Fragen zu Krankengeld-Elterngeld-Urlaubsanspruch

    • (1) 09.01.18 - 15:39

      Hallo ihr lieben,
      ich habe mehrere Fragen zu verschiedenen Themen. Habe mich selbst schon informiert, möchte hier aber gerne nochmal ein paar Rückmeldungen, ob ich irgendwo einen Denkfehler habe. Und danke schon mal fürs Lesen von dem vielen Text...

      1. Krankengeld-Elterngeld:
      Ich bin derzeit in der 18.SSW. Von der 8.-11. Woche war ich wegen Blutungen vom FA krankgeschrieben, insgesamt genau 4 Wochen. Auf dem Krankenschein natürlich auch als schwangerschaftsbedingte Krankmeldung vermerkt.
      Dann konnte ich 2,5 Wochen arbeiten gehen, wurde allerdings von meiner Hausärztin ab dem 27.12. wegen etwas anderem (hat nichts mit der SS zu tun) bis zum 12.1. wieder krankgeschrieben. Aktuell sieht es so aus, dass ich wohl für weitere 3 Wochen zuhause bleiben muss. Insgesamt dauert die Krankmeldung dann 5,5 Wochen. Da ich schwangerschaftsbedingt leider immer wieder Probleme habe, hat mein FA schon angedeutet mich nach der Krankschreibung vom Hausarzt weiterhin arbeitsunfähig zu schreiben, dann natürlich wieder schwangerschaftsbedingt. Ich weiß, dass ich irgendwann ins Krankengeld falle, was auch nicht schlimm ist. Hauptsache meinem Baby gehts gut und ein BV wäre hier nicht gerechtfertigt, ist auch ok so. Allerdings weiß ich nicht genau, ab WANN ich dann ins KG komme.
      Schwangerschaftsbedingt könnte ich ja nochmal weitere 2 Wochen krankgeschrieben sein, bevor ich ins KG falle. Aber wie verhält es sich, wenn meine jetzige (nicht schwangerschaftsbedingte) Krankmeldung vom Hausarzt z.B. am 02.02. endet und mein FA mich anschließend wegen schwangerschaftsbedingten Problemen direkt ab dem 05.02. wieder krankschreibt? Falle ich dann direkt ins KG, weil die beiden Krankmeldungen direkt hintereinander folgen (obwohl verschiedene Diagnosen) oder falle ich erst nach weiteren 2 Wochen ins KG, wenn die 6 Wochen schwangerschaftsbedingter Krankmeldungen erreicht sind und ich weiterhin krankgeschrieben werde? Ich hoffe, ihr versteht, wie ich meine.
      Und die Krankengeld Monate werden beim Elterngeld ausgeklammert, sofern es sich um schwangerschaftsbedingte Krankheiten handelt, richtig? Also dürften mir dadurch keine finanziellen Nachteile bei der Berechnung des EG entstehen?!

      2. Urlaub-Mutterschutz:
      Es ist ja so, dass man bis zum Ende des Mutterschutzes vollen Urlaubsanspruch hat. Mein MS endet am 12.8. Ich habe nun schon mehrfach gelesen, dass der Urlaub nur für volle Elterngeld-Monate gekürzt werden kann, bei mir dann quasi ab September. Heißt, ich habe noch für den ganzen August vollen Urlaubsanspruch? Bei 30 Tagen also insgesamt 20 Tage für dieses Jahr, einschl. August. Ist das richtig so? (Mein Chef möchte am Do mit mir sprechen wegen dem Thema, da wäre ich dann gerne vorbereitet).

      Danke euch für eure Hilfe :)

      • Du hast pro Krankheit quasi 6 Wochen.. also hättest du eigentlich noch 2 Wochen AU für die Schwangerschaftsdiagnose. Zumindest war es bei einer Freundin so.. 5 Wochen mit gebrochenen Arm AU..2tage arbeiten..6 Wochen wegen Blutungen AU..Krankengeld.

        Ja die krankengeldtage durch die SS werden ausgeklammert..wenn du also vorher genauso verdient hast hast du keinen Nachteil.

        Ja bis zum Ende des mutterschutz zählt wie arbeiten..also kompletter Anspruch auf Urlaub. Wären dann 20 Tage in deinem Fall

        • Danke für deine Antwort!
          Aber wie ist das wenn ich zwischen zwei Krankmeldungen nicht arbeiten war, sondern nur ein WE dazwischen liegt? Also Krankmeldung 1 bis 2.2., neue Krankmeldung mit anderer Diagnose ab 5.2.
          Zählt dann nicht als zusammenhängend oder?

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