Beschäftigungsverbot und mögliche Versetzung

    • (1) 30.12.17 - 06:53

      Hallo zusammen,
      Ich benötige bitte mal eure Meinung.
      Folgender Sachverhalt:
      In meiner ersten SS bekam ich ein Beschäftigungsverbot (vom Betriebsarzt), da ich an meinem Arbeitsplatz nicht weiter arbeiten konnte und eine Versetzung aus seiner Sicht/Sicht des AG nicht in Frage kam. Aktuell bin ich wieder schwanger und werde es meinem Arbeitgeber nächste Woche mitteilen...

      Nun werden ja ab 2018 die Mutterschutzrichtlinien geändert und auch das Beschäftigungsverbot strenger überwacht. Finde ich persönlich auch gut, da ich denke, viel Missbrauch passiert. Aber das ist ein anderes Thema.

      Nun ist es so, dass wir auf der Arbeit eine Verwaltung haben.
      Theoretisch könnten sie mich doch dort hin versetzen, oder?!
      Ich würde mich irgendwie gerne "seelisch darauf einstellen"...
      Und frage mich halt auch, was darf ich denn dort überhaupt tun? Akten bearbeiten ja sicher nicht, da ich keine Ausbildung in dem Bereich habe.

      Muss ich dann den ganzen Tag Akten kopieren und Kaffee kochen-mal ganz platt gesagt...?

      Es gibt ja auch einige Erzieher, die in der Stadt arbeiten und in den Bürobereich umgesetzt worden sind-was musstet ihr denn so tun, bzw.durftet...

      Vielen Dank für eure Meinungen!
      Mery

      • Heutzutage gibt es Kaffeemaschinen.

        Ich weiß, dass etliche Kommunen es nun auch so handhaben, wie das neue Mutterschutzrecht vorschreibt, erst Gefährdungsbeurteilung, dann evtl Umsetzungsmöglichkeiten ausschöpfen, bevor Teilfreistellung oder Freistellung. Und das kommt idR auch gut an. Es steigert die Akzeptanz für Arbeiten bei den Kolleginnen, die schwanger sind und alle Immunitäten besitzen, und ist gut fürs Arbeitsklima.

        Man kann im Kindegartenbüro eingesetzt werden (kein direkter Umgang mit Kindern, zumutbar), in der Stadtverwaltung jemandem zuarbeiten, in der Kurverwaltung, im Touristbüro, im Grundschulhort, im Home Office (Kindergarten zuarbeiten), Bastelmaterialien vorbereiten, .....

        • Danke für deine Antwort.

          Ich hätte vielleicht noch erwähnen sollen, dass es sich nicht um einen Kindergarten handelt. Es war nur ein Vergleich.
          Es ist eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen.
          Und die Verwaltung ist ausschließlich "Personalverwaltung". Und ich gehe mal nicht davon aus, dass ich Akten von Kollegen bearbeiten darf oder sonstiges...Da ich ja keine Ausbildung habe.
          Daher kam auch die Frage von mir, was ich dort tun kann.
          Letzten Endes werde ich ja sehen, was sie mit mir machen werden...

          Aber natürlich wäre ich irgendwie gerne darauf vorbereitet, wenn ich schon nicht an meinen alten Arbeitsplatz zurückkehren kann.

          • Ich denke schon, dass du Akten auch bearbeiten darfst. Bei uns war es oft dann viel Ablage, die gemacht wurde.
            Schülerakten bearbeiten, also alles das, wozu die Sekretärin sonst nie kam.

            • Ok. Danke auch für deine Meinung.
              Dann hoffe ich mal, dass sie mich gut beschäftigt bekommen.
              8 Stunden rum sitzen kann nämlich ganz schön langweilig werden :D

              • Ja, kenne ich. Ich wurde ja auch irgendwann gegen meinen Willen in den Innendienst versetzt (weil damit Stunden für die Sprachstandserhebungen da waren) und habe da viel gelesen zwischendurch.

      Hallo.

      Klar kannst du "kleinere" Verwaltungsarbeiten erledigen.
      Wir haben mindestens 1 x im Jahr Praktikanten (FOS-Schüler, die im 14tägigen Wechsel Praktikum u. Schule absolvieren), die uns nach kurzer Einarbeitungszeit tatsächlich eine Hilfe in der Verwaltung sind.

      Stell dich halt "vorsichtshalber" schon mal seelisch drauf ein.;-)

      Alles Gute!

      • Danke!
        Ich bin wirklich gespannt was mich erwarten wird...
        Hauptsache ist für mich, dass ich etwas tun kann. Es ist echt nix schlimmer, als ständig auf die Uhr zu schauen und die Zeit geht nicht rum...

        Dann stelle ich mich schon mal seelisch darauf ein :D

        :)

    (9) 30.12.17 - 18:31

    Hi,
    warum kann man ich in neuen Bereichen eingearbeitet werden. Büroarbeit ist ja jetzt keine Extreme Veränderung.
    Jeder Job-/ Abteilungswechsel bedeutet neue Aufgaben, neue Herausforderungen.
    Sei doch froh, das Du Dich dementsprechend weiterbilden kannst.

    lg
    lisa

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