Mist baut.

Bei der Bank informieren, wie viel Limit ihr habt.

Überweisen müsste einer sowieso immer beim jeder sein eigenes Konto-Modell.
Beim "ein gemeinsames Konto" (egal ob nur oder parallel zu getrennten), könnt ihr euch einen Ordner anlegen. Vorne eine Liste einkleben, welche Fixkosten in welchem Monat und welcher Höhe abgebucht werden.

Wer dann konkret wie viel überweist, könnt ihr ja absprechen. Wenn beide bei gleicher Steuerklasse verdienen 50/50.
Wenn einer krank ist oder in Karenz weniger verdient oder (zumindest in D gibt es das bei Hochzeit) ihr unterschiedliche Steuerklassen habt, könnt ihr ja noch mal absprechen.
Z.B. dass der, der die bessere Steuerklasse hat, dafür anteilig etwas mehr einbezahlt, da der mit der schlechteren Steuerklasse einen "Nachteil" hätte.

Und eben überlegen, wie ihr mit Überschuss umgeht. Aufteilen oder gemeinsam sparen.

Bei Trennung wäre eben nur ein Konto aufzulösen.
Und da hättet ihr dann auf einen Blick, wer dann welche Fixkosten übernimmt oder sowieo gekündigt oder neu beantragt werden müsste.

Welche gemeinsame Verträge vom gemeinsamen Konto abgebucht werden :
Versicherungen für's Kind, Haftpflicht im Familientarif, Hausrat etc. das was ihr halt gemeinsam habt.
Kfz-Vers bleibt jeweils dort, wer eines hat. Es sei denn, ihr habt ein gemeinsames Fahrzeug, das ihr gemeinsam nutzt.
GEZ (in D), wäre ja auch gemeinsam, da gemeinsamer Haushalt. Bei Trennung müssten wieder beide bezahlen.

Aber das wäre dann halt auf einen Blick, was ihr an gemeinsamen Kosten habt.
Was bei Trennung gekündigt oder vertraglich angepasst werden müsstet.

Wenn jeder anteilig an den anderen überweist, sind zwar die Kosten gedeckt, aber die Übersicht über die Verträge fände ich schwierig.
Grade dann auch, wenn einem was passiert und der andere was ändern lassen will/muss und nicht rankommt, weil er ja sonst immer nur überweist.

Belege und Rechnungen könnt ihr in dem Ordner ja sammeln.
Wenn du gerne mit Zahlen zu tun hast, kannst du am Jahresende oder zwischendurch mal eine Abstimmung machen. ;-)


Das sind so meine Gedanken dazu.



Wenn weder Kind noch Haus oder gemeinsames Eigentum (mit Verwaltung) geplant ist, reichen zwei getrennte Konten aus. Sobald da aber was da ist, würde ich schon ein gemeinsames anlegen.

In meinem Fall, würde ich anteilig etwas mehr einbezahlen, da ich bereits ein Kind habe. D.h. da wären es dann nicht 50/50, sondern ich würde eben da anteilig mehr aufs gemeinsame packen, da mein Kind ja auch mit isst und Strom verbraucht. ;-)
Da es in jedem Fall eben nicht der Kindsvater wäre, mit dem ich zusammen ziehen würde, wäre ich sonst weiterhin für mein Kind zuständig, von meinem Konto aus. Kleidung, Schulsachen, Ausflüge, Taschengeld.


Bei zwei getrennten Konten wäre noch die Überlegung, ob er dir dann Unterhalt für euer Kind überweist, damit du die Kindersachen kaufen kannst. Das habe ich schon mitbekommen, gibt es durchaus. Dann gehen alle Kindersachen ausschließlich vom entsprechenden Konto ab.
Oder eben wie in dem von dir beschriebenen Modell wäre die Frage, ob ihr dann wirklich jeden Posten einzeln dividiert.


Da du eh schon eine Excel-Liste führst, könntest du mal anschauen, was ihr an Kosten habt, die ihr gemeinsam tragt.
Davon diejenigen, die ihr bei Kind "umrechnen" müsstet und welche weiterhin gleich bleiben, egal wie viele Kinder ihr habt.

Dann drüber schlafen
und dann mal bei der Bank informieren, welche Kontoformen zu welchen Konditionen sie euch anbieten können. Zugriffsrechtsvarianten, Krankheitsfall, Todesfall, Möglichkeiten im Verdachtsfall usw.

Manchmal ist ein Konto bequemer. Punkt.

Trotzdem haben wir noch immer getrennte Konten. Und das wird auch so bleiben.

Du könntest ja auch auf jährliche Abrechnungen umsteigen. Ist leichter.

Oder überhaupt sagen: pfeif auf alle Abrechnungen und jeder legt ein bisschen was zur Seite falls gewünscht. Es ist ja eh egal wer was spart oder ausgibt, beim gemeinsamen Konto dann sowieso.

Wenn ein Kind kommt dann umso mehr.

Im Grunde ist die einzige Krux der Trennungsfall. Da du Österreich und unverheiratet schreibst: beachte für den Fall nur, dass es da auch mit Kind genau null wechselseitigen Unterhaltsanspruch zwischen den Erwachsenen gibt. Das hat aber weniger mit dem Konto zu tun.

LG

Wir haben jeder ein eigenes Konto und kein zusätzliches gemeinsames, nur noch ein Urlaubssparbuch, in das aber nur ich Einsicht habe. Eigentlich war es immer unser Plan, zusätzlich zu den eigenen ein gemeinsames Konto zu haben, aber wir handhaben es jetzt seit fast fünf Jahren so und sind sehr zufrieden damit. Mein Mann verdient mehr als ich. Er übernimmt die Raten fürs Haus, Nebenkosten, Versicherungen, die meisten Anschaffungen, den größeren Teil der gemeinsam verbrachten Freizeit. Ich übernehme Kinderbetreuung, Auto, Urlaubssparbuch. Kindersachen und Lebensmittel teilen wir uns. Für uns ist es eine gute Regelung. Mein Mann gibt gern Geld aus, ich bin sparsam. Meist spare ich übers Jahr soviel zusammen, dass ich eine größere Sondertilgung leisten kann oder mal etwas wichtiges größeres bezahlen kann, wenn mein Mann pleite ist. Mit einem gemeinsamen Konto wäre es viel schwieriger das Geld zusammenzuhalten.

Wir haben jeder nur unser Konto und kein gemeinsames. Ich zahle einen kleinen Betrag monatlich auf sein Konto, praktisch wie Miete ;)
Alle kosten vom Haus, Versicherungen, Auto usw gehen von seinem Konto ab, da es sein Haus und Auto (was ich nicht nutzen darf) ist.
Ich habe also nur meine monatlichen Fixkosten ("Miete", Handy, Haftpflicht) und den Rest für mich.
Größere Anschaffungen hatten wir noch nicht, aber das wäre dann individuell zu regeln.
Das Haushaltsgeld wird 50:50 geteilt und am Anfang des Monats in eine Spardose gelegt. Wissen genau wieviel wir brauchen und wird es doch mal mehr, zahlt mal er und mal ich. Ebenso, wenn wir essen gehen oder bestellen.

Ich möchte kein gemeinsames Konto und er auch nicht. Für uns passt das so.