Elterngeld mit sonn- u.feiertags Zuschlag?

    • (1) 22.12.17 - 08:49

      Hallo weiß jemand ob das Elterngeld mit sonn-und feiertagszuschuss berechnet wird oder nicht ? Ich bekomme 1600 Euro Brutto mit den Zuschläge 1800- 2000

      • (2) 22.12.17 - 09:37

        Wenn die Zuschläge steuerfrei sind, dann werden sie nicht mit berechnet. Wenn sie, so wie in der Schwangerschaft (durch das BV dafür) steuerpflichtig sind, dann werden sie mit berechnet.

        Defintiv NICHT. Für die Berechnung vom Elterngeld zählt nur das Gehalt der Grundlohn. Zuschläge, Prämien und Spesen sind komplett ausgeklammert! Gleiches gilt für Urlaubs- und Weihnachtsgeld das wird alles ausgeklammert, nur der nackte Nettolohn/gehalt greift.

        Sprich bei uns ist es auch üblich an Feiertagen, Sonntagen und Nachts Steuerfreie Zuschläge zu bekommen. Sprich wenn ich z.b. 10 Euro bekäm (lässt sich leichter rechnen) bekäm ich an Sonntagen und Nachts 10 Euro Brutto zzgl. 2,5 Netto und bei Feiertagen sogar 10 Euro Brutto zzgl. 10 Euro Netto je Stunden. Berechnet würden hier aber nur die normalen Lohnkosten, nicht die Steuerfreien Zuschläge weil die wie Prämien gewertet werden.

        • Noch mehr Unsinn. Bitte informiere dich doch endlich, nein, es zählt nicht nur der Grundlohn!

          Wie kommt man auf so einen Unsinn, selbst Provisionen können zählen, je nach Arbeitsvertrag!

          "Sprich bei uns ist es auch üblich an Feiertagen, Sonntagen und Nachts Steuerfreie Zuschläge zu bekommen."
          Die bekommst du aber in der Schwangerschaft auch und da sind sie nicht mehr steuerfrei, weil du sie ja erhältst, ohne dafür zu arbeiten. Und damit unterliegen sie genau dem richtigen Paragraphen des Einkommenssteuergesetzes, an dem sich das Elterngeld orientiert und daher wird es natürlich daraus auch berechnet!

          "Sprich wenn ich z.b. 10 Euro bekäm (lässt sich leichter rechnen) bekäm ich an Sonntagen und Nachts 10 Euro Brutto zzgl. 2,5 Netto und bei Feiertagen sogar 10 Euro Brutto zzgl. 10 Euro Netto je Stunden. Berechnet würden hier aber nur die normalen Lohnkosten, nicht die Steuerfreien Zuschläge weil die wie Prämien gewertet werden. "
          In der Schwangerschaft bekommst du das eben auch, aber alles als Brutto (sprich 20 Euro Brutto) und damit ist es Einkommen für das Elterngeld!

          Ist doch gar nicht so schwer zu verstehen!

          • Dann ist es selbsterklärend oder. Ich schreib ja... Prämien... Spesen und Zuschläge sind ausgeklammert. Und es zählt nur das netto was ausm brutto ausgerechnet wird... nicht aber steuerfreie Zuschläge. Auf Zuschläge hat man auch nur dann Anspruch... wenn man regulär Sonntags... an Feiertage etc Arbeitet. Dann stimmt das was du sagst. Ich hab aber freiwillig um dazu zu verdienen sonntags und an Feiertagen gearbeitet... ich wäre nie regulär eingeplant worden. Demnach hatte ich in der Schwangerschaft darauf kein Anspruch.

            Freundin bekommt jeden Monat leistungsprämien... die wurden in Ihrer elterngeld Berechnung ausgeklammert und bei meinem Mann dir Spesen ebenfalls genau wie sein weihnachtsgeld. Aber man muss ja 12 monate vorm mutterschutz einreichen. Mutterschutz greift aber erst mit Bekanntgabe der Schwangerschaft. Sprich wenn sie aus der Zeit vor der Schwangerschaft die Zulagen bekommen hat und zwar steuerfrei (und zwar in ner Zeitspanne die relevant ist) wir die Zulage nicht berechnet.

