Krankschreibung

Kann ich zur Weihnachtsfeier?

    • (1) 08.12.17 - 13:46

      Hallo ihr lieben, eine kurze Frage.
      Ich bin seit letzter Woche krankgeschrieben. Heute ist mein letzter kranktag. Am Montag muss ich dann also wieder. So. Aber ausgerechnet heute ist Weihnachtsfeier. Und die würde ich schon gern mitnehmen. Was sagt ihr? Kann ich da einfach hingehen? Oder ist es gar ein kündigungsgrund? Ich weiß nicht weiter. Dazu muss ich sagen dass unser arbeitsklima in der Firma recht familiär ist.

      • Da hättest du heute wieder arbeiten gehen sollen (Krankschreibungen erlauben es dir nur zu Hause zu bleiben, sind aber auch nur eine Empfehlung. Wenn du dich wieder gut fühlst darfst du trotz AU auch wieder arbeiten gehen). Wer feiern kann, kann auch arbeiten. Ansonsten kommt das ziemlich doof und wirft Fragen auf, egal wie familiär das Klima ist.

              • Du hast sie falsch verstanden. Sie schrieb, eine AUB erlaube, Zuhause zu bleiben (Start zu arbeiten), verpflichte aber nicht dazu (nicht zu arbeiten).
                In dem Satz fehlte zwar ein Komma aber trotzdem ist es immer sinnvoll den ganzen Satz zu lesen, bevor man etwas als völligen Unsinn bezeichnet.

      Hallo,

      das würde ich jetzt vom Grund der Krankschreibung abhänging machen, grundsetzlich würde ich aber sagen, Du bist krank und gehörst auf keine Weihnachtsfeier, denn da hättest Du heute auch arbeiten können.
      LG

      • Also ich war krank geschrieben wegen Grippe.

        • Dann hättest Du die Kranschreibung heut beendet und hättest zur Weihnachtsfeier gehen können, was hat dich daran gehindert?

          Und bist du gewesen?

          Ich muss sagen, deine Frage finde ich schon recht merkwürdig.

          Ich selber leite ein kleines Team und unsere Arbeitsatmosphäre ist auch recht familiär. Würde jdm. aus meinem Team krank sein und dann Abends ohne vorherige Rücksprache auf der Weihnachtsfeier erscheinen, wäre ich richtig sauer. Ich würde dennoch auf der Feier nichts sagen, sondern diese Mitarbeiterin nächste Woche ins Büro bitten und eine Abmahnung erteilen. Denn in der Zeit des Krankseins muss ich und die anderen Kollegen wegen dieser Mitarbeiterin Mehrarbeit leisten, ggf. Überstunden für andere vergüten und deinen Lohn trotzdem weiter zahlen. Findest du das fair?? Ich nicht, denn der AG hat schon hohe Kosten im Falle von Krankheit.

          Letztes Jahr war der Fall, Kollegin krankgeschrieben wegen OP. Sie hat extra gefragt ob es ok ist und wir haben drüber gesprochen. Man muss dazu sagen diese Kollegin gat dringende Sachen mit dem Laptop auch von zu Hause erledigt, als vollkommen ok.

          Vg

    Würde ich AUF KEINEN FALL machen.

    Können natürlich schon, verbieten kann es dir keiner. Wenn der Grund ein gebrochener Arm wäre, sähe ich da auch kein Problem. Aber wenn du wegen Grippe heute zu krank warst, um arbeiten zu können, dann finde ich es ein absolutes No Go um 19 Uhr zur Weihnachtsfeier wieder gesund zu sein... und ich kann mir nicht vorstellen, dass deine Kollegen das anders sehen, den Stempel "zum Feiern is er/sie dann wieder gesund, schon klar" kriegst du nicht mehr weg.

    Ist dir eigentlich bewußt, dass dein AG für die Zeit deiner grippebedingten Ausfallzeit den Lohn tagtäglich weiterzahlt? Und wenn es ein Kleinbetrieb wäre, der in die Umlage U1 einzahlt, bekommt er längst nicht alles erstattet!

    Wenn du also heute so krank warst, dass du deine Arbeit für deinen Lohn nicht bringen konntest, dann solltest du tunlichst von der Weihnachtsfeier zu Hause bleiben und schauen dass du bis Montag wieder voll einsatzfähig bist.

    Gehst du auf die Weihnachtsfeier, wäre das u.U. ein Kündigungsgrund, auf alle Fälle aber eine Abmahnung wert.

    Ich würde hingehen.
    Wenn du nach deinem Gesundheitszustand gefragt wirst, gibst du zu verstehen, dass es sich bei dir um eine Spotanheilung in der letzten halben Stunde handelt, so dass du die Weihnachtsfeier samt köstlichem Essen ausgeruht beiwohnen kannst.

    Die Kolleginnen und Kollegen, einschließlich Chef sollten doch ein bißchen Verständnis aufbringen, es ist ja bei euch recht familiär und schließlich ist bald Weihnachten.

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