Beschäftigtungsverbot

    • (1) 23.01.18 - 19:04

      Hallo ist hier jemand der in der Reinigung arbeitet. Ich habe da eine Frage würde jemand diesbezüglich von dem Frauenarzt av geschrieben. Habe sehr große Verluste Ängste habe mein Sohn mit gerade mal 3 Jahren verloren. Muss dazusagen er ist durch ein Unfall gestorben.... Danke für eure Antworten.

      Nicci mit Tochter 7an der Hand Sternchen im Herzen. Und bauchbewohner 4+6ssw

      • Das tut mir sehr sehr leid für dein Verlust ❤️😞 hoffe das alles in Zukunft gut geht☺️ da du bei der Reinigung mit meistens chemischen substanzen arbeitest und die einatmest müsstest du eigentlich einen BV bekommen.
        Alles gut

        • Danke für deine Antwort. Dir auch alles Gute

          (4) 23.01.18 - 19:45

          Ich muss dir leider widersprechen. Die Reiniger sind normalerweise ganz unschädlich für eine Schwangere, sonst könnte man die gar nicht verkaufen. Zu Hause wird ja auch geputzt und es schadet nicht. Ein Blick ins Produktdatenblatt genügt.

          Das Problem liegt im psychischen Bereich, und nicht bei den Reinigern. Da muss man auch ansetzen. Womöglich kommt es zu einer AU.

      Hi, es tut mir sehr leid für dein Sohn. Fühle dich gedrückt! Ich arbeite nicht in Reinigung, aber ich denke, dass es gehen wird. Da die Reiniger aus Chemi- bestehen.. gerade was einatmen angeht... spreche deine FÄ an.
      Alles Gute dir!

      • Sorry, aber das ist totaler Unsinn - putzt Du Zuhsuse auch nicht?

        • Ich arbeite mit Medis und darf sie nach MuSchuGe nicht mal anfassen ... es hängt natürlich davon ab, mit welchem Reinigungsmittel sie arbeitet ... ob es nur „ Hausmittel Reiniger“ sind oder starke Reiniger so wie Rapid , perform u. S. W. , die verschiedene Krankheitserreger töten... nach solchen Mittel ist nach Reinigung mind. 2 Std. nicht gestattet in Raum reinzugehen ! Wir sprechen hier an Baby! Jeder muss natürlich selber wissen. Und mit zu Hause putzen, hat das nicht zu tun!

          • Medikamente werden überlicherweise mit Handschuhen verabreicht. Dann passiert da gar nichts.

            Du weißt nicht, in welchem Bereich die TE mit "Reinigern" arbeitet. Normale Reiniger, auch industrielle, sind bei sachgemäßem Gebrauch keine Gefährdung für eine Schwangere.

            Wenn du WC-Reiniger dagegen trinkst, ist er natürlich schädlich. Aber das macht niemand.

            • Schaue dir einfach MuSchuG Paragraph 4 Absatz 2 Nr 3 und Paragraph 6 Abs. 3 MuSchuG an.

              • §4 ist das Verbot der Mehrarbeit und §6 das Verbot der Sonn- und Feiertagsarbeit. Meintest du diese in diesem Zusammenhang?

                • Paragraph 4 : die Reinigung der unteren Wandbereichen (zb Dusche, WC) / Paragraph 6 : Arbeiten mit Gefahrstoffen ( industriereiniger)

                  • Wer sagt denn, dass "Industriereiniger" (welcher?) ein "Gefahrstoff" nach MuSchG wäre? Das kann man doch so pauschal überhaupt gar nicht bewerten.
                    Weißt du ob sie Duschen reinigt, von Hand im unteren Bereich? Vielleicht nur Büros?

                    • Ich habe mit der Dame unterhalten! Hier sind noch paar Fotos!
                      P.s verstehe nicht was ihr gegen BV habt?! Man wünscht nur das Gute für das Baby! Und wenn der AG das nicht gestatten kann, dann ist es so... ich bin such in BV nach Paragraph 3-RisikoSS... habe mir gewünscht bis MuSchu zu arbeiten:-(

                      • Fenster putzen ist nichts für Schwangere, und Duschkabinen auch nicht.

                        Aber was mit "Abfallbeseitigung" gemeint sein soll, erschließt sich mir nicht.
                        Aber nicht jede Reinigungskraft ist eine Fensterputzerin - dafür gibt es oft eigenes Personal, von Privathaushalten mal abgesehen. Und nicht jedes Büro hat auch Duschen, die täglich gereinigt werden müssen. Viele Duschen werden heute nur noch mit Abziehern (mit Stiel) rückenschonend gereinigt und haben keine Wanne mehr.

                        Fazit: jede Gefährdungsbeurteilung ist eine Einzelfallentscheidung vor Ort. Es gibt nicht das "automatische BV" für alle Reinigungskräfte. Es gibt nur bestimmte Tätigkeiten (wie zB das Fensterputzen) die Schwangeren nicht mehr zumutbar sind.

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