            • " Dann ist es selbsterklärend oder. Ich schreib ja... Prämien... Spesen und Zuschläge sind ausgeklammert."

              Und genau dies Aussage bleibt ja falsch.
              Und nein, es zählt überhaupt keine Netto, es zählt nur das Brutto!

              " Auf Zuschläge hat man auch nur dann Anspruch... wenn man regulär Sonntags... an Feiertage etc Arbeitet. Dann stimmt das was du sagst. Ich hab aber freiwillig um dazu zu verdienen sonntags und an Feiertagen gearbeitet... ich wäre nie regulär eingeplant worden. Demnach hatte ich in der Schwangerschaft darauf kein Anspruch."
              Was für einen Unsinn erzählst du da weiter, wenn du in den 3 Monaten vor dem Eintreten der Schwangerschaft da gearbeitet hast, dann hast du natürlich Anspruch auf den Durchschnitt der Zuschläge, egal was im Vertrag steht! Ist genauso wie mit Überstunden, die müssen auch dann bezahlt werden, obwohl man sie nicht mehr machen darf!

              Scheint also für andere selbst erklärend zu sein, für dich unverständlich #schock


              "Freundin bekommt jeden Monat leistungsprämien... die wurden in Ihrer elterngeld Berechnung ausgeklammert "
              Das ist falsch und ist ein Grund für Widerspruch, gibt dazu ein Urteil, dass die dazu gehören!

      (7) 22.12.17 - 12:04

      Wie bereits geschrieben, fließt das in die Berechnung ein. Ich bekomme auch diverse Zuschläge zum Grundgehalt und es wird natürlich auch beim EG mit einbezogen.

      • Nur wenn die Zuschläge brutto sind. In vielen Branchen sind Zuschläge steuerfrei und dann ausgeklammert... genau wie leistungsprämien... weihnachtsgeld und co. Wenn ihr brutto pro Stunde mehr bekommt an Sonntagen etc ist das mit in der Berechnung. Aber brutto wird eher selten ein Zuschlag gegeben. Das betrifft bei meinem Mann Zb nur die Bereitschaftsdiebste.

        • Leistungsprämien dürfen nicht ausgeklammert werden und in der Schwangerschaft der komplette Mutterschutzlohn (Zuschläge, die es im Durchschnitt gibt) werden versteuert!

          So viel Text aber so wenig richtiger Inhalt...

          Wie susannea völlig richtig geschrieben hat
          "Die bekommst du aber in der Schwangerschaft auch und da sind sie nicht mehr steuerfrei, weil du sie ja erhältst, ohne dafür zu arbeiten"

          Ersatzzahlungen für Nacht/Wochendenddienst werden im Gegensatz zu vor der Schwangerschaft jetzt in der Schwangerschaft (leider) versteuert, damit werden sie mitberechnet fürs Elterngeld. Das Beispiel mit deinem Mann hat damit wenig zu tun, der war vermutlich nicht schwanger und hatte schwangerschaftsbedingten Lohnausfall.

          Ich hab fünf Zuschläge, die jeden Monat Brutto draufkommen, zusätzlich zu einer durchschnittlichen Pauschale, die ich derzeit bekomme, weil ich zu bestimmten Zeiten derzeit nicht arbeiten darf.

          Lass doch einfach mal gut sein, wenn Du so offensichtlich keine Ahnung hast!

          http://www.recht-finanzen.de/contents/1268-wie-werden-lohnzuschlaege-versteuert

    (13) 22.12.17 - 14:39

    Also auf meiner Abrechnung steht Gehalt: 1600
    Mit Provision und vermögenswirksame AG Leistung 1820.07 Euro Brutto (steuerpflichtig)
    Bei steuerfrei stehen die sonn und feiertagszuschläge gesamtbrutto 2143.79

    • (14) 22.12.17 - 15:12

      Vermutlich wird alles, was steuerpflichtig ist, genommen.

