Kosten sind größer als Haben.....

    • (1) 23.01.18 - 08:25

      Guten Morgen!

      Ich brauche mal neutrale Meinungen. Ich komme nicht weiter....

      Also los geht es:
      Meine Vater ist im Dezember plötzlich und unerwartet gestorben. Jetzt ist da bei uns allen eine große Trauer und zu der Trauer finanzielle Probleme auf Seiten meiner Mutter.
      Sie muss jetzt das Haus und alle Kosten alleine tragen und so wie es aussieht passt das nicht!
      Bisher gibt es nich keinen offiziellen Bescheid was sie an Witwenrente bekommt, aber so grob weiß man es ja dann doch.
      Im Moment arbeitet sie stundenweise, zum Glück sozialversicherungspflichtig.
      Nimmt sie einen 450€ Job dazu, verdient sie aber scheinbar zu viel und das wird ihr dann wohl von der Witwenrente abgezogen...
      Jetzt habe ich schon überlegt, dass wir eine Etage des Hauses vermieten, aber die Mieteinnahmen gehen dann sicher wieder zu ihren Lasten.
      Wenn sie in Rente geht verringert sich ihr Geld ja noch mehr!

      Ich habe schon überlegt wie wir ihr helfen können, aber ohne eine sinnvolle Idee....
      Das Haus zu verkaufen ist eine Iotion, allerdings liebt meine Mutter ihren Garten und wenn wir ihr das jetzt auch noch wegnehmen.... Sie ist einfach noch deutlich zu jung.... Aber für den Arbeitsmarkt ist sie uninteressant....

      Habt ihr Ideen?
      Liebe Grüße
      Vio

    Hallo,

    es wird aber nicht der volle "Mehrverdienst", sondern nur 40 % davon auf die Rente angerechnet, entfallen tut die Rente wegen eines Mehrverdienst sowieso nicht.

    guck mal hier:

    https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Navigation/2_Rente_Reha/01_Rente/04_in_der_rente/03_einkommenanrechnung_bei_der_witwenrente/00_einkommensanrechnung_bei_der_witwenrente_node.html

    LG

    Sicher dass es keine Risiko Versicherung gibt ? Man kaut doch niemals ein Haus wo man Kredit tilgen muss ohne sixh im Todesfall abzusichern.

    Oder geht es nur um die Nebenkosten? Vllt könnt ihr unter die Arme greifen ?

    Alternativ hatte ich in Bekanntenkreis auch schon die Option mitbekommen, die Kinder kaufen das Haus bzw. eine Wohnung und vermieten diese. Deine Mutter hat ein lebenslanges Wohnrecht. Wie im Detail umzusetzen musst du dir überlegen und wichtig am besten mit einem Anwalt oder ähnlichen durchsprechen. Es sind viele Punkte zu beachten.

    Mein Beileid für deinen Verlust.

    Aus deinen Infos leite ich mir mal folgende Rahmenbedingungen ab: deine Mutter verdient unter 800€, steht mehr oder weniger kurz vor der Rente und sie scheint wohl so ein riesiges Haus zu besitzen, dass eine ganze Etage vermietet werden könnte.
    Mein Bauchgefühl sagt mir, dass das leider nicht zusammengehen wird.

    Ich würde auch nicht meine Ersparnisse aufbrauchen, nur um die laufenden Kosten des aktuellen Hauses zu decken. Damit ist keinem geholfen, denn irgendwann ist das Polster alle und ihr steht vor dem gleichen Problem.
    Ich persönlich würde auch keine Etage in meinem Haus vermieten wollen. Ich hätte keine sonderliche Lust, dass fremde Leute in meinem Haus ein und ausgehen.

    Ehrlich gesagt sehe ich nur die folgende Lösung: zunächst einmal, bis der erste Schock über den Verlust ihres Mannes überwunden ist, würde ich das Haus aus dem Ersparten oder mit Unterstützung von euch Kindern weiter zahlen. In einer ruhigen Minute würde ich jedoch mit meiner Mutter ein Gespräch suchen, ob sie nicht bereit wäre in ein kleineres Haus oder eine kleinere Wohnung zu ziehen, auch gern mit Garten, wenn ihr das Spaß macht.
    Die beste Lösung wäre natürlich ein Verkauf an nahe Verwandte (Kinder/ Nichten/ Neffen / Enkel…), die das Haus bewohnen, jedoch inklusive eines festen Wohnrechtes für deine Mutter. Aber diese mögliche Familienkonstellation muss man auch erst einmal haben.

    Hallo.

    Auch erst mal mein Beileid.

    Hat dein Vater keine Risiko-Lebensversicherung abgeschlossen? Denn damit wäre zumindest schon mal das Haus gesichert. Versicherungen, die nicht mehr benötigt werden, könnten gekündigt werden. Die Nebenkosten verringern sich ja auch und Witwenrente steht ihr ja auch zu. Und hoffentlich haben sie auch eine Sterbeversicherung abgeschlossen, bzw. schon dafür vorgesorgt. Beim Haus sollte man einiges mehr beachten.

    Alles Gute und viel Kraft.

    LG

    Wie hoch ist das monatliche Einkommen und wie hoch ist die Belastung?

    Bei hohen Kosten hilft nur mehr Einkommen und ja, das sollte dann ein sozialversicherungspflichtiger Job sein.

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