      Aber in der Schwangerschaft sind ja dann eben die Sonn- und Feiertagszuschläge, die du ohne dafür zu arbeiten erhältst, auch steuerpflichtig.

      • (15) 23.12.17 - 08:20

        Ich möchte mal wissen, ob ich das richtig verstanden habe:

        Vor der Schwangerschaft sind Zuschläge, Boni, Leistungsprämien steuerfrei.

        Tritt eine Schwangerschaft ein, sind diese steuerpflichtig.

        Dann wird der Betrag der Zuschläge, Boni, Leistungsprämien zum Netto und die Steuer dazu oder der Betrag Zuschläge, Boni, Leistungsprämien abzüglich der Steuer?

        Was passiert mit den Abschlägen aus den Monaten, die vor bekanntwerden der Schwangerschaft abgerechnet wurden? Werden die für die Berechnung des Elterngeldes von der Elterngeldstelle korrigiert?

        • (16) 23.12.17 - 08:27

          Die Ersatzzahlungen entstehen ja durch das Beschäftigungsverbot für Nachtdienste etc.. das wird aber erst erteilt, wenn du die Schwangerschaft bekannt gibt's, also wird da nichts für Vormonate ersetzt, auch wenn man da schon schwanger war.

          • (17) 23.12.17 - 08:58

            Ich bin erstmal vom ganz normalen Verlauf - ohne krank und Beschäftungsverbot - ausgegangen.

            Arbeiten gemäß den Mutterschutzrichtlinien bis zum Mutterschutz.

            • (18) 23.12.17 - 09:19

              Das MuSchG gibt BT ja generell ein BV für sonn-, feiertags- und Nachtarbeit vor. Beim normalen Verlauf.

              • (19) 23.12.17 - 10:40

                Stimmt. Aber die Zuschläge muss es ja trotzdem geben, weil die Schwangere nicht benachteiligt werden darf. Da aber ohne Arbeitsleistung mit Steuerpflicht und dann fließen sie mit in die Berechnung ein.

                Stimmt das jetzt so?

                (22) 23.12.17 - 13:56

                Bei mir ist es aber so geregelt das man nur die Zuschläge bekommt wenn man tatsächlich gearbeitet hat weil ich in der Gastro arbeite und nur 7 Std am Tag 😀ich musste nur wenn ich Sonntags gearbeitet habe Montag frei machen und nicht länger als 6 Tage am Stück und nicht nach 20 Uhr so war es vorgeschrieben. Ich bekomme am 15 Grundgehalt+ feiertags/ Sonntagszuschläge etc vom vor Monat ist aber wohl bei jeder Firma und in jeden Beruf ein wenig anders

                • (23) 23.12.17 - 15:40

                  "Bei mir ist es aber so geregelt das man nur die Zuschläge bekommt wenn man tatsächlich gearbeitet hat weil ich in der Gastro arbeite und nur 7 Std am Tag 😀ich musste nur wenn ich Sonntags gearbeitet habe Montag frei machen und nicht länger als 6 Tage am Stück und nicht nach 20 Uhr so war es vorgeschrieben."
                  Und genau das ist überall gleich und eindeutig geregelt, dass du eben für die Zeiten nach 20 Uhr und die entfallenden Sonntage (denn vermutlich hättest du sonst mehr gehabt) den Durchschnitt von vorher bekommen musst, ohne dass du dafür arbeitest.

                  Da hält sich dein AG sonst nicht ans Gesetz.

                  Steht alles §8 und §11 MuSchG.

          (24) 23.12.17 - 19:19

          Das ist der ganz normale Verlauf, nach aktueller Gesetzeslage ist Nachtarbeit immer durch ein generelles Beschäftigungsverbot für jede Schwangere ausgeschlossen. Sonn- und Feiertage mit Einschränkungen auch.

    (25) 23.12.17 - 09:16

    Nur Zuschläge sind z.T. vor der Schwangerschaft steuerfrei, sobald du sie aber ohne Arbeit dafür er hältst werden sie steuerpflichtig. Deshalb kann da niemand was später dran ändern.